Profil-Assistent

Deine Technologien

Füge passende Technologien aus den Inseraten hinzu.

Stack Match
Erkenne mit einem Blick, zu welchem Team du passt.

No Spam
Wir senden dir Top-Matches für deinen Wunsch Stack!

Easy Setup
Dein Assistent ist in wenigen Sekunden einsatzbereit!

Login with Github Login with Gitlab

Andere Anbieter

devjob nicht bekommen? 4 Tipps, wie du damit besser umgehen kannst

karriere-tips Bewerbung

Hier geht es um die E-Mail, die niemand bekommen möchte. Sie beginnt mit: “Wir bedauern Ihnen mitteilen zu müssen…” und endet mit der Frage: “Was habe ich falsch gemacht?”

Obwohl alle behaupten, dass gerade Programmierer sehr gefragt sind und sich den Job aussuchen können, hast du den Devjob nicht bekommen, den du wirklich haben wolltest.

Wie sollst du jetzt reagieren? Zuerst musst du dir bewusst machen, dass die Ablehnung ein zentraler Teil des Lebens ist. Besonders, wenn man aktiv auf Jobsuche ist, fliegen einem oft nicht so viele Jobangebote zu, als wenn du gerade keinen Job suchst.

Alle Kontaktinformationen löschen und so tun als wäre das Interview nie passiert, ist wahrscheinlich nicht der klügste Schachzug. Stattdessen solltest du für dich einige Maßnahmen umsetzen, um das Beste aus der Situation zu machen. Im Folgenden Artikel gibt es 4 hilfreiche Tipps, wie du so eine Lebenslage besser meistern kannst.

1. Bleib positiv

Es ist schwer, eine Ablehnung nicht persönlich zu nehmen, sondern stattdessen zu erkennen, dass es eine Vielzahl von Faktoren gibt, welche die Einstellungsentscheidung beeinflussen. Vielleicht hattest du die richtigen Skills für den Job, aber der Culture-Fit hat nicht gepasst. Oder gegebenenfalls wurde bereits im Vorhinein geplant, die Stelle intern zu besetzen. Was auch immer der Grund sein mag, es ist wichtig, dass du dich von dieser Erfahrung nicht zu sehr enttäuschen lässt.

Gönn dir ein wenig Zeit, ruf einen Freund an, geh spazieren, bestell dir eine Pizza - tu alles um deine Gefühle zu verarbeiten und lass nicht runterziehen. Denke daran, auch wenn du den Job nicht bekommen hast und dadurch vielleicht finanzielle Rückschläge hast oder dein Karriereziel nicht sofort erreichen wirst, ist diese Situation nicht der absolute Worst-Case. Wie ein Sprichwort schon sagt: ”Alles geht vorbei”.

2. Lerne aus dieser Erfahrung

Sobald der anfängliche Stich erst einmal abgeklungen ist, mach einen Schritt zurück und reflektiere die Situation.

Beginne mit der Analyse der Position selbst. Suchte das Unternehmen nach einer bestimmten Qualifikation? Passte deine Berufserfahrung zum Job? Versuche potenzielle Qualifikationslücken zu identifizieren und arbeite daran, diese zu kompensieren. Hast du beispielsweise vor in einem Job in der Frontend Entwicklung zu landen, könnte ein UI/UX Design Kurs dazu beitragen, dass dein Lebenslauf potenziellen Arbeitgebern mehr auffällt.

Bei der Reflexion des Vorstellungsgespräches denke über dein Verhalten nach und was du für das nächste Mal verbessern könntest. Hat es zum Beispiel Fragen gegeben, bei denen dir keine passende Antwort eingefallen ist? Dann notiere sie dir und bereite eine adäquate Antwort vor. Für das nächste Gespräch bist du dann super vorbereitet. 

Darüber hinaus wird es für Unternehmen immer wichtiger, einen Kandidaten zu finden, der zum Unternehmen passt. Der Culture-Fit wird öfters sogar höher bewertet, als die Fachkompetenz von Kandidaten. 

Führe vor deinem nächsten Bewerbungsgespräch einen Probelauf mit einem sehr direkten und ehrlichen Freund durch. Dabei können negative Eigenheiten in der Körpersprache, von denen du nicht einmal gewusst hast, dass du diese hast und auch nicht ideale Aussagen identifiziert werden. 

3. Frage nach einem Feedback

Einige Arbeitgeber geben dir möglicherweise einen Hinweis, warum sie sich bei dieser Stelle für einen anderen Kandidaten entschieden haben. Es ist sogar möglich, dass dir der Grund bekannt ist, ohne explizit nachfragen zu müssen. Allerdings gibt es auch Fälle, in denen man sich nur ungläubig den Kopf kratzen kann.  In diesem Fall ist es hilfreich, nach dem Grund für die Entscheidungsfindung zu fragen. Aber auch hierbei gibt es Dinge, die du dabei beachten solltest. Frage nicht nach einem Feedback, wenn du den HR-Manager nicht persönlich kennengelernt hast. Beachte außerdem, dass du aufgrund rechtlicher Bedenken seitens des Arbeitgebers, eventuell keine offene Antwort erhalten wirst. Der beste Weg,  um eine konstruktive Kritik zu erhalten, ist mit einem Dankesbrief zu beginnen. Lass das Unternehmen wissen, dass du ein schriftliches oder auch persönliches Feedback und den damit verbundenen zeitlichen Aufwand sehr schätzen würdest. Stelle auch sicher, dass deine Fragen positiv und spezifisch formuliert sind. “Haben Sie einen Rat, wie ich meinen Interview-Stil verbessern könnte,“ ist besser als: “Warum haben Sie mich nicht eingestellt”.

4. Hege keinen Groll

Obwohl es ganz normal ist, dass du nach einer Ablehnung gekränkt bist bzw. auch eine gewisse Feindseligkeit gegenüber dem Unternehmen empfindest, ist es wichtig, dass deine verletzten Gefühle nicht dein Urteilsvermögen beeinträchtigen. Sei immer professionell und danke dem Interviewer für seine Zeit und wünsche ihm alles Gute. 

Bist du weiterhin interessiert für den Arbeitgeber zu arbeiten, bitte den Recruiter, dich für zukünftige Ausschreibungen in Evidenz zu halten. Damit der Kontakt nicht verloren geht, vernetze dich auch, wenn möglich, via LinkedIn oder Xing mit dem HR-Verantwortlichen. 

Die Ablehnung in Resilienz umwandeln:

Hast du die obigen Schritte befolgt, denke daran, dich nicht zu sehr mit der Situation zu beschäftigen. Es ist wichtiger, dass du nach vorne schaust und dich schnell wieder neuen Bewerbungen und Jobchancen widmest. Während die Ablehnung oft schmerzhaft ist, kannst du dadurch auch viel über dich lernen. Das Erlernte, wird sich für dich als lohnend erweisen, sobald du den richtigen Job angeboten bekommst.