TechLead-Story: Christian Stoss, Leiter der Softwareentwicklung bei illwerke vkw

TechLead-Story: Christian Stoss, Leiter der Softwareentwicklung bei illwerke vkw

tech-stories TechLeadStory

Team

Wie groß ist das Dev/IT-Team? Wie setzt sich das Team, in Funktionen aufgeteilt, zusammen?

Unsere Servicefunktion IT und Prozessmanagement besteht aus rund 100 Kolleginnen und Kollegen mit vielfältigsten Kompetenzen aus allen IT-Themenstellungen. Unser Team Software Development und Applikationen setzt sich aktuell aus 9 Kolleginnen und Kollegen zusammen. Zusätzlich gibt es bei illwerke vkw noch weitere Personen, die dezentral in den Fachbereichen spezielle, fachspezifische Eigenentwicklungen betreuen. Für Software, welche wir für Dritte entwickeln, setzen wir auf kompetenzübergreifende Entwicklungsteams. Diese setzen sich zusammen aus den jeweils notwendigen Kompetenzen: Front End, Back End, Full Stack, UX/UI, Test/QA, Datenbank, Architektur.

Wie ist euer Team organisiert und aus welchem Grund habt ihr euch für eine bestimmte Organisation entschieden? Worin liegen die Vorteile, wo die Nachteile?

Wie in vielen anderen Unternehmen auch, wird auch illwerke vkw zukünftig professionell entwickelte und betreute Softwarelösungen am Markt anbieten. Wir haben die Verantwortung, unser Unternehmen auf diesem Weg zu begleiten und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Als Mitglieder von Entwicklungsteams setzen wir selbst auch aktiv um.

Was macht euer Team, im Vergleich zu anderen Teams, besonders?

Wir als illwerke vkw bieten beides. In der zentralen IT haben wir einen konzernweiten Blick auf die Softwareentwicklungsprozesse im Unternehmen und sind gut vernetzt. Dadurch können wir Entwicklungen erkennen und diese maßgeblich mitgestalten. Die unterschiedlichen Anforderungen aus allen Unternehmensbereichen bringen zudem Vielfalt in unsere Tätigkeiten. In den Entwicklungsteams in den Fachbereichen werden vielfältige spannende Softwarelösungen aktiv umgesetzt.

Recruiting

Wie ist eure Abteilung in den Recruiting-Prozess integriert?

Für uns ist es wesentlich, dass zukünftige Kolleginnen und Kollegen zu illwerke vkw und vor allem ins jeweilige Team passen. Daher ist es bei uns Standard, dass jede Bewerberin und Bewerber möglichst früh das jeweilige Team kennenlernt und man somit gegenseitig ein Bild voneinander bekommt. Auf Wunsch der Bewerberin oder des Bewerbers können auch mal ganze Tage mitgearbeitet und somit das Team besser kennengelernt werden.

Gibt es ein konkretes Prozedere für neue Kollegen? Wie werden diese integriert?

Wir starten mit einem Kennenlerngespräch. Dieses Gespräch bietet für beide Seiten die Möglichkeit, ein erstes „Bauchgefühl“ für die Aufgaben, aber auch für die Menschen im direkten Arbeitsumfeld zu bekommen. Je nach Stelle kann das auch mal 2 bis 3 Gespräche lang dauern. Zeigt danach der Daumen auf beiden Seiten nach oben, steht dem Kennenlernen mit dem Team nichts mehr im Wege. Wenn es immer noch passt, werden die Rahmenbedingungen geklärt. Dann heißt es „Herzlich Willkommen bei illwerke vkw!“.

Neben der fachlichen Qualifikation, worauf legt ihr noch Wert, wenn ihr nach IT-Spezialisten für euer Team sucht?

Bei uns steht neben den fachlichen Voraussetzungen vor allem der jeweilige Mensch im Mittelpunkt. Daher versuchen wir uns gegenseitig möglichst gut kennenzulernen. Wichtig für uns ist ein wertschätzendes Miteinander und ein offenes Zugehen auf die Kolleginnen und Kollegen. Weiters suchen wir Kolleginnen und Kollegen, die sich in Zeiten der stetigen Anpassung und hohem Tempo wohlfühlen und sich auch gerne selbst weiterentwickeln und ein hohes Maß an Qualitätsbewusstsein mitbringen. Daher gilt: Ein positives Gefühl für die Menschen im zukünftigen Arbeitsumfeld ist unerlässlich. Dafür investieren wir gerne unsere Zeit.

Technologien

Welchen technischen Herausforderungen seht ihr Euch gegenüber?

illwerke vkw entwickelt in den nächsten Jahren neben Energiewirtschaft, Kraftwerksbau, Netzbetrieb uvm. eine neue wichtige Kernkompetenz namens Softwareentwicklung. Dafür müssen wir uns technologisch professionelle Rahmenbedingungen und Strukturen schaffen, damit unsere Entwicklungsteams bestmöglich umsetzen können. Dazu gehört eine professionelle Business Analyse moderne DevOps Strukturen, der Aufbau von Microservice-Umgebungen und Integrationslayern, die Weiterentwicklung von CI/CD und Testing- bzw. Qualitätssicherungsprozesse uvm.

Mit welchen Technologien arbeitet ihr?

Wir setzen derzeit auf einen breiten Techstack …

  • Containerisierung mit zB Docker, Kubernetes
  • Collaboration und Managementtools wie zB azure devops, Microsoft Teams, …
  • Entwicklungssprachen wie zB C#, JavaScript, TypeScript, HTML, CSS, Python, …
  • Frameworks und Plattformen wie zB .NET Core, React, …
  • Testing/Qualitätssicherung wie zB SonarQube, Ranorex, …
  • Datenbanken wie zB Oracle, SQL Server

Wie hat sich die Technologie des Unternehmens seit der Gründung verändert?

Grundsätzlich sind Technologien stets im Wandel, die letzten Jahre sehr stark, gerade im Bereich Webentwicklung. In den Anfängen wurden verstärkt Softwarelösungen für den internen Eigengebrauch entwickelt. Dafür hat man auf .NET, WPF und ASP.NET gesetzt. Da wir heute bereits erste Softwarelösungen für unsere Kunden entwickeln, aber auch immer stärker in die Modernisierung der internen Software investieren, setzen wir zukünftig verstärkt auf Web und Mobile Technologien wie React, Node.js, WebAssembly, Electron, Ionic, Xamarin. Aber auch Lösungen und Technologien im Bereich Augmented und Mixed Reallity gehen an uns nicht unerkannt vorbei.