TechLead-Story: Ing. Mag Christian Pfundner MBA, CIO bei Schrack Technik GmbH

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Team

Wie groß ist das Dev/IT-Team? Wie setzt sich das Team, in Funktionen aufgeteilt, zusammen?

Das IT Team besteht aus 30 Mitarbeiter, davon

  • 10 Mitarbeiter Team „Infrastruktur & Support“
  • 7 Mitarbeiter Team „ERP“
  • 8 Mitarbeiter Team „Web & CRM“
  • 3 Mitarbeiter Team „BI/Reporting“
  • 1 Mitarbeiter Assistenz (Stabstelle)
  • 1 Mitarbeiter Abteilungsleitung (CIO)

Wie ist euer Team organisiert und aus welchem Grund habt ihr euch für eine bestimmte Organisation entschieden?

Wie oben dargestellt sind wir in vier Teams organisiert, da die bis vor zwei Jahren gelebte flache Struktur ohne Teams/Teamleiter auf Grund des massiven Wachstums der IT Abteilung – 2012 waren es 15 Mitarbeiter, 2019 dann 30 Mitarbeiter – nicht mehr optimal war.

Worin liegen die Vorteile, wo die Nachteile?

Jeder Mitarbeiter hat einen Teamleiter, der „nahe genug“ dran ist, um Probleme und Bedürfnisse erkennen, beurteilen und damit umgehen zu können. Zielsetzung ist, für jeden Mitarbeiter im Rahmen unserer Möglichkeiten ein optimales Arbeitsumfeld sicherzustellen.

Die bis vor der Umstellung auf die Teamstruktur mit Teamleitern gelebte sehr intensive und direkte Kommunikation der Mitarbeiter mit der Abteilungsleitung hat damit abgenommen und verlagert sich eher auf die Teamebene. Um den Informationsaustausch zu optimieren wurde daher eine neue Abstimmungsstruktur eingeführt, die sicherstellt, dass sowohl innerhalb der Teams aber auch teamübergreifend alle wesentlichen Informationen ausgetauscht werden.

Was macht euer Team, im Vergleich zu anderen Teams, besonders?

Unser hoher Grad an gelebter Eigenverantwortlichkeit gepaart mit einer ausgeprägten Fehlerkultur und einem klaren Commitment zur gemeinsamen Zielerreichung resultiert in einem hochproduktiven dabei aber angenehm kollegialen Arbeitsumfeld, welches ich in dieser Form in anderen Unternehmen nicht kenne.

Recruiting

Wie ist eure Abteilung in den Recruiting-Prozess integriert?

IT Recruiting ist vollständig in der Verantwortung der IT Abteilung, wir können hier eigenverantwortlich agieren.

Gibt es ein konkretes Prozedere für neue Kollegen? Wie werden diese integriert?

Neue Kollegen absolvieren bereits im Recruiting Prozess einen verpflichtenden Probetag, der den technischen und menschlichen „Fit“ zwischen dem Team und dem potentiellen neuen Teammitglied sicherstellen soll. Die tatsächliche Einarbeitung erfolgt rollenabhängig gemäß einem vom jeweiligen Teamleiter individuell erarbeiteten Einarbeitungsplan.

Neben der fachlichen Qualifikation, worauf legt ihr noch Wert, wenn ihr nach IT-Spezialisten für euer Team sucht?

Spaß an eigenverantwortlicher Arbeitsweise, der Wille zur Gestaltung und die Liebe zur Tätigkeit sind neben den fachlichen Tätigkeiten die wesentlichsten Aspekte.

Technologien

Welchen technischen Herausforderungen seht ihr Euch gegenüber?

Die Komplexität der Systemlandschaft nimmt ständig zu, da wir immer mehr interne und externe Services integrieren um speziell im Bereich der Automatisierung von Geschäftsprozessen End-to-End Lösung anbieten zu können. In diesem Zusammenhang ist die stetig steigende Anforderung an „mobilty“ gepaart mit der Idee, möglichst viele Prozesse auch „von Unterwegs“ durchführen zu können, eine große Herausforderung.

Mit welchen Technologien arbeitet ihr?

Wir sind sowohl im Bereich Linux als auch Microsoft zu Hause, wobei Microsoftlösungen primär für den Bereich der Collaboration – Office 365, SharePoint, Skype for Business, CRM – eingesetzt werden. Linuxbasierte Umgebungen setzen wir für diverse, meist webbasierte, Lösungen – Webshop, etc. – ein, wobei hier primär auf Java und PHP gesetzt wird.

Wie hat sich die Technologie des Unternehmens seit der Gründung verändert?

Bis vor einigen Jahren haben wir kaum Cloudservices genutzt und generell eine „do it yourself“ Strategie verfolgt. Das hat sich massiv verändert, sodass wir nun mit einer stetig wachsenden Anzahl von Partnern und den von ihnen angebotenen Technologien und Services arbeiten und somit unsere Architektur – sowohl technologisch als auch servicebezogen - laufend erweitern.