PwC Österreich
Emilia Bessonova, Technology Consultant bei PwC
Description
Emilia Bessonova von PwC erzählt im Interview über ihren Background, was ihre aktuelle Arbeit als Technology Consultant umfasst und gibt Tipps für Neueinsteiger.
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Video Zusammenfassung
In "Emilia Bessonova, Technology Consultant bei PwC" schildert Emilia Bessonova ihren Wechsel aus der Biotechnologie-Forschung in die Technologieberatung bei PwC, wo vielfältige Profile willkommen sind und nicht jeder hardcore programmieren muss. Am Beispiel der Implementierung eines Data Lakes für ein börsennotiertes Immobilienunternehmen beschreibt sie ihre Rollen von Quality Assurance über Requirements Engineering bis Projektmanagement und ihre Brückenfunktion zwischen Business und IT. Ihr Rat an Tech-Talente: neugierig bleiben, flexibel denken und Kund:innen im technologischen Wandel inhaltlich wie mindset-seitig begleiten.
Von der Biotechnologie in die Technologieberatung: Wie Emilia Bessonova (PwC Österreich) Brücken zwischen Business und IT baut
Einleitung: Eine devstory über vielfältige Wege in die Tech-Beratung
In unserer devstory-Session „Emilia Bessonova, Technology Consultant bei PwC“ mit Speaker: Emilia Bessonova (Company: PwC Österreich) wurde schnell klar: Technologieberatung hat viele Gesichter – und vor allem viele Einstiegswege. Emilia kommt aus der Forschung, hat Biotechnologie studiert und arbeitet heute als Technology Consultant. Ihr Weg zeigt, dass Neugier, Lernbereitschaft und Kommunikationsstärke genauso zählen wie formale Studienrichtungen. Wer glaubt, man müsse „hardcore developpen“ können, um in der Technologieberatung zu bestehen, verpasst den eigentlichen Kern dieser Arbeit.
Schon in den ersten Minuten formuliert Emilia einen Gedanken, der die Tonalität setzt:
„Ich selbst komme eigentlich nicht aus einem typischen BWL-Studium, sondern komme eigentlich aus der Forschung. Ich habe Biotechnologie studiert … Ich bin aber sehr froh, dass es so sich ergeben hat … und habe … relativ schnell auch für mich verstanden, dass ich da auch ganz richtig bin und auch gar nicht verloren gefühlt.“
Wir bei DevJobs.at haben Emilia als jemand erlebt, der die Sprache von Fachbereichen und Technik gleichermaßen spricht – und damit genau jene Lücke schließt, die in vielen Technologieprojekten über Erfolg und Misserfolg entscheidet. Diese devstory fasst zusammen, was wir aus ihrem Weg mitnehmen: Warum vielfältige Profile in der Beratung willkommen sind, wie die Arbeit von der Strategie bis zur Implementierung funktioniert und weshalb Mindset-Shaping bei Kundinnen und Kunden ebenso wichtig ist wie das richtige Tool.
Von der Forschung zur Beratung: Ein Umstieg mit Substanz
Emilias Hintergrund ist alles andere als „typisch Beratung“. Sie betont, aus der Forschung zu kommen und Biotechnologie studiert zu haben – ein Feld, das man im ersten Moment nicht zwangsläufig mit Technologieberatung verbindet. Genau darin liegt die Stärke ihrer Geschichte: Sie zeigt, dass fachliche Tiefe aus anderen Disziplinen eine wertvolle Grundlage sein kann, um in komplexen Tech-Projekten Mehrwert zu schaffen.
Wichtig ist, was Emilia selbst erlebt hat: Der Übergang fühlte sich nicht wie ein Sprung ins kalte Wasser an. Sie hat bei PwC sehr schnell das Gefühl gefunden, „ganz richtig“ zu sein – ein Indiz dafür, dass die Beratungsarbeit nicht einen einzigen, vorgegebenen Pfad verlangt, sondern unterschiedliche Blickwinkel integriert.
Vielfalt der Hintergründe: Technologieberatung sucht nicht nur BWL
Ein zentraler Punkt in Emilias Botschaft: Technologieberatung ist kein exklusiver Club für BWL-Absolventinnen und -Absolventen. Im Gegenteil:
„Was eben wichtig ist, ist zu verstehen, dass wir als Voraussetzung nicht nur BWL-Studenten haben … Wir haben auch Leute, die Mathematik studiert haben oder auch aus der Wirtschaft, aber ganz, ganz breit aufgestellt, auch aus der Naturwissenschaft.“
Wir hören hier nicht nur ein Recruiting-Statement, sondern eine strukturelle Erkenntnis: Unterschiedliche Disziplinen bringen unterschiedliche Herangehensweisen. Informatikerinnen und Informatiker stärken die technische Tiefe, Mathematikerinnen und Mathematiker die analytische Schärfe, Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler die hypothesengesteuerte, systematische Problemlösung. In der Summe entsteht ein Team, das nicht nur Tools implementiert, sondern Probleme versteht, übersetzt und nachhaltig löst.
Und genau das spiegelt Emilias Erfahrung wider: „Das Ding ist, dass eben jeder für sich dann eine Nische findet.“ Die Tätigkeiten lassen sich an persönliche Profile anpassen – eine wichtige Botschaft für alle, die in Tech eine Rolle suchen, die zu ihren Stärken passt.
Mythos „hardcore developpen“: Technologieberatung ist mehr als Code
Emilia räumt offen mit einem verbreiteten Missverständnis auf:
„Man hat das Gefühl, dass man da auch irgendwie hardcore developpen muss und ein großer Programmierer sein muss … Das ist bei mir zum Beispiel gar nicht der Fall, obwohl ich in der Technologieberatung bin.“
Sie hat an der Uni Programmier-Basics und Konzepte gelernt, aber für sie ist Programmieren „als alleinstehende Tätigkeit eher langweilig“ – nicht vielseitig genug. Das ist kein Plädoyer gegen Coding, sondern eine Einladung, Technologieberatung breiter zu denken: als Schnittstellenarbeit, als Übersetzungsarbeit, als Steuerung entlang des gesamten Projektlebenszyklus.
Bei PwC (PwC Österreich) bedeutet das, in unterschiedlichen Stadien präsent zu sein: in der Strategieplanung, in der Konzeption – und bis hin zur Implementierung. Wer gerne an großen Linien arbeitet, die Anforderungen schärft, die Kommunikation orchestriert und Ergebnisse übersetzt, findet hier eine Bühne, die über das reine Entwickeln hinausgeht.
Der End-to-End-Blick: Von der Strategie bis zur Implementierung
Was macht Technology Consulting konkret? Emilia beschreibt den Spannungsbogen:
„Wir sind tätig in der Strategieplanung, wir sind tätig in der Konzeption bis hin zur Implementierung.“
Dieser End-to-End-Blick ist entscheidend. Strategy ohne Delivery bleibt abstrakt. Delivery ohne Strategy wird beliebig. Dazwischen liegt die Konzeption, die Anforderungen sortiert, Risiken sichtbar macht und die spätere Implementierung auf ein solides Fundament stellt.
Für uns ist bemerkenswert, wie selbstverständlich Emilia diese Phasen denkt – nicht als Silos, sondern als zusammenhängenden Fluss. Und es erklärt, warum ihre Rollen im Projekt wechseln: Je nach Phase rückt mal die Qualitätssicherung in den Vordergrund, mal das Requirements Engineering, mal das Projektmanagement.
Praxisbeispiel Data Lake: Mehrere Hüte, ein Ziel
Emilia gibt Einblick in ein aktuelles Projekt: die Implementierung eines Data Lakes für ein börsennotiertes Immobilienunternehmen. Ohne technische Details zu vertiefen, wird deutlich, worauf es in ihrer Rolle ankommt:
„Ich war dort tätig als Qualitätssicherer, ich war dort tätig als Requirements Engineer bis hin zum Projektmanagement.“
„Mehrere Hüte“ sind hier kein Buzzword, sondern Realität. Wir skizzieren, wie diese Hüte zusammenspielen – basierend auf dem, was Emilia beschreibt:
Qualitätssicherung: Vertrauen in Ergebnisse verankern
Qualitätssicherung heißt in diesem Kontext, auf die Zielerreichung zu achten: Werden Anforderungen korrekt umgesetzt? Stimmen die Zwischenergebnisse mit dem vereinbarten Ziel? Emilia deutet an, dass gerade in Implementierungsprojekten wie einem Data Lake Verlässlichkeit zählt – und dass Qualitätssicherung daher mehr ist als Testing: Es ist das Dauer-Checken des roten Fadens.
Requirements Engineering: Die Brücke zwischen Business und IT
Emilia nennt Requirements Engineering den Kern ihrer Arbeit – und bringt es mit einem Bild auf den Punkt:
„Da ist man ja quasi die Brücke oder eben das Kommunikationsrohr zwischen Business und IT.“
Diese Brückenfunktion verlangt doppelte Sprachkompetenz:
„Man muss … die Sprache der IT und der Technik spricht, aber auch eben die Sprache von Business spricht.“
Und sie macht klar, dass diese Übersetzungsarbeit bidirektional ist:
„Das geht immer in beide Richtungen … einerseits mit den Developern … aber auch in die andere Richtung, was erwartet der Kunde, was möchte der als Endprodukt haben.“
Für uns steckt hier eine Lektion, die in jeder Tech-Organisation gilt: Ohne klare Übersetzung von Zielen, Anforderungen und Ergebnissen entsteht Reibung. Requirements Engineering bringt Struktur in Erwartungen – und schützt sowohl Entwicklerteams vor Missverständnissen als auch Kundinnen und Kunden vor Enttäuschungen.
Projektmanagement: Überblick, Budget, Termine
In einem anderen Unternehmen ist Emilia im Projektmanagement aktiv. Sie betont die Rolle als Kommunikatorin – und ergänzt zwei Eckpfeiler:
„Im Projektmanagement ist dann wieder mehr in der Übersicht die Rolle des Budgetplanens und Einhalten der Termine.“
Das ist die Manager-Perspektive auf Technologiearbeit: Nicht nur die inhaltliche Passung zählt, sondern auch wirtschaftliche und zeitliche Rahmenbedingungen. Projektmanagement hält diese Fäden in der Hand – und schafft damit die Bedingungen, unter denen die Brücke zwischen Business und IT stabil belastbar bleibt.
Kommunikation als Schlüsselkompetenz: Die doppelte Übersetzung
Die stärkste Konstante in Emilias Geschichte ist Kommunikation. Sie versteht sich als „Kommunikationsrohr“, das Anforderungen, Ergebnisse und Ziele in beide Richtungen überträgt. In der Praxis heißt das:
- Erwartungen klären: Was ist das Ziel? Was bedeutet „fertig“ aus Business-Sicht?
- Machbarkeit spiegeln: Was ist technisch sinnvoll, in welchem Zeitrahmen realistisch und unter welchen Kosten umsetzbar?
- Feedback kanalisieren: Was braucht das Entwicklerteam, um zielgerichtet zu liefern? Welche Entscheidungen müssen im Business getroffen werden?
- Missverständnisse verhindern: Welche Begriffe werden unterschiedlich verstanden? Wo benötigt es Klarstellungen, bevor man weiter implementiert?
Die Fähigkeit, beide Sprachen – Business und Technik – zu sprechen, ist nicht nur ein Soft Skill. Sie ist der operative Hebel, mit dem komplexe Projekte überhaupt erst machbar werden.
Mindset-Shaping: Kundinnen und Kunden auf die Reise mitnehmen
Emilia macht etwas deutlich, das wir oft beobachten: Technologieprojekte scheitern nicht am Tool, sondern an Erwartungen, am Veränderungsmanagement und am fehlenden Buy-in.
„…dass du die Kunden, das Mindset quasi auch shapest. Also da geht es nicht nur darum, das perfekte Tool, das perfekte System zu implementieren, sondern … sie bei der Hand zu nehmen und ihnen zu erklären, was jetzt passiert, jetzt kommt eine neue Technologie und warum machen wir das, warum ist das wichtig …“
Wir hören: Mindset-Shaping ist integraler Bestandteil von Technologieberatung. Es geht darum, Technologieentscheidungen zu erklären, Bedenken zu adressieren und zu zeigen, wie neue Systeme Arbeitsweisen verbessern. Genau hier zahlt sich Emilias Vielseitigkeit aus – sie verbindet fachliche Struktur mit Empathie für die Perspektive der Kundinnen und Kunden.
Lernbereitschaft und Flexibilität: Das Profil für Technology Consulting
Gegen Ende fasst Emilia zusammen, welche Eigenschaften den Unterschied machen:
„…bereit ist, sich für neue Themen immer zu begeistern, für neue Systeme, neue Technologien und auch dieses flexible Denken in sich hat … Requirements … verstehen und auch aber an die anpassen.“
Und sie ergänzt eine Haltung, die wir als roten Faden durch ihre Geschichte sehen:
„Ob ich bereit bin, immer wieder neu zu lernen, neu einzutauchen, in neue Thematiken, vernetzt zu denken. Ja, das ist sehr wichtig.“
Das ist ein realistisches Profil für Technology Consulting: nicht maximal spezialisierte Einzeldisziplin, sondern anpassungsfähig, strukturiert und kommunikativ – mit genug technischem Verständnis, um mitreden zu können, und genug Business-Verständnis, um den Nutzen zu schärfen.
Was Entwickler:innen aus Emilias Weg ableiten können
Für alle, die aus der Softwareentwicklung kommen (oder dorthin wollen), steckt in dieser devstory viel Handfestes. Technologieberatung bedeutet nicht, das Coden aufzugeben – sie bedeutet, es in einen größeren Kontext zu stellen. Einige greifbare Ableitungen:
- Finde deine Nische: Emilia betont, dass Tätigkeiten an Profile angepasst werden. Ob Qualitätssicherung, Requirements Engineering oder Projektmanagement – es gibt viele Arten, unternehmerischen Wert in Tech-Projekten zu schaffen.
- Stärke deine Übersetzungskompetenz: Lerne, Anforderungen in konkrete, messbare Ergebnisse zu übersetzen – und umgekehrt die technische Umsetzbarkeit in Business-Sprache zu spiegeln.
- Denke end-to-end: Verstehe, wie Strategie, Konzeption und Implementierung zusammenhängen. Wer den gesamten Fluss versteht, trifft bessere Entscheidungen in jeder Phase.
- Pflege Lernroutine: Neue Systeme, neue Technologien, neue Domänen – Emilia macht klar, dass Neugier und Lernfreude zentrale Treiber sind.
- Übe Mindset-Shaping: Tools sind Mittel zum Zweck. Wer erklären kann, warum etwas wichtig ist, gewinnt Vertrauen und Entscheidungssicherheit auf Kundenseite.
Ein Blick auf den Data-Lake-Kontext – ohne Technik zu überfrachten
Emilia nennt als Beispiel die Implementierung eines Data Lakes. Ohne in technische Details zu gehen, lässt sich aus Beratungssicht Folgendes festhalten:
- Ein Data Lake ist kein Selbstzweck. Er soll Daten zentral nutzbar machen und so bessere Entscheidungen ermöglichen.
- Anforderungen sind entscheidend. Was soll der Lake liefern? Welche Datenquellen sind relevant? Welche Qualität ist notwendig?
- Die Rollen verzahnen sich: Qualitätssicherung prüft den Kurs, Requirements Engineering schärft das Zielbild, Projektmanagement hält Budget und Zeitplan im Blick.
Damit unterstreicht Emilia, warum Schnittstellenkompetenz erfolgskritisch ist: Gerade in datengetriebenen Projekten entscheidet die Übereinstimmung zwischen Erwartungen und Implementierung über den Erfolg.
Karrierewege jenseits des „einen“ Profils: Was PwC Österreich (und ähnliche Umfelder) attraktiv macht
Wenn Emilia sagt, dass Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichsten Studiengängen vertreten sind, zeigt das einen Kulturfaktor: Rollen sind nicht starr, sie entstehen im Zusammenspiel von Projektbedarf und individuellem Profil. Für Tech-Talente bedeutet das:
- Quereinsteigen ist möglich – wenn die Lernhaltung stimmt.
- Technische Basiskompetenz hilft, muss aber nicht dominieren.
- Kommunikationsstärke und strukturiertes Denken werden zur Karrierebeschleunigung.
Wir haben Emilia so verstanden, dass Technologieberatung die Vielfalt aktiv nutzt – ein Setup, in dem naturwissenschaftliche, mathematische, wirtschaftliche und informatische Perspektiven zusammenwirken.
Konkrete Schritte für Interessierte: So bereitest du dich vor
Aus Emilias Aussagen lassen sich praktische Schritte ableiten, wenn du in die Technologieberatung willst:
- Kläre dein Profil: Was motiviert dich – Konzeption, Qualität, Delivery, Kommunikation? Identifiziere deine Stärken entlang des Projektlebenszyklus.
- Trainiere die „beiden Sprachen“: Formuliere Business-Ziele präzise und übersetze sie in technische Anforderungen – und umgekehrt. Übe bewusst diese Wechselperspektive.
- Lerne strukturiert: Baue Grundlagen in Daten- und Systemverständnis auf, ohne dich zu früh zu verengen. Grundlagenwissen stärkt die Brückenfunktion.
- Übe Erwartungsmanagement: Trainiere, Ziele zu präzisieren, Annahmen zu hinterfragen und Ergebnisse gegen Erwartungen zu spiegeln.
- Pflege Neugier: Halte dir Zeitfenster frei, um neue Themen anzuschauen – genau diese Offenheit betont Emilia als Erfolgsfaktor.
Was wir besonders einprägsam fanden
Einige Aussagen bleiben hängen – nicht als Slogans, sondern als Arbeitsprinzipien:
„…jeder für sich dann eine Nische findet … Tätigkeiten … an die Profile … angepasst.“
„…Programmieren nur als alleinstehende Tätigkeit eher langweilig …“
„…die Brücke … zwischen Business und IT … die Sprache der IT … und … die Sprache von Business …“
„…Budgetplanens und Einhalten der Termine …“
„…das Mindset … shapest … nicht nur … perfektes Tool … sondern … bei der Hand nehmen … erklären, was jetzt passiert … warum ist das wichtig …“
Diese Zitate umranden eine Arbeitsweise, die Tech als Mittel zum Zweck begreift: Nutzerzentriert, erklärend, strukturiert, end-to-end gedacht.
Unsere wichtigsten Learnings in Kürze
- Technologieberatung ist Breite statt Monokultur: Strategie, Konzeption, Implementierung – wer die Klammer bildet, wird zum Wirkungsmultiplikator.
- Quereinstiege sind nicht nur möglich, sondern wertvoll: Unterschiedliche Studienhintergründe bereichern Projektteams.
- Programmieren ist nicht Pflicht – Verständnis schon: Wer Konzepte und Grundlagen beherrscht, kann auf Augenhöhe sprechen und Übersetzungsarbeit leisten.
- Requirements Engineering ist die Brücken-Disziplin: Erwartungen schärfen, Ziele übersetzen, Ergebnisse erklären – in beide Richtungen.
- Projektmanagement hält das System stabil: Budget, Termine, Kommunikation – Rahmenbedingungen sind Teil des Produkts.
- Mindset-Shaping ist Beratungsarbeit: Tools implementieren reicht nicht; Kundinnen und Kunden müssen den Wandel verstehen und mittragen.
- Lernbereitschaft ist der beste Karrierehebel: Neue Themen, Systeme, Technologien – Neugier und Flexibilität sind Kernkompetenzen.
Fazit: Technologieberatung als Bühne für Schnittstellenkompetenz
„Emilia Bessonova, Technology Consultant bei PwC“ zeigt, wie Technologieberatung jenseits von Klischees funktioniert. Wer aus der Forschung, der Informatik, der Mathematik oder der Wirtschaft kommt – oder aus einer anderen Disziplin – kann hier wirksam werden, wenn er oder sie bereit ist, zu lernen, zu übersetzen und Verantwortung über den gesamten Projektzyklus hinweg zu übernehmen.
Emilia verbindet in ihrer Arbeit bei PwC Österreich die Rollen von Qualitätssicherung, Requirements Engineering und Projektmanagement – und verankert damit den roten Faden zwischen Strategie, Konzeption und Implementierung. Für uns ist das die eigentliche Botschaft dieser devstory: Technologieprojekte werden dort erfolgreich, wo Menschen Brücken bauen – zwischen Sprachen, Erwartungen und Ergebnissen. Wer diese Brückenarbeit sucht, findet in der Tech-Beratung eine Aufgabe mit Sinn und Wirkung.