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TechLead-Story: Gerald Sigmund, CTO bei DIG GmbH

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Team

Wie groß ist das Dev-Team? Wie setzt sich das Team, in Funktionen aufgeteilt, zusammen?

Unser Dev Team besteht aktuell aus zehn Personen. Das Team ist agil organisiert und beinhaltet verschiedene Rollen. Es gibt Entwickler, Tester einen Scrum Master sowie einen Architekten.

Wie ist euer Dev-Team organisiert und aus welchem Grund habt ihr euch für eine bestimmte Organisation entschieden? Worin liegen die Vorteile, wo die Nachteile?

Wir arbeiten aktuell nach Kanban. Früher hatten wir versucht streng nach Scrum zu arbeiten, aber es hat sich mit der Zeit herausgestellt, dass Kanban für uns besser passt. Es ermöglicht uns schneller auf Kundenanpassungen eingehen zu können. Zusätzlich ist unser Ziel so oft wie möglich live zu deployen. Jedes fertige Feature soll direkt nach abgeschlossenen Tests deploybar sein. Für die Entwickler ist es eine kleine Umstellung zu Scrum, weil der "Sprintbacklog" sich öfter ändern kann. Aber da wir immer eines der nächsten Issues in der Liste starten, hat man das System schnell verinnerlicht.

Was macht euer Team im Vergleich zu anderen Teams besonders ?

Bei uns ist inzwischen alles automatisiert. Sobald man in die richtigen Branches im Git commited wird es automatisch in das jeweilige System deployed. Vom Test bis ins Livesystem sind keine manuellen Schritte nowendig. Jeder im Team hat die Möglichkeit sich auf Themen zu spezialisieren und kann auch Full Stack entwickeln. 

Recruiting

Wie ist eure Dev-Abteilung in den Recruiting-Prozess integriert?

Bei Bewerbungsgesprächen ist immer ein Mitarbeiter vom Dev Team dabei. Dies hat den Vorteil, dass man auch direkt mit dem Bewerber über technische Themen sprechen kann und nicht mehrere Termine benötigt. Das Dev Team muss auch immer zustimmen, ob ein Bewerber ins Team passt.

Gibt es ein konkretes Prozedere für neue Kollegen? Wie werden diese integriert?

Neue Kollegen können immer entscheiden, ob sie auf einem Mac oder Windows Gerät arbeiten wollen. Sie werden immer zu Beginn zu erfahrenen Mitarbeitern gesetzt, damit schnell Wissen verteilt werden kann. Inzwischen sind alle Dev Libraries und Tools, die für die Plattform notwendig sind, über Docker bereitgestellt. Dadurch hat man in sehr kurzer Zeit – 30 Minuten – schon seinen Rechner so weit, dass man mit dem Entwickeln bzw. Ausführen der Plattform starten kann.

Neben der fachlichen Qualifikation, worauf legt ihr noch Wert, wenn ihr nach Entwicklern für euer Team sucht?

Am wichtigsten ist neben der fachlichen Qualifikation die soziale. Uns ist es sehr wichtig, dass es im Team eine freundschaftliche bzw. familiäre Stimmung hat. Daher wird beim Bewerbungsgespräch auch versucht, herauszufinden wie ein Kanditat gemeinsam mit einem Dev Mitglied ein Problem lösen kann. Uns ist es sehr wichtig dass verschiedene Meinungen existieren und diese auch gleichberechtigt diskutiert werden.

Technologien

Welchen technischen Herausforderungen seht ihr Euch gegenüber?

Die größte Herausforderung ist es, dass die Plattform für unsere Kunden immer verfügbar sein muss. Selbst während eines Deployments sollte es nicht zu Ausfällen kommen. 

Mit welchen Technologien arbeitet ihr?

Die neueste Plattform, die seit fast vier Jahren entwickelt wird, setzt auf eine moderne Microservice Architektur. Wir verwenden im Frontend Angular JS 1.x sowie im neueren Teil aktuell Angular 8. Die Microservices verwenden großteils Grails als Framework und sind somit mit Java oder Groovy als Spring Boot Projekte implementiert. Als Datenbaanksyteme setzen wir auch einiges ein. MySQL, MariaDB sowie MongoDB werden verwendet. Zusätzlich wird auch noch Elasticsearch als Suchserver bei einigen Services verwendet. Asynchrone Events werden noch mit RabbitMQ abgearbeitet. 

Damit wir in Sachen Skalierbarkeit noch flexibler werden, abeiten wir gerade daran, die komplette Plattform über Kubernetes und Docker zu managen.

Wie hat sich die Technologie des Unternehmens seit der Gründung verändert?

Begonnen hat alles mit Perl und PHP. In den letzten 15 Jahren hat sich aber einiges verändert. Wir versuchen immer die beste Technologie für ein Problem zu finden. So sind nun einige Teile in Python sowie .NET entwickelt worden. Für den aktuellen Stack setzen wir auf JVM Sprachen sowie im Frontend auf TypeScript.

 

Gerald Sigmund

Linkedin: https://www.linkedin.com/in/gsigmund/