Was wir von Covid für die Remote-Arbeit gelernt haben!

Was wir von Covid für die Remote-Arbeit gelernt haben!

Aufgrund von COVID-19 waren viele von uns in der Lage zum ersten Mal Vollzeit-Remote arbeiten zu müssen. Als jemand, der von menschlicher Interaktion in einer Büroumgebung lebt, ist es gelinde gesagt eine Herausforderung, allein zu Hause arbeiten zu müssen.

Gerade die ersten Home-Office Wochen waren definitiv die schwierigsten, da eine Umstellung immer auch Zeit benötigt. Hier sind einige Tipps und Tricks die möglicherweise den Umstieg und das einsame Arbeiten von Zuhause aus erträglicher machen können:

Die richtige Umgebung schaffen:

Für viele Menschen ist das Einrichten einer Arbeitsumgebung so einfach wie das Organisieren Ihres Schreibtisches. Jetzt sind wir alle zu Hause - möglicherweise leisten wir uns nicht alle den gleichen Komfort und Luxus wie im Büro. Es kann für uns bequemer sein vom Sofa oder vom Bett aus zu arbeiten - aber es ist nicht wirklich förderlich, um die Arbeit zu erledigen.

  • Anziehen, um zur Arbeit zu gehen: Ist es angenehm im Pyjama zu sein? Ja! Hilft es dir produktiv zu werden? Nicht wirklich! Sich jeden Tag normal wie für das Büro zu kleiden, hilft dabei sich in die Denkweise zu versetzen produktiv sein werden.
  • Erstellen eines Arbeitsbereichs: Ob Esszimmer oder Tisch - ein Bereich, der als „Arbeitsplatz“ bezeichnet werden kann ist der Schlüssel. Was hast du in einem Büro? Wie kannst du es replizieren? Wird dieser Raum für etwas anderes genutzt?
  • Trennung von Arbeit und Zuhause: Ja, du hast richtig gelesen. Eine Trennung zwischen „Arbeit“ und „Zuhause“ ist schwierig, wenn das Zuhause jetzt dein Büro ist. Stelle sicher, dass du einen klaren Zeitplan hast, wann du arbeitest und wann du es dir bequem machst. Damit bekommst du sicher nicht das Gefühl die ganze Zeit zu arbeiten. Gönne dir aber auch Pausen und schließe dich nicht in einem Raum ein. Auch im Büro sind kleine Kaffeepausen erlaubt und somit spricht nichts dagegen diese auch daheim zu machen.
  • Vermeide Versuchungen: Für die meisten Menschen ist ihr Zuhause ihr Raum in dem sie sich auf sich selbst und die Dinge konzentrieren können, die sie gerne tun. Es kann hilfreich sein, einen Raum einzurichten der von deinem Freizeitort getrennt ist.

Timing und Erstellung eines Zeitplans:

Oftmals arbeiten Personen aus verschieden Gründen zu unterschiedliche Zeiten – ein Plan, wann wer verfügbar ist kann dabei sehr wichtig sein. Auch die bereits angesprochen Trennung zwischen Beruf und Freizeit kann durch einen konkreten Zeitplan erleichtert werden.

  • Sportliche Betätigung: Körperliche Betätigung kann einen guten Ausgleich zur oftmals beengten Situation zuhause darstellen. Du musst nicht voll trainieren, aber Bewegung verbessert nachweislich die Stimmung und damit auch das Leistungsvermögen.
  • Wann man mit der Arbeit beginnt und sie beendet: Es ist leicht den Überblick über die Zeit zu verlieren und weiter zu arbeiten, obwohl eigentlich schon längst Feierabend wäre. Anstatt den Tag sporadisch durchzuarbeiten, wird eine festgelegte Anfangs- und Endzeit für die Arbeit zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben empfohlen.
  • Erstelle ein Tagesziel: Lege dir selbst ein Ziel fest, dass du an einem Tag bzw. in einer Woche erreichen möchtest. Ein konkretes Ziel kann die Motivation deutlich steigern und bei Erreichen dieses Zieles auch Glücksgefühle auslösen.
  • Timing Breaks: Das Arbeiten mit Ablenkungen kann schwierig sein, egal ob es sich um Kinder, das checken von Mails, oder das Besuchen von sozialen Medien handelt. Solche Dinge sollten nur in den definierten Pausen in den Mittelpunkt geraten. Ein guter Weg, um Pausen einzulegen und Ziele zu erreichen besteht darin, sich nach 25 Minuten intensiver Konzentration mit einer Pause von 5 Minuten zu belohnen.

In Kontakt bleiben

Was machst du normalerweise mit Kollegen? Virtuelle Zoom-Meetings, Google Hangouts, Slack und Facetime sind großartige Möglichkeiten sich mit anderen verbunden zu fühlen.

  • Planen von Arbeitssitzungen: Eine Möglichkeit einen Austausch im Team auch in dieser schwierigen Zeit zu haben, sind morgendliche Meetings um über die Ziele und die Herausforderungen zu sprechen die aufgetreten sind. Wenn du Schwierigkeiten hast, kann möglicherweise ein Kollege mit Tipps weiterhelfen. Auch zu wissen wie sich die Kollegen fühlen und zu sehen dass man nicht allein ist, kann oftmals Wunder bewirken.

Dies ist zwar nicht das Ende aller Arbeitstipps für die Arbeit von Zuhause, aber zumindest ein erster kleiner Denkanstoß, den jeder für sich selbst weiter verfolgen muss.