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TechLead-Story: Valentin Slawicek, CTO bei Moshbit GmbH

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Team

Wie groß ist das Dev-Team? Wie setzt sich das Team, in Funktionen aufgeteilt, zusammen?

Unser technisch komplexes Produkt, die Studo App, benötigt seit der Gründung des Unternehmens viel Dev-Power. Deswegen haben bereits vor der Unternehmensgründung der Moshbit GmbH drei Developer an der App programmiert, mittlerweile hat sich das Dev-Team in Graz mehr als verdreifacht. Manche EntwicklerInnen arbeiten Cross-Platform oder Full-Stack, andere haben sich auf die Backend-Entwicklung spezialisiert.

Wie ist euer Dev-Team organisiert und aus welchem Grund habt ihr euch für eine bestimmte Organisation entschieden? Worin liegen die Vorteile, wo die Nachteile?

Wir entwickeln unser eigenes Produkt und holen uns daher kontinuierlich von unseren Usern Feedback. Alle zwei Wochen gehen wir im Backlog Grooming neue Ideen durch und re-priorisieren die User-Stories, die für die nächsten Wochen und Monate geplant sind. Unsere Scrum-Sprints dauern zwei Wochen, in denen wir zwei bis sieben User-Stories unsers Backlogs implementieren. Bei uns gilt die Philosophie “Bugfixes before Features”, deshalb ist es auch nicht weiter schlimm, wenn in einem Sprint weniger oder keine neue User-Stories implementiert werden.

Was macht euer Team im Vergleich zu anderen Teams besonders?

Unser Dev-Team identifiziert sich sehr stark mit unseren Nutzern: Wir programmieren eine App für Studierende und Hochschulen - die meisten unserer Devs studieren noch nebenbei oder sind gerade mit ihrem Studium fertig geworden. Diese Usernähe ermöglicht es uns, zu verstehen, was wirklich die Wünsche der User sind, und können diese durch ein paar Zeilen Code gleich erfüllen.

Recruiting

Wie ist eure Dev-Abteilung in den Recruiting-Prozess integriert?

Recruiting von neuen Developern passiert direkt aus der Dev-Abteilung heraus. Wir ermitteln wo wir Unterstützung benötigen und definieren dann als Team, welche Kompetenzen ein neuer Dev, im Idealfall besitzen soll. 

Gibt es ein konkretes Prozedere für neue Kollegen? Wie werden diese integriert?

Beinahe unser kompletter Stack ist in der neuen Programmiersprache Kotlin geschrieben. Das heißt, wir suchen nicht nach Devs, die bereits Erfahrung in Kotlin haben, sondern vielmehr nach Personen, die in anderen high-level Programmiersprachen wie C#, Swift oder Java Erfahrung haben. Wenn du als Dev bei uns anfängst, lernst du also in der ersten Woche alle Facetten von Kotlin mithilfe von vorbereiteten Tutorials, Peer Programming und Code Review Sessions. So lernst du nicht nur Kotlin kennen, sondern auch das Team.

Technologien

Neben der fachlichen Qualifikation, worauf legt ihr noch Wert, wenn ihr nach Entwicklern für euer Team sucht?

Wir suchen EntwicklerInnen, die ein starkes Verständnis für User-Bedürfnisse haben und sich gerne in neue Abenteuer zu stürzen. 

Welchen technischen Herausforderungen seht ihr Euch gegenüber?

Wir entwickeln ein Produkt, das von über 100.000 NutzerInnen täglich verwendet wird. Neue Features werden bei uns schnell veröffentlicht und dann iterativ in vielen Schritten laufend verbessert, bis eine UX entsteht, die jeder versteht und nutzen kann. Solange es eine Supportanfrage zu einem Feature gibt, oder in persönlichen Hallway-Tests hervorgeht, dass etwas nicht zu 100% verständlich ist, wird die UX kontinuierlich verbessert.

Mit welchen Technologien arbeitet ihr?

Wir setzen bereits bevor JetBrains die Kotlin Version 1.0.0 veröffentlicht hat auf Kotlin, sowohl in unseren Backends als auch in der Android App. Für die iOS App verwenden wir Swift, dies ermöglicht uns schnell zwischen dem Kotlin-Syntax und dem Swift-Syntax zu wechseln. Auch für unsere Web-Applikationen benutzen wir im Frontend Kotlin mit React, wobei einzeln auch TypeScript zum Einsatz kommt. Alle Backends sind in Kotlin geschrieben und nutzen als Datenbanken MongoDB und Redis. Bei unserer Cross-Platform Entwicklung setzen wir sehr stark auf Server Driven Rendering und haben diese Technologie bereits seit mehreren Jahren sehr erfolgreich im Einsatz. 

Wie hat sich die Technologie des Unternehmens seit der Gründung verändert?

Nach der Unternehmensgründung 2015 begann eine kontinuierliche Verlagerung von Client-Side-Logic hin zu Server Driven Rendering. Bereits 2016 wurden erste Teile auf Server Driven Rendering umgestellt. Seit dem Jahr 2017 sind fast alle neuen Module, wie z.B. unser Realtime-Chat, komplett mit dieser Technologie entwickelt. Als Airbnb 2018 verkündete, ihre Cross-Platform Entwicklung auch mit dieser Technologie umzusetzen, hat uns dies in unserem Weg sehr bestärkt.

 

Valentin Slawicek

E-Mail: [email protected]

Web: https://moshbit.com

Github: https://github.com/moshbit

Linkedin: https://www.linkedin.com/company/studo-app/