Was du in deiner Follow-Up Mail vermeiden solltest

Was du in deiner Follow-Up Mail vermeiden solltest

Nach einem Interview ist es im Allgemeinen eine gute Idee, eine kurze, aber umsichtige -E-Mail an deine Interviewer zu senden. Nicht nur, um ihnen für ihre Zeit zu danken sondern auch, um zu wiederholen warum du für die Rolle gut geeignet bist – erinnere sie daran, wo du im Interview geglänzt hast. Dies ist im Allgemeinen ziemlich harmlos und wird als eine Art Formalität angesehen aber es gibt einige Möglichkeiten wie sie schief gehen können.

Hier sind fünf Dinge die du in deinem Interview vermeiden solltest:

Rechtschreib- oder Grammatikfehler

Dies sollte selbstverständlich sein aber nur weil du ein starkes Interview hattest, heißt das nicht unbedingt, dass du den Job bekommen hast. Ein Versehen wie ein Rechtschreibfehler oder die falsche Firma / Rolle (wenn du mehrere Dankeschöns sendest) könnte darauf hinweisen, dass du nicht sehr detailorientiert bist - oder schlimmer noch, dass du dich nicht sehr um das Ergebnis der Interviews sorgst. Bevor du auf "Senden" klickst überprüfe deine Nachricht dreimal auf Fehler um zu vermeiden, dass du als unachtsam erscheinst.

Entschuldigungen oder Ausreden

Dankesnotizen sind nicht der richtige Ort um schlechte Interviewleistungen auszugleichen. Wenn es nicht gut gelaufen ist, ist die Realität, dass entweder 1) das Team die Entscheidung gegen dich trifft, oder 2) es sich dafür entscheidet deine Fehler oder schwächeren Antworten aufgrund deiner anderen Antworten und Qualifikationen zu ignorieren. Wenn du Schwachstellen ansprichst, werden sie nur darauf aufmerksam. Konzentriere deine Nachrichten stattdessen darauf wo deine Stärken sind und welche einzigartigen Eigenschaften du dem Unternehmen bringen kannst.

Bedenken hinsichtlich Gehalt, Zeitplan und Rolle

Selbst wenn du Bedenken aufgrund des Gehaltsangebots hast, ist es am besten diese bis nach Erhalt eines Jobangebots zurückzuhalten. Möglicherweise könnte es ansonsten das Team dazu bewegen, einen anderen Kandidaten vorzuziehen, welcher keine solchen Bedenken äußerte. 

Gleiches gilt für Dinge wie Startdatum, Vertragsdauer und alle Bedenken, die du hinsichtlich der Eignung der Rolle haben könntest.

Eine Ausnahme kann sein, wenn du ein anderes Stellenangebot mit einem festgelegten Entscheidungsdatum erhalten hast. Die Aufnahme dieser kürzeren Zeitspanne in deinen Dankesbrief kann dazu beitragen die Entscheidung voranzutreiben - und Unternehmen werden im Allgemeinen verstehen, dass die Situation nicht in deinen Händen liegt.

Dieselbe Nachricht an mehrere Interviewer

Es kann verlockend sein allen Interviewern dieselbe Nachricht zu senden, insbesondere wenn du einen Tag dort verbracht hast und dich mit mehreren Personen getroffen hast. Es ist jedoch nicht ungewöhnlich, dass Teams die Follow-ups die sie erhalten, intern teilen. Nimm dir also die Zeit um jede Nachricht zu personalisieren. Sprich vielleicht einen interessanten Punkt an, denn ein Interviewer erwähnt hat oder weise auf eine bestimmte Fähigkeit oder Erfahrung hin an die er sich erinnern könnte.

Jeder wichtige Ansprechpartner, wie der Personalchef oder ein Personalvermittler, der sich die Zeit genommen hat sich mit dir zu treffen, verdient eine kurze Follow-up-E-Mail.

Alle anderen überflüssigen Informationen

Ein Interview-Follow-up soll als Dank und zur Wiederholung deiner Fähigkeiten und deiner Begeisterung für den Dev Job dienen. Andere Informationen,wie das Versenden von Referenzen oder das Nachfragen nach Erstattungen für Interviewkosten (falls dies im Voraus vereinbart wurde) können von den wichtigsten Punkten ablenken. Zusätzliche Probleme oder Fragen können in zukünftigen E-Mails oder Telefonanrufen behandelt werden. Halte die unmittelbare Kommunikation klar und konzentriere dich auf den Take-Home-Punkt: Die Stärke deiner Bewerbung und deines Interviews.