PwC Österreich
Thomas Inführ, Teamlead Digital Factory bei PwC
Description
Teamlead Digital Factory bei PwC Thomas Inführ umreißt im Interview den Techstack sowie den Aufbau der Entwicklungsabteilung und spricht über das Recruiting.
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Video Zusammenfassung
In „Thomas Inführ, Teamlead Digital Factory bei PwC“ beschreibt Speaker Thomas Inführ, wie das 30-köpfige Team bei PwC Österreich aufgebaut ist: ein zehnköpfiges Software-Engineering-Team (inklusive vier Lehrlingen) plus Data Science, Projektmanagement, Low-Code/No-Code und Requirements Engineering, technologisch fokussiert auf den Microsoft-Stack (C# im Backend, Vue.js/etwas Angular im Frontend, Python/TensorFlow im Data Science) mit klarem Schwerpunkt auf Microsoft-Cloud. Das Recruiting läuft über einen strukturierten Prozess mit HR – von der Skill-Definition bis zur Ausschreibung – und gesucht werden Menschen, die gerne im Team arbeiten und auch mit Nicht-Techniker:innen wie Steuerberater:innen und Wirtschaftsprüfer:innen souverän kommunizieren. Das unterstreicht eine kollaborative Kultur und konkrete Talentförderung durch Lehrlingsausbildung, klare Hiring-Abläufe und die Kooperation mit Microsoft.
Engineering bei PwC Österreich: Was Teamlead Thomas Inführ über Teamaufbau, Recruiting und den Microsoft‑Stack verrät
Einblicke aus der Session „Thomas Inführ, Teamlead Digital Factory bei PwC“ (PwC Österreich)
Wir bei DevJobs.at haben in der Session „Thomas Inführ, Teamlead Digital Factory bei PwC“ mit Thomas Inführ von PwC Österreich zugehört und die Kernaussagen zu Teamstruktur, Hiring-Erwartungen und Tech-Stack mitgenommen. Der Blick aus erster Hand zeigt: Inführ führt ein Software-Engineering-Setup, das bewusst unterschiedliche Rollen und Erfahrungslevel integriert, stark mit HR verzahnt rekrutiert und technologisch klar auf Microsoft-Cloud setzt.
Bereits zu Beginn macht die Größenordnung die Richtung deutlich: Das reine Software-Engineering-Team umfasst zehn Personen. Davon sind vier Lehrlinge, zwei sind Senior-Entwickler, die restlichen verteilen sich auf Full-Stack, Front-End und Back-End. Im erweiterten Umfeld zählt das Team mittlerweile 30 Mitarbeitende – inklusive Data Science, Projektmanagement, Low-Code/No-Code und Requirements Engineering. Recruiting erfolgt in enger Abstimmung zwischen Engineering und HR. Gesucht werden explizit Menschen, die gern im Team arbeiten und keine Scheu haben, mit Fachbereichen wie Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung zu sprechen. Technologisch dominiert der Microsoft-Stack: C# im Backend, im Frontend insbesondere Vue.js (und ein wenig Angular), ergänzt um Data-Science-Technologien wie Python und TensorFlow. Die strategische Reise geht klar Richtung Microsoft Cloud, unterstrichen durch eine Partnerschaft mit Microsoft.
„Wir sind im reinen Software-Engineering-Team jetzt zehn Leute. Davon sind vier Lehrlinge. Dann haben wir momentan zwei Senior-Entwickler … Das komplette Team sind mittlerweile 30 Leute … von Data-Science-Team über Projektmanager, Low-Code/No-Code, Requirements-Ingenieure etc.“
„Was uns bei Bewerbern wichtig ist … dass es … Leute sind, die … gerne mit Leuten arbeiten, die nicht vom Fach sind … mit einem Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer … in einem diversen, heterogenen Umfeld.“
„Momentan arbeiten wir vor allem mit Microsoft-Technologie-Stack … C# im Backend … Front-End … Vue.js … zusätzlich … Python-Stack mit TensorFlow … Die Reise geht … stark zu Microsoft … Microsoft Cloud-Technologien ist sicher das, worauf wir setzen in den nächsten Jahren.“
Teamaufstellung: 10 im Engineering, 30 im erweiterten Team
Das Engineering-Bild, das Thomas Inführ zeichnet, ist klar strukturiert und gleichzeitig breit aufgestellt.
- 10 Personen im reinen Software-Engineering
- 4 Lehrlinge innerhalb dieses Engineering-Teams
- 2 Senior-Entwickler
- Rollenmix: Full-Stack, Front-End und Back-End
- 30 Personen gesamt mit angrenzenden Disziplinen:
- Data-Science-Team
- Projektmanager:innen
- Low-Code/No-Code-Spezialist:innen
- Requirements-Ingenieur:innen
Diese Rollenlandschaft spricht für eine enge Verzahnung entlang des gesamten Software-Lebenszyklus: von Anforderungen (Requirements) über Umsetzung (Engineering) bis zu datengetriebenen Komponenten (Data Science) und organisatorischer Steuerung (Projektmanagement). Low-Code/No-Code ergänzt den Werkzeugkasten um schnelle Lösungspfade, wenn klassische Entwicklung nicht zwingend nötig ist.
Die Verteilung im Engineering – von Lehrlingen über erfahrene Entwickler:innen bis hin zu Senior-Profilen – schafft mehrere Perspektiven im Team. Inführ benennt Zahlen und Rollen direkt; sie zeigen, dass sich die Digital Factory nicht nur entlang von Tech-Funktionen staffelt, sondern ein Ökosystem aufgebaut hat, in dem unterschiedliche Disziplinen zusammenkommen.
Rollen und Zusammenarbeit: Full-Stack trifft Front-End, Back-End und Data Science
Innerhalb des Engineering-Teams existieren sowohl generalistische als auch spezialisierte Profile. Full-Stack-Entwickler:innen bilden die Brücke zwischen Front- und Backend. Dezidierte Front-End- und Back-End-Rollen sorgen für tiefe Expertise in den jeweiligen Bereichen. Gleichzeitig liefert das Data-Science-Team Bausteine für Analytics, Machine Learning und datengetriebene Produktfunktionen – technologisch vor allem mit Python und TensorFlow.
Für die tägliche Zusammenarbeit bedeutet diese Aufstellung, dass Schnittstellen sauber definiert sein müssen. Anforderungen entstehen nicht im luftleeren Raum; Requirements-Ingenieur:innen sorgen dafür, dass Fachlichkeit präzise übersetzt wird. Projektmanager:innen sichern die Delivery-Klammer. Inführ nennt diese Disziplinen explizit – und macht damit deutlich, dass Softwareentwicklung bei PwC Österreich bewusst auf mehrere Schultern verteilt ist.
Recruiting-Prozess: Engineering definiert Anforderungen, HR orchestriert die Ausschreibung
Thomas Inführ beschreibt ein Recruiting-Setup, das mit der Spezifikation beginnt und anschließend in HR-Hand geht:
- Engineering erarbeitet die fachlichen Anforderungen und hält sie schriftlich fest.
- Konkrete Skills – etwa im Software-Testing – werden klar benannt.
- Die Spezifikation geht an die HR-Abteilung.
- HR überführt die Inhalte in eine passende Stellenausschreibung.
- Rückkopplung: Das Fachteam prüft den Entwurf erneut.
- Veröffentlichung: Die Stelle geht auf diverse Portale.
„Wir geben einmal vor, was stellen wir uns vor an Fähigkeiten, schreiben das auch nieder … übergeben das dann an unsere HR-Abteilung … Die kümmern sich dann darum, … wie man so ein Stellenangebot schreibt. Dann kriegen wir das nochmal zurück … und dann geht’s raus auf diverseste Portale.“
Für Bewerber:innen bedeutet das: Jobprofile tragen die Handschrift des Engineering-Teams. Was in der Ausschreibung steht, wurde fachlich vordefiniert und mit HR abgestimmt. Diese gemeinsame Linie verhindert Unschärfen, wenn es um notwendige Skills oder Aufgaben geht, und schafft für Kandidat:innen Transparenz im Prozess.
Was Kandidat:innen mitbringen sollten: Teamgeist und Stakeholder-Kommunikation
Unmissverständlich formuliert Inführ, worauf es bei Bewerbungen ankommt: Es geht um Menschen, die aktiv in Teams arbeiten wollen – über Technikgrenzen hinaus und ohne Scheu vor fachfremden Stakeholdern.
„… nicht Leute, die sich am liebsten für ihren PC verstecken, sondern … Leute … die auch gerne mit … Leuten arbeiten, die nicht vom Fach sind … die nicht Angst haben, wenn man jetzt mit einem Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer reden muss … in einem diversen, heterogenen Umfeld … arbeiten wollen.“
Die Anforderungen lassen sich klar benennen:
- Bereitschaft zur Zusammenarbeit im Team
- Kommunikationsfreude mit nicht-technischen Rollen
- Sicherheit in heterogenen Umgebungen
- Interesse an Anforderungen aus Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung
Diese Punkte heben die Brücke zwischen IT und Fachbereich hervor. Wer Freude an dialogorientierter Arbeit hat, findet hier ein Umfeld, in dem Softwareentwicklung und Fachlichkeit nah beieinanderliegen.
Technologie-Stack: Microsoft-first mit C#, Vue.js und Data Science auf Python/TensorFlow
Technologisch setzt die Digital Factory laut Inführ vor allem auf Microsoft:
- Backend: C#
- Frontend: JavaScript-Frameworks, insbesondere Vue.js (aktuell auch ein wenig Angular)
- Data Science: Python-Stack mit TensorFlow
- Strategischer Fokus: Microsoft Cloud-Technologien
- Partnerschaft: Microsoft ist Kooperationspartner
„Momentan arbeiten wir vor allem mit Microsoft-Technologie-Stack … C# im Backend, Front-End eher im JavaScript-Framework … Vue.js … Zusätzlich … Python-Stack mit TensorFlow … Die Reise geht … stark zu Microsoft … Microsoft Cloud-Technologien ist sicher das, worauf wir setzen in den nächsten Jahren.“
Für Entwickler:innen bedeutet das eine klare Orientierung: Wer im .NET-Umfeld zuhause ist, Vue.js schätzt oder mit Python/TensorFlow arbeitet, findet hier eine technologisch konsistente Landschaft. Die Microsoft-Cloud-Ausrichtung signalisiert, dass Architekturentscheidungen und Tooling künftig verstärkt mit Azure-Ökosystemen zusammenspielen werden.
Zusammenarbeit mit Fachbereichen: Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung als Sparringspartner
Wenn Thomas Inführ darüber spricht, mit wem Entwickler:innen arbeiten, nennt er ausdrücklich Steuerberater:innen und Wirtschaftsprüfer:innen. Diese Aussage bringt auf den Punkt, in welchem Spannungsfeld Software entsteht: Fachlichkeit und Technologie treffen unmittelbar aufeinander. Wer an domänennahen Lösungen arbeitet, führt Gespräche mit Stakeholdern, die nicht aus der IT kommen, aber die Anwendungskontexte und Anforderungen kennen.
Dieser Brückenschlag verlangt nach Fragen, Zuhören, Übersetzen – und der Fähigkeit, Anforderungen in technische Artefakte zu überführen. Inführs Betonung auf „divers“ und „heterogen“ macht klar: Die Arbeit ist vielseitig, und erfolgreiche Profile sind jene, die Komplexität nicht scheuen.
Warum diese Umgebung für Tech-Talente attraktiv ist
Aus den Aussagen von Thomas Inführ lassen sich mehrere Gründe ableiten, weshalb die Digital Factory bei PwC Österreich für Entwickler:innen spannend ist – jeweils punktgenau an die genannten Inhalte aus der Session gekoppelt:
- Breites Teamsetup: Neben dem reinen Engineering gibt es Data Science, Projektmanagement, Low-Code/No-Code und Requirements Engineering. Das eröffnet Schnittstellen und Lernchancen entlang der gesamten Wertschöpfung der Softwareentwicklung.
- Eindeutiger Recruiting-Prozess: Fachliche Anforderungen kommen aus dem Engineering und werden mit HR zu präzisen Stellenausschreibungen verdichtet – mit Rückkopplungsschleifen, bevor etwas live geht.
- Klarer Tech-Fokus: C# im Backend, Vue.js im Frontend sowie Python/TensorFlow im Data-Science-Bereich geben eine präzise Stack-Orientierung. Die Reise zur Microsoft Cloud unterstreicht die strategische Richtung.
- Stakeholder-Nähe: Die explizite Zusammenarbeit mit Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung bedeutet: Die Produkte entstehen nah an realen fachlichen Anforderungen – ein Umfeld für alle, die ihr Engineering gerne in Business-Kontexten verankern.
Diese Punkte ergeben zusammen ein Bild, das Entwickler:innen anspricht, die sowohl technisch tief arbeiten als auch mit unterschiedlichen Disziplinen zusammenfinden möchten.
Learnings aus der Session mit Thomas Inführ
Was bleibt nach der Session „Thomas Inführ, Teamlead Digital Factory bei PwC“ hängen? Vor allem diese Kernaussagen:
- Die Digital Factory bei PwC Österreich arbeitet mit einem klar umrissenen Engineering-Kern (10 Personen) innerhalb eines größeren, 30-köpfigen Teams aus angrenzenden Disziplinen.
- Das Recruiting folgt einem abgestimmten Prozess zwischen Engineering und HR – mit sauberer Definition, Review und Veröffentlichung.
- Gesucht sind Teamplayer, die gerne mit nicht-technischen Stakeholdern arbeiten und vor Domänen wie Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung keine Scheu haben.
- Technologisch dominiert ein Microsoft-first-Ansatz: C# im Backend, Vue.js im Frontend, Python/TensorFlow im Data-Science-Bereich, mit Fokus auf Microsoft Cloud-Technologien.
Stimmen aus der Session: Originalaussagen im Überblick
„Wir sind … zehn Leute … vier Lehrlinge … zwei Senior-Entwickler …“
„Das komplette Team sind mittlerweile 30 Leute … Data-Science … Projektmanager … Low-Code/No-Code … Requirements-Ingenieure …“
„Was uns bei Bewerbern wichtig ist … gerne … im Team arbeiten … gerne mit Leuten … die nicht vom Fach sind … Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer …“
„Momentan arbeiten wir vor allem mit Microsoft-Technologie-Stack … C# … Vue.js … Python-Stack mit TensorFlow … Die Reise geht … stark zu Microsoft … Microsoft Cloud-Technologien … in den nächsten Jahren.“
Fazit: Klarer Kurs auf Zusammenarbeit und Microsoft Cloud
Die Session mit Thomas Inführ macht deutlich, wie die Digital Factory bei PwC Österreich ihr Engineering aufstellt: mit einem Team, das unterschiedliche Rollen und Erfahrungslevel vereint, einem Recruiting-Prozess, der Hand in Hand zwischen Fachbereich und HR funktioniert, und einem Technologiepfad, der auf Microsoft Cloud-Technologien ausgerichtet ist. Wer sich in einem heterogenen Umfeld wohlfühlt, Freude an der Zusammenarbeit mit Fachbereichen wie Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung hat und im C#-/Vue.js-/Python-Stack zuhause ist, findet hier eine klar ausgerichtete Umgebung. Genau diese Klarheit – im Team, im Hiring, im Stack – macht die beschriebene Arbeitswelt attraktiv für Tech-Talente, die Wirkung in einem breit aufgestellten, cross-funktionalen Setup erzielen möchten.
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