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David Kandler, Software Developer bei ECO-Soft

Description

David Kandler von ECO-Soft spricht in seinem Interview davon, wie er seinen beruflichen Wechsel ins Software Development durchgezogen hat, wie er im Unternehmen gestartet hat und welche Tipps er für Beginner geben kann.

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Video Zusammenfassung

In "David Kandler, Software Developer bei ECO-Soft" schildert David Kandler seinen Wechsel vom Polizisten zum Fullstack-Entwickler, ausgelöst durch die Faszination für logische Problemlösung und fokussiertes, eigenständiges Arbeiten, die er beim Zuschauen im Homeoffice seiner Freundin entdeckte. Bei der ECO-Soft GmbH entwickelt er in einem kleinen Team eine umfassende Speditionssoftware für einen Kunden, verantwortet Design und Backend und schätzt Autonomie, ein junges, harmonisches Team und die Unterstützung durch den Chef. Sein Rat: dranbleiben, auch ohne Vorerfahrung, sich regelmäßig eigene Challenges setzen und Code schrittweise kürzen und dynamischer machen – dann wird es mit der Zeit deutlich leichter.

Vom Polizeidienst zum Fullstack: Wie David Kandler bei ECO-Soft GmbH Speditionssoftware baut und an seiner Lernkurve wächst

Kontext: Ein Quereinstieg, der hängen bleibt

In der Session 'David Kandler, Software Developer bei ECO-Soft' mit Speaker David Kandler (Company: ECO-Soft GmbH) hören wir eine jener Geschichten, die in der Tech-Szene besonders nachhallen: Der Weg aus einem völlig anderen Beruf in die Softwareentwicklung – ohne Vorwissen, aber mit Neugier, Ausdauer und einer klaren Liebe zur Logik. Als Redaktion von DevJobs.at haben wir diese kurze, dichte Erzählung verfolgt und beobachtet, wie David zentrale Motive des modernen Entwickelnden-Alltags auf den Punkt bringt: Autonomie, Problemlösung, Teamkultur und eine Lernhaltung, die auf stetige, selbst gesetzte Herausforderungen baut.

Schon der erste Satz verankert den Ausgangspunkt: Er war vorher Polizist. Dann der Antrieb, umzuschalten – eine Mischung aus Pragmatismus und Begeisterung fürs Analytische. Über seine Partnerin bekommt er Einblicke ins Programmieren, schaut zu, während sie im Homeoffice arbeitet, und merkt: Das ist logisch, fokussiert, eigenständig. Genau diese Passung zwischen persönlichem Profil und Tätigkeit zieht wie ein roter Faden durch seine Story.

Der Auslöser: Logik, Fokus, Eigenständigkeit

David beschreibt seinen Moment der Klarheit denkbar direkt. Er erzählt, dass er nach der Ausbildung in seinem ursprünglichen Beruf erkannte, dass dies nicht der Pfad sei, den er bis zum Ende gehen wolle. Das Programmieren trat erst durch einen privaten Impuls ins Sichtfeld – er konnte live sehen, wie diese Arbeit funktioniert und sich anfühlt. Und was er dabei spürte, war weniger romantische Faszination für Technologie als vielmehr eine nüchterne Freude an Struktur und Denken.

'Das schaut richtig cool aus, das ist etwas Logisches.'

Diese Betonung auf Logik und Eigenarbeit ist entscheidend. Es geht ihm nicht um Scheinwerferlicht, nicht um Technik als Selbstzweck, sondern darum, ein Problem alleine durchdringen, strukturieren und lösen zu können. Er will fokussiert arbeiten und für sein Denken Verantwortung übernehmen – ohne dauerndes Mikromanagement. Das ist der Korridor, in dem er aufblüht.

Ein konsequenter Schritt: Bewerbung bei ECO-Soft GmbH

Aus der Einsicht folgt bei David rasch die Entscheidung: Er bewirbt sich bei ECO-Soft GmbH. Seine Bilanz nach dem Start fällt bemerkenswert deutlich aus: Von Anfang an passt es. Er beschreibt, dass genau das eingetreten ist, was er sich gewünscht hat – ein Umfeld, in dem er die Art von Arbeit tun kann, die ihm entspricht. Es ist nicht nur ein beruflicher Wechsel, es ist auch die Auflösung einer früheren Schere zwischen Person und Tätigkeit.

Was uns als Redaktion auffällt: Der Mut zum Wechsel wird bei ihm nicht als heroischer Akt inszeniert, sondern als pragmatischer Schritt. Und doch steckt viel dahinter: Er verlässt einen klaren Berufsweg und nimmt stattdessen einen steilen Lernpfad mit unklarem Ausgang. Die Belohnung dafür ist spürbare Passung – Arbeitsinhalt, Team, Führung. Das „Warum“ wird täglich bestätigt.

Die Rolle: Fullstack in einem kleinen Team

David bringt es prägnant auf den Punkt:

'Ich bin im Endeffekt jetzt Fullstack Entwickler.'

Er arbeitet in einem relativ kleinen Team an einer Anwendung für einen Kunden von ECO-Soft – eine Spedition. Was er dazu sagt, ist für uns ein schönes Fallbeispiel dafür, wie Fullstack-Verantwortung in einem fokussierten Projektkontext aussieht: keine abstrakten Mini-Tasks, sondern echte Ende-zu-Ende-Verantwortung für eine Speditionssoftware.

'Da machen wir eben eine Speditionssoftware und das beinhaltet tatsächlich alles, was so ein Programm eigentlich können kann.'

In der Praxis bedeutet das für David, dass er sowohl am Design als auch am Backend arbeitet – und damit Gestaltungsspielraum hat, der über die reine Umsetzung hinausgeht. Dieses Spektrum verschafft ihm zwei Dinge: erstens den direkten Kontakt zu Nutzer- und Prozesslogik (Design), zweitens die handwerkliche Tiefe, um die funktionalen Anforderungen vollständig zu tragen (Backend). Genau diese Verbindung dürfte der Grund sein, warum er wiederholt von Selbstverwirklichung spricht.

Gestaltungsspielraum als Kernmotivation

Die Worte, die David findet, sind unmissverständlich: Was er begeistert, ist die Freiheit, Dinge so zu legen, 'wie man es braucht', auf Basis von Absprache – also mit Verantwortung. Dieser Balanceakt aus Autonomie und Alignment erinnert an das Prinzip: kluge Leitplanken statt enge Vorgaben. Es ist nicht Anarchie, es ist eigenständiges Arbeiten mit klarem Zielbild.

'… dass ich immer meine eigenen Lösungen zu Problemen suchen kann und meine eigenen Wege …'

Genau hier liegt der Übergang vom Quereinsteiger zum professionellen Entwickeln: Es geht nicht nur darum, Anforderungen zu erfüllen, sondern auch darum, wie man dort hinkommt. Die eigene Methode wird Teil des Wertbeitrags. Für viele Entwickelnde ist das der Moment, in dem sie ihren Beruf als kreatives, verantwortungsvolles Handwerk erleben.

Produktkontext: Speditionssoftware als Vollkontakt-Disziplin

Auch wenn David keine Feature-Liste aufmacht, spricht er davon, dass diese Speditionssoftware 'alles' umfasst, was ein solches Programm können kann. Was wir daraus lernen: Der Domänenkontext ist reich an End-to-End-Prozessen. Speditionsabläufe sind klassisch daten- und prozessintensiv, und genau diese Dichte scheint hier – ohne Schnörkel – mitzuschwingen. Für einen Fullstack-Entwickler bedeutet das: viele Schnittstellen im Kopf, viele Konsistenzfragen, viele Entscheidungen über Datenflüsse, Validierungen und Interaktionen.

Und: Wenn Design und Backend aus einer Hand verantwortet werden, verschiebt sich der Fokus vom reinen Bauen hin zur klaren, robusten Lösung, die für Nutzer:innen nachvollziehbar ist. Wer beides tragt – Darstellung und Logik – muss am Ende eine Geschichte liefern, die für Menschen und Maschinen stimmt. Davids Erzählung deutet genau dieses Anspruchslevel an.

Teamkultur: Jung, konfliktarm, mit Humor – und Leistung, die sich lohnt

David zeichnet ein Bild vom Team, das man kaum besser verkaufen könnte: jung, keine Streitereien, und Humor gehört dazu.

'Wir sind jung alle, es gibt keine Streitereien, es ist immer eine Gaudi in der Arbeit.'

Darüber hinaus beschreibt er eine Führungskultur, die Leistungsbereitschaft und Ergebnisorientierung belohnt:

'… dass man von unserem Chef eigentlich echt alles haben kann, was man will, wenn man sich ein bisschen ins Zeug legt und ein bisschen was abliefert.'

Was wir darin lesen: Vertrauen gegen Ownership. Wer liefert, bekommt Raum. Wer Verantwortung übernimmt, erhält Unterstützung. Diese Logik ist nicht neu, aber ihre Umsetzung im Alltag macht den Unterschied. Für Quereinsteiger:innen kann genau diese Kultur ein Multiplikator sein: Sie erlaubt, in kurzer Zeit große Lernsprünge zu machen, weil sie nicht durch Misstrauen oder enge Vorgaben ausgebremst werden.

Die Lernkurve: Dranbleiben, Zweifel aushalten, Lösungen suchen

David verschweigt nicht, dass der Einstieg hart sein kann. Gerade, wenn man – wie er – vorher 'eigentlich gar nicht programmieren' konnte. Den entscheidenden Hebel beschreibt er nüchtern: Er blieb dabei, egal was kam. Zweifel sind normal. Das, was Unterschiede macht, ist das Weitermachen.

'… egal was gekommen ist, ich es einfach immer weiter getan habe und immer nach einer Lösung gesucht habe.'

Diese Haltung ist das vielleicht stärkste Signal seiner Geschichte: Lernen ist kein Sprint. Die Kompetenzkurve verläuft nicht linear, sondern in Plateaus und Sprüngen. Wer durchhält, merkt irgendwann, wie es 'immer leichter' wird. Dieser Kipppunkt ist für viele Quereinsteiger:innen der Moment, in dem Selbstvertrauen aus Erfahrung entsteht.

Praxisprinzip: Sich selbst Challenges setzen

Besonders greifbar wird Davids Methode in seinem Ratschlag, sich nach einer gelösten Aufgabe noch einmal zu fordern: Geht das nicht noch besser? Lässt sich der Code kürzen? Lässt er sich dynamischer gestalten?

'… man kann den Code ein bisschen kürzen, man kann ein bisschen dynamischer werden im Code.'

Dieses Prinzip wirkt wie ein Kompass für nachhaltiges Lernen:

  • Nachbereitung statt bloßer Abhaken-Mentalität: Erst durch das zweite, bewusst kritischere Hinsehen wächst das Handwerkliche.
  • Vom Funktionieren zum Verstehen: Wer eine Lösung verschlankt, lernt, was wesentlich ist, und schärft sein Gespür für Struktur und Variation.
  • Eigenes Qualitätsgefühl als Treiber: Nicht externe Reviews allein, sondern der innere Anspruch bewegt das Niveau nach oben.

Für uns als Redaktion sticht hervor, wie konkret und gleichzeitig allgemein gültig dieser Tipp ist. Er lässt sich auf jede Erfahrungsstufe anwenden – vom ersten Utility-Snippet bis zur komplexen Anwendungslogik.

Was wir aus Davids Story ableiten

Die Session 'David Kandler, Software Developer bei ECO-Soft' hat wenige Minuten gebraucht, um eine klare Botschaft zu vermitteln. Aus unserer Sicht lassen sich vier Prinzipien für Quereinsteiger:innen und Young Professionals herausarbeiten:

  1. Eigenes Profil ernst nehmen

Wer spürt, dass Logik, Fokus und Selbstverantwortung Freude machen, bekommt in der Softwareentwicklung ein natürliches Spielfeld. David fand darin sein passendes Betätigungsfeld, und zwar nicht theoretisch, sondern im Arbeitsalltag.

  1. Lernkurven machen keine Werbung für sich

Zweifel gehören dazu. Der Unterschied liegt im Weiterarbeiten. Wer die Durststrecken übersteht, erlebt anschließend eine deutliche Erleichterung – das 'es geht immer leichter' setzt ein.

  1. Freiräume produktiv nutzen

Gestaltungsspielraum ist ein Privileg, aber auch Pflicht. David zeigt, wie Absprache und Eigenständigkeit zusammenspielen: Erst die Klarheit im Ziel macht die Freiheit in der Umsetzung wertvoll.

  1. Qualität ist das, was man daraus macht

Das Prinzip der selbst auferlegten Challenges – Code kürzen, dynamischer werden – formt das Handwerk. Es ist das kleine tägliche Training, das über die Zeit Stabilität, Lesbarkeit und Eleganz erhöht.

Für Quereinsteiger:innen: So lässt sich Davids Ansatz im Alltag verankern

Weil Davids Tipps so pragmatisch sind, lassen sie sich gut in wiederkehrende Routinen fassen:

  • Nach jedem gelösten Issue: eine Mini-Retrospektive
  • Was ist der Kern der Lösung? Welche Entscheidung war ausschlaggebend?
  • Welche zwei Zeilen könnte man entfernen, ohne Substanz zu verlieren?
  • Wo lässt sich ein Parameter, eine Bedingung oder eine Struktur verallgemeinern, um den Code dynamischer zu machen?
  • Zweifel als Signal nutzen
  • Wenn eine Aufgabe 'heavy' wirkt, bewusst die Größe reduzieren: Teilschritt wählen, sichtbaren Fortschritt erzeugen, wiederholen.
  • Lernfortschritte dokumentieren, auch knapp: Worin wurde es 'leichter'? Was ist heute selbstverständlich, was gestern noch neu war?
  • Freiraum absichern
  • Eigene Lösungen vorschlagen, aber mit klarer Absprache: Ziel, Annahmen, potenzielle Risiken benennen.
  • Feedback aktiv einholen: Nicht warten, bis Probleme groß werden, sondern frühzeitig Denkrichtungen spiegeln.

Diese Handgriffe sind technische Praxis – und zugleich Haltung: Man bleibt beweglich, fokussiert, und bewahrt sich den Mut zum Vereinfachen.

Die Rolle des Umfelds: Unterstützung, die Wirkung zeigt

David beschreibt, wie sehr Team und Führung seine Entwicklung tragen: jung, konfliktarm, humorvoll – und eine Führung, die Leistung honoriert und Unterstützung bereitstellt. Dieser Rahmen ist kein Luxus, sondern Beschleuniger. Er reduziert die Reibung, die beim Lernen unweigerlich entsteht, und lenkt Energie in das Wesentliche: Probleme verstehen, Lösungen entwickeln, Verantwortung übernehmen.

Für Organisationen lässt sich daraus eine Lehre ziehen: Wenn Quereinsteiger:innen erfolgreich sein sollen, braucht es Räume, in denen Eigeninitiative belohnt wird und Lernen nicht als Störung, sondern als Investition gesehen wird. Davids Erfahrung bei ECO-Soft GmbH illustriert genau das.

Programmieren als persönlicher Fit: Logik trifft Selbstwirksamkeit

Immer wieder kehrt David zu seinem inneren Beweggrund zurück: Er ist ein 'sehr logischer Mensch' und sucht Aufgaben, in denen dieses Denken zählen darf. Das Programmieren gibt ihm genau das – und koppelt es mit Selbstwirksamkeit. Eigenständige Lösungen zu finden, die bestehen und Produktwert stiften, ist nicht nur Ergebnis, sondern Motivation.

Dieser Fit ist kein Zufall. Er entsteht, wenn Anspruch, Aufgabe und Arbeitsumfeld zusammenspielen. Bei David sehen wir drei Bausteine:

  • Aufgabe: Probleme klar fassen, strukturieren, lösen.
  • Rolle: Design und Backend verbinden, Ende-zu-Ende denken.
  • Umfeld: Freiraum plus Unterstützung, Commitment plus Humor.

Wer diese Triade findet, lernt schneller – und bleibt eher dran.

Was die Speditionssoftware als Lernraum besonders macht

Ohne ins Detail zu gehen, deutet David an, dass diese Anwendung 'alles' abdeckt, was man sich darunter vorstellt. Aus Lernperspektive ist das wertvoll, weil Komplexität Vielfalt erzwingt: unterschiedliche Prozesse, Zustände, Abhängigkeiten. Für eine Fullstack-Rolle ergibt sich daraus ein natürlicher Trainingsparcours, der sowohl technische Handwerklichkeit als auch Domänenverständnis verknüpft.

Bemerkenswert ist, dass David trotz dieser inhaltlichen Breite nicht in Abstraktion ausweicht. Er verankert seine Arbeit in dem, was ihm liegt: logische Struktur, klare Absprache, eigene Lösungen. Wer seine Story hört, nimmt mit: Selbst bei hoher Dichte bleibt Orientierung möglich, wenn die Grundprinzipien stimmen.

Der Unterschied zum früheren Beruf: Selbstverwirklichung durch Gestaltung

Ein Punkt sticht hervor: David beschreibt, dass er sich bei der Polizei kaum selbst verwirklichen konnte. Der Kontrast zur jetzigen Rolle ist deutlich: Er kann sich 'alles so zurechtlegen, wie man es braucht', nach Absprache, mit dem Ziel, etwas Passendes, Funktionsfähiges zu bauen. Der Wechsel ist damit mehr als Technik. Es ist ein Wechsel von rigider Rolle zu verantwortlicher Gestaltung.

Für viele Quereinsteiger:innen ist das der Kern des Wechsels: Sie suchen Berufe, in denen fachliche Qualität und persönlicher Arbeitsstil nicht kollidieren, sondern sich ergänzen. Davids Erfahrung zeigt, was dann möglich wird.

Einfache Sätze, starke Wirkung: Warum Davids Zitate hängen bleiben

Ein Merkmal seiner Erzählung ist die Schlichtheit der Sprache. Keine großen Worte, sondern kurze, direkte Sätze. Genau das macht sie so markant. Wer zuhört, erkennt: Hier spricht jemand, der ausprobiert hat, drangeblieben ist, und nun berichten kann, was trägt. Die Essenz wirkt unaufgeregt und genau dadurch glaubwürdig:

  • Programmieren ist für ihn 'etwas Logisches'.
  • Er ist 'im Endeffekt jetzt Fullstack Entwickler'.
  • Die Software 'beinhaltet tatsächlich alles'.
  • Er bleibt dran, 'egal was gekommen ist'.
  • Er setzt sich Challenges: 'Code kürzen', 'dynamischer werden'.

Diese Stichworte sind keine Parolen, sondern Bausteine eines Alltags, der mit jedem Zyklus besser wird.

Unsere Learnings als Redaktion von DevJobs.at

Aus der Session 'David Kandler, Software Developer bei ECO-Soft' mit David Kandler (ECO-Soft GmbH) nehmen wir konzentrierte, praktische Einsichten mit:

  • Quereinstieg funktioniert, wenn der innere Antrieb stimmt – hier: Logikliebe, Fokus auf Probleme, Freude an Eigenständigkeit.
  • Kultur und Führung sind echte Multiplikatoren – junges Team, wenig Reibung, Unterstützung bei Leistung.
  • Fullstack im kleinen Team bietet Realitätsnähe – Design und Backend gehen Hand in Hand, Verantwortung ist spürbar.
  • Lernhygiene schlägt Hauruck – Mini-Challenges nach jeder Lösung schaffen handwerkliche Tiefe und Routine.

Diese Punkte wirken zusammen: Sie erklären, warum Davids Schritt nicht nur möglich, sondern nachhaltig geworden ist.

Praktische Umsetzung: Ein kleines Framework für den Alltag

Wer ähnliche Schritte gehen will, kann Davids Prinzipien in ein persönliches Mini-Framework übersetzen:

  1. Fokussiere dein Warum
  • Was macht dir wirklich Freude: Logik, Fokus, Autonomie? Formuliere es konkret.
  1. Suche ein Umfeld, das dazu passt
  • Achte auf Teams, die Freiräume geben und gleichzeitig Rückhalt bieten.
  1. Setze nach jeder Lösung eine Mini-Challenge
  • Kürze, vereinfache, verallgemeinere – eine bewusste, kleine Verbesserung.
  1. Pflege den langen Atem
  • Akzeptiere Zweifel, arbeite weiter, beobachte, wie es 'leichter' wird.
  1. Suche Abstimmung statt Abnicken
  • Klare Ziele, dann eigenständige Wege – Absprache als Verstärker, nicht als Bremse.

Dieses Gerüst ist bewusst kompakt – so kompakt wie Davids eigene Ratschläge. Entscheidend ist die Konstanz, nicht die Größe der Schritte.

Schluss: Eine Geschichte, die Mut macht – und Maßstäbe setzt

Davids Weg vom Polizeidienst zum Fullstack-Entwickler bei ECO-Soft GmbH ist nicht nur inspirierend, er ist lehrreich. Er zeigt, wie viel möglich wird, wenn persönlicher Fit, sinnvolle Autonomie und ein unterstützendes Team zusammenkommen. Besonders eindrücklich ist seine Lernhaltung: dranbleiben, Lösungen suchen, sich selbst fordern – und dadurch täglich ein Stück besser werden.

Wer Quereinstieg erwägt oder am Beginn seiner Entwickler:innen-Laufbahn steht, findet in dieser Session klare Anhaltspunkte. Und wer Teams baut, die solchen Wandel ermöglichen wollen, sieht, welche Kultur wirkt: Vertrauen, Leistung, Unterstützung, Humor. Das Ergebnis ist greifbar: ein Fullstack-Entwickler, der eine Speditionssoftware mitträgt, die 'alles' kann, was sie können muss – und der dabei genau das tut, was er schon immer wollte: logisch, fokussiert, eigenständig Probleme lösen.

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