TechLead-Story: Andreas Miehle, CIO bei Constantia Flexibles

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Team

Wie groß ist das Dev/IT-Team? Wie setzt sich das Team, in Funktionen aufgeteilt, zusammen?

Die IT der Constantia besteht aus ca. 200 internen und externen Mitarbeitern. Der Großteil der Mitarbeiter ist der zentralen Group IT zugeordnet, wobei die noch bestehende lokale IT sukzessive im Rahmen eines Harmonisierungsprogrammes in die Group IT überführt wird. Die Group IT ist international verteilt an so genannten Business Service Centern angesiedelt. Die Organisation umfasst dabei 4 zentrale Säulen: IT Governance Risk & Compliance; IT Service and Project Management; Service Delivery, Operations & Service Desk und Applications.

Wie ist euer Team organisiert und aus welchem Grund habt ihr euch für eine bestimmte Organisation entschieden? Worin liegen die Vorteile, wo die Nachteile?

Die Organisation des Teams orientiert sich sehr stark an Services und Projekten. Der Haupttreiber dabei ist, verständliche Produkte zu transparenten Kosten in Form von Services und Projekten zu liefern. Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, den internen Kunden die Auswahl der benötigten Services zu vereinfachen. Ebenso ermöglicht ein stringentes Servicekonzept die nahtlose Einbindung von Cloud-Lösungen und anderer moderner Technologien die Digitalisierung voranzutreiben.

Was macht euer Team, im Vergleich zu anderen Teams, besonders?

Durch die ständige Notwendigkeit Services an neue Marktgegebenheiten anpassen zu müssen, um mit den technologischen Wandel Schritt halten zu können, herrscht eine große Dynamik und Innovationskraft quer durch alle Abteilungen und Standorte.

Recruiting

Wie ist eure Abteilung in den Recruiting-Prozess integriert?

Die Anforderungen und die finalen Entscheidungen liegen bei der Group IT. Die Gesamtverantwortung für den Prozess liegt bei der HR-Abteilung, welche im Rahmen eines Business Partner Konzepts in enger Abstimmung mit der Group IT den Erfolg sicherstellt.

Gibt es ein konkretes Prozedere für neue Kollegen? Wie werden diese integriert?

Im Rahmen eines Onboarding Prozesses durchläuft jeder neue Mitarbeiter die einzelnen Abteilungen und erhält zudem eine Werksführung. Damit ist nicht nur der Wissenstransfer und informative Austausch gewährt, sondern Mitarbeiter lernen sich auch untereinander schneller und besser kennen und wissen im Falle von Fragen gleich an wen sie sich wenden dürfen.

Neben der fachlichen Qualifikation, worauf legt ihr noch Wert, wenn ihr nach IT-Spezialisten für euer Team sucht?

Wir legen ein besonderes Augenmerk darauf, dass neue Kollegen auch charakterlich zu unserem Team passen, um dadurch die Integration zu beschleunigen. Wille und Mut zur Veränderung, innovatives Denken und Handeln, Wissbegierde und die Bereitschaft sich schnell in neue Themen einzuarbeiten, sind Merkmale auf die wir besonders achten.

Technologien

Welchen technischen Herausforderungen seht ihr Euch gegenüber?

Die größte technische Herausforderung ist es, die bestehende Produktionslandschaft zu automatisieren bzw. zu digitalisieren. Nicht zu vernachlässigen ist dabei der Faktor Mensch. Dies gilt nicht nur für produktionsnahe Themen, sondern gleichfalls auch bei administrativen Arbeitsplätzen. Diese werden derzeit mit modernen Kollaborationsanwendungen ausgestattet, was auch die zunehmende Bereitstellung von Heimarbeitsplätzen ermöglicht.

Mit welchen Technologien arbeitet ihr?

Am weitesten verbreitet sind Produkte von SAP und Microsoft, die vorzugsweise als Cloud-Lösung eingesetzt werden.

Wie hat sich die Technologie des Unternehmens seit der Gründung verändert?

Der größte technologische Wandel hat vor einigen Jahren begonnen und ist noch nicht abgeschlossen. Hierbei sind insbesondere zwei Themenfelder hervorzuheben – zum einen wurden manuelle papierbehaftete Prozesse digitalisiert, zum anderen selbstgetriebene Lösungen durch agile Cloud-Lösungen ersetzt. Wo das nicht möglich war, wurde zumindest der Betrieb an externe Dienstleister übergeben, um Skaleneffekte zu erzielen. Ein nächster Schritt wird die Nutzung von Augmented Reality und Machine Learning sein.

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