TechLead-Story: Günther Haslauer, Head of Software Engineering bei COPA-DATA

TechLead-Story: Günther Haslauer, Head of Software Engineering bei COPA-DATA

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Team

Wie groß ist das Dev/IT-Team? Wie setzt sich das Team, in Funktionen aufgeteilt, zusammen?

Unser Produkt-Team ist etwa 55 Personen stark. Von den Funktionen her gibt es Produktmanager, Entwickler und Tester.

Wie ist euer Team organisiert und aus welchem Grund habt ihr euch für eine bestimmte Organisation entschieden? Worin liegen die Vorteile, wo die Nachteile?

Die Produktgruppe ist in sieben Scrum-Teams aufgeteilt. Durch agile Entwicklung können wir sehr friktionsfrei auch große Entwicklungsaufgaben stemmen und uns schnell an Marktbedürfnisse anpassen.

Was macht euer Team, im Vergleich zu anderen Teams, besonders? 

Durch einen herzlichen familiären Umgang, ohne großen Leistungsdruck können die Teammitglieder ihre individuellen Stärken und Ideen ausspielen.

 

Recruiting

Wie ist eure Abteilung in den Recruiting-Prozess integriert?

Grundsätzlich läuft das Recruiting zentral über die HR. Das OK für einen Bewerber wird aber auch vom Scrum Team eingeholt, in dem dieser mitarbeiten soll.

Gibt es ein konkretes Prozedere für neue Kollegen? Wie werden diese integriert?

Zusätzlich zu einem funktionsspezifischen Schulungsprogramm gibt es in jedem Scrum Team jeweils einen Team Buddy – der nicht zwingend der Scrum Master ist – welcher den neuen Kollegen unterstützt und mit ihm gemeinsam, bei Bedarf individuelle Schulungsmaßnahmen erarbeitet.

Neben der fachlichen Qualifikation, worauf legt ihr noch Wert, wenn ihr nach IT-Spezialisten für euer Team sucht?

Eines der wichtigsten Kriterien ist, dass der Kollege menschlich zu uns ins Team „passt“. Firmen sind von ihrer Kultur her sehr unterschiedlich und nicht jeder fühlt sich überall aufgehoben. Wer strikte Hierarchien und genaue Anweisungen und Aufträge braucht, ist vermutlich bei uns eher nicht ideal besetzt.

 

Technologien

Welchen technischen Herausforderungen seht ihr Euch gegenüber?

Das Thema globale Vernetzung/Verteilung kommt immer mehr, gepaart mit Web-Technologien, die extrem schnelllebig sind und oft ohne 3rd Party Komponenten nicht zu stemmen wären. Auf der anderen Seite erwarten unsere Kunden aber weiterhin Produktwartung >10 Jahre. Beide Anforderungen sind quasi nicht vereinbar.

Mit welchen Technologien arbeitet ihr?

Größter Teil der Komponenten sind native Windows Anwendungen in C++/MFC/STL und C#/WPF. Einige (neuere) Komponenten sind mit Web (Angular) Front End und .NET Core Back End implementiert und plattformunabhängig verteilbar. Ein sehr kleiner hardwarenaher Anteil an plattform neutralen ANSI C Komponenten ist für Nischen erforderlich.

Wie hat sich die Technologie des Unternehmens seit der Gründung verändert?

Die jetzt zum Einsatz kommenden Technologien sind deutlich diverser und komplexer geworden. Das führt zu einer notwendigen Spezialisierung in allen Funktionen der Produktgruppe.