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Wenig Berufserfahrung: 5 Tipps für die erste IT-Bewerbung

karriere-tips Bewerbung

Einmal ist immer das erste Mal: Das gilt auch für die erste schriftliche Bewerbung, das erste Jobinterview, den ersten richtigen Job. Welche Fehler passieren vor allem Berufseinsteigern und was schreibt man in den Lebenslauf, wenn man noch keine Berufserfahrung hat? Fünf Bewerbungstipps für Absolventen und Berufseinsteiger – am Ende des Artikels erwartet dich eine Checkliste mit den wichtigsten Fakten zu Ihrer ersten Bewerbung.

So überzeugt auch dein IT-Lebenslauf 

Dein Lebenslauf ist irgendwie nur eine halbe Seite lang und du hast das Gefühl, dass du deinem künftigen Arbeitgeber nichts zu bieten hast? Gehe in dich – welche Zusatzqualifikationen hast du, welche Praktika oder IT-Projekte  kannst du vorweisen? Hast du Hobbies, die gut zu deinem angestrebten Job passen oder hast du in der Vergangenheit freiwillig in einem Projekt mitgearbeitet, das ähnliche Themenfelder berührt? Wenn ja, scheue dich nicht, das dazu zu sagen! Solange du deine  Qualifikationen gut begründen kannst, brauchst du  keine Angst haben, „angeberisch“ zu wirken. Das bedeutet aber nicht, dass du jeden Ferienjob und „August 2017: Zeitungsaustragen“ in den Lebenslauf schreiben solltest, wenn du dich auf eine Stelle in einem IT-Unternehmen oder Software-Entwicklung bewirbst. Achte darauf, nur Zusatzqualifikationen zu erwähnen, die du im angestrebten Job auch gebrauchen kannst! Belege die erwähnten Praktika und Ausbildungen mit Arbeitszeugnissen, die dir auch noch nachträglich ausgestellt werden können.

Falls du in deinem Lebenslauf nichts Passendes findest – stehe dazu. Du hast eben die letzten Jahre mit deiner Ausbildung verbracht, was kann daran verkehrt sein? Falls die Bewerbung jedoch erfolglos bleibt, solltest du dir zielgerichtet eine Praktikumsstelle oder ein Software-Projekt suchen, dass dich passgenau auf deinen Traumjob vorbereitet!

Was kannst du für das Unternehmen tun?

Für die erste Bewerbung gilt dasselbe wie für die hundertste: Sei dir im Klaren darüber, was du willst und informiere dich darüber, was dein potentieller Arbeitgeber will. „Ich will bei euch arbeiten, egal was!“ transportiert vielleicht deinen Eifer, Lernwillen und deine Begeisterungsfähigkeit – das allein überzeugt aber wahrscheinlich noch niemanden in der IT-Abteilung. Überlege dir also, was deinem künftigen Arbeitgeber, bzw. das Dev-Team interessieren würde. Kleiner Tipp: Der Leser deiner Bewerbung möchte eigentlich nur zwei Sachen wissen:

  • Was kann der Bewerber für mein Unternehmen leisten?
  • Passt er oder sie in unser Team?

Lese dazu die Selbstbeschreibungen auf www.devjobs.at durch, die Informationen zu Unternehmenswerten und -kultur und – ganz wichtig – das Anforderungsprofil der Stellenanzeige. Versuche in deinem Anschreiben, jeden Punkt des Anforderungsprofils abzuarbeiten. Beschreibe, ob und wenn ja wie du diese Anforderungen erfüllst. Dabei ist es natürlich legitim, die ein oder andere treffende Formulierung von anderen Bewerbungen zu recyceln – schließlich wirst du dich wahrscheinlich auf fünf ähnliche Stellen bei jeweils unterschiedlichen Unternehmen bewerben. Dennoch solltest du große Sorgfalt darauf legen, die konkreten Fragen des Personalers gut verständlich und individuell zu beantworten.

Klasse statt Masse!

„Ich habe schon hundert Bewerbungen rausgeschickt, aber niemand will mich einstellen!“ Diesen Satz hört man erschreckend oft von Berufseinsteigern. Die Vermutung liegt nahe, dass der Misserfolg daran liegt, dass die Bewerbungen zum Großteil aus copy/paste bestehen. Verschicke also lieber nur fünf Bewerbungen, die dafür aber ganz genau auf deinen Wunsch-Arbeitgeber zugeschnitten sind. Genauso verkehrt ist es andersherum, stundenlang an einer einzigen Bewerbung zu feilen, diese im gold gerahmten Umschlag abzuschicken – und dann hinterher am Boden zerstört zu sein, wenn eine Absage kommt. Das Bewusstsein, mehrere Eisen im Feuer zu haben, wirkt sehr beruhigend und gibt dir die nötige Selbstsicherheit, wenn es in die nächsten Runden geht. Wenn man noch eine Möglichkeit im Ärmel hat, verhandelt es sich auch im Vorstellungsgespräch viel entspannter und souveräner. Denn eines ist klar: Aus Mitleid, weil du so verzweifelt einen Job brauchst, stellen dich nur die wenigsten ein.

Anrufen oder nicht?

Viele halten es für einen Mythos, dass man unbedingt zuerst telefonisch Kontakt aufnehmen soll, bevor man seine Bewerbung verschickt. Stimmt das? Die Antwort lautet: Jein! Völlig klar ist: Anrufen, um einfach mal „hallo!“ zu sagen, oder den Namen des Ansprechpartners herauszufinden, solltest du dir sparen. Rufe nur an, wenn du wirklich eine Frage hast – und wenn du dich erst zehn Minuten hinsetzen musst, um dir eine einfallen zu lassen, dann tu das! Auf jeden Fall sinnvoll ist die Frage, ob die Stelle, auf die du dich bewerben willst, gerade überhaupt vakant ist. Viele Trainee-Ausschreibungen werden beispielsweise regelmäßig ausgeschrieben und die Anzeigen verschwinden häufig zwischendurch gar nicht von der Website. Im schlimmsten Fall ersparst du dir durch einen kurzen Anruf viel Arbeit. Notiere dir vor dem Anruf alle Fragen, die du zur Stelle hast und die du für das Verfassen deiner Bewerbung brauchst – nichts ist blöder als das Gefühl, nach dem Auflegen noch etwas vergessen zu haben.

Vermeide Standardfloskeln

Tja, leichter gesagt als getan! Wie die meisten Dinge ist auch das Schreiben von Bewerbungen Übungssache. Am Anfang wird sich wohl jeder mal eine Vorlage aus dem Internet herunterladen und Punkt für Punkt abarbeiten. Dann lesen Personaler Sätze wie „Sehr gerne bewerbe ich mich auf die ausgeschriebene Stelle als XY“ oder „Ich bin kreativ, teamfähig, belastbar und äh… kreativ?“. Ja, naja. Verzichte lieber auf Geschnörkel und beschreibe stattdessen konkret, was du bereits gemacht hast und vor allem wie du es gemacht hast. Beziehe dich im Anschreiben auf den beigefügten Lebenslauf und hebe besonders erwähnenswerte Stationen und Leistungen hervor. Diese solltest du im Anschreiben mit weiteren Informationen, Zahlen, Daten und Fakten versehen. Falls du durch eine dieser Stationen bestimmte Soft Skills boosten konntest, die für deinen neuen Job wichtig sind, sage das dazu! Du hast 4 Monate Praktikum bei einer Digital Agentur gemacht – toll! Aber was konntest du dort einbringen und wie hat das Unternehmen von dir profitiert? Dennoch: Übertreibe es nicht und bleibe du selbst. Wenn du etwas (noch) nicht kannst, dann gib das das ruhig zu.

 Punkte für deine erste Bewerbung

  • Viele große Unternehmen haben klare Vorstellungen davon, wie eine Bewerbung bei ihnen auszusehen hat und geben das genau an. Halte dich daran.
  • Prüfe, ob die Bewerbung per Post oder per E-Mail zu versenden ist. Falls es eine spezielle E-Mail-Adresse für Bewerbungen gibt, verwende diese unbedingt!
  • „Vollständige Bewerbungsunterlagen“ bedeutet: Anschreiben, Lebenslauf (evtl. mit Passfoto), letztes Ausbildungszeugnis, relevante Zeugnisse von Praktika und Weiterbildungen. Legen Sie die Dokumente in dieser Reihenfolge ab – das gilt auch für die elektronische Version.
  • Wenn du die Bewerbung per E-Mail schickst: Hänge alle Dokumente als PDF-Dateien an, auch das Anschreiben. Gestalte das E-Mail Anschreiben kurz und freundlich, verweise eventuell auf bereits geführte Telefongespräche. Nenne im Dateinamen der Anhänge deinen Nachnamen und den Namen des Dokuments. Wenn du sehr ordentlich bist, nummeriere diese durch, z. B. „01-Anschreiben-Mayer“.
  • Das Anschreiben ist genau eine Seite lang und endet mit Angaben zu deinem frühestmöglichen Einstiegsdatum.
  • Falls du dich bei einem konservativen Unternehmen bewirbst: Lege dir eine seriöse E-Mail-Adresse zu!
  • Vor dem Abschicken: Lasse die Bewerbung auf Rechtschreibfehler und Stil gegenlesen.