Was macht ein Head of Android Development? Markus Gursch bei all about apps

Was macht ein Head of Android Development? Markus Gursch bei all about apps

Background

Wie bist du zum Programmieren gekommen?

Wie die meisten Jugendlichen, war auch ich von Computer Spielen beeindruckt. Alles was mit Computern zu tun hatte, war für mich interessant. Zuerst nur der Umgang damit, später dann auch darauf zu programmieren.

In welchem Alter hast du damit begonnen?

Ich habe mit 15 Jahren, mit Beginn der HTL, begonnen zu programmieren.

Für welche Programmiersprache konntest du dich zuerst begeistern?

Meine ersten Berührungspunkte hatte ich mit C, VB und danach PHP, was mich damals auch am meisten begeisterte.

Dein DevJob

Worum geht es in deiner Rolle als „Head of Android“genau?

Der Job besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen. Ein Teil dreht sich um das Entwickler-Team an sich. Es ist mir sehr wichtig, dass sich jeder wohl fühlt und seine Arbeit gerne macht.

Der zweite Teil dreht sich um den technischen Aspekt. Das beinhaltet Aufwandschätzungen von Projekten, Evaluierungen von neuen Frameworks/Libraries und ähnliches.

Was gefällt dir besonders gut an deinem Job als Head of Android?

Das Beste an diesem Job ist der Kontakt zum Team und zu sehen wie sich die einzelnen Persönlichkeiten im Laufe der Zeit weiterentwickeln.

Welche Herausforderungen gibt es speziell als Head of Android?

Der Spagat zwischen organisatorischen und technologischen Aufgaben ist oft ein recht Großer. Man muss zum einen das Team weiterbringen, zum anderen aber auch immer am Ball bleiben, was technologische Änderungen betrifft. Hier muss man sehr gut abwägen können und die Prioritäten ständig prüfen bzw anpassen.

Was sind deine bevorzugten Technologien?

Als Android Entwickler der ersten Stunde natürlich alles was im Android Ecosystem wichtig ist. Allen voran Kotlin.

Windows oder Mac?

Mac. Ich nutze meine Zeit lieber mit Dingen, die mich und andere voranbringen. Da ist kein Platz um mich um die Wehwehchen von Windows zu kümmern.

Weiterentwicklung

Welche Dev Projekte hast du außerhalb deiner Arbeit?

Mit dem Alter bleibt leider immer weniger Zeit für private Projekte. Früher gab es da noch einige nebenbei, aber mittlerweile nur noch ganz selten.

Wie hältst du dich für deinen Job am Laufenden?

Wichtig ist es alle Entwicklungen irgendwie zu bemerken. Sei es durch spezifische Newsletter oder Twitter. Man kann sich dann die für sich wichtigen Themen nehmen und genauer betrachten.

Wo siehst du dich in der Zukunft?

Das Managen eines Teams ist in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus gerückt. Da das Team vermutlich in den nächsten Jahren noch weiterwachsen wird, werden genau diese Tätigkeiten mehr an Priorität gewinnen. Vermutlich werden die reinen Programmierarbeiten noch weiter abnehmen.

Tipps für Anfänger

Wie beginnt man Programmieren und womit sollte man beginnen?

Das Wichtigste, um das Programmieren zu lernen ist es einfach mal zu machen. Wir haben das Glück, dass Fehler keinerlei Auswirkungen haben. Man kann sie einfach beheben und die Learnings dabei mitnehmen. Ein guter Background einer Universität, FH oder ähnliches ist auf lange Sicht natürlich positiv, aber man muss gerade in diesem Bereich einfach sehr viel ausprobieren. Learning by doing ist angesagt.

Welche Skills sollte man als Android Entwickler mitbringen?

Selbstständigkeit, Ehrgeiz, Teamfähigkeit, Motivation zur ständigen Weiterbildung, ein Auge fürs Detail.

Welche Ausbildung ist deiner Meinung nach sinnvoll um Android Entwickler zu werden?

Jede Ausbildung in Richtung Softwareentwicklung ist als Vorlaufstufe passend. Wichtig ist der Blick hinter die Kulissen, um Hintergrundwissen zu sammeln und Abläufe besser verstehen zu können. Speziell in Richtung Android gibt es relativ wenig Angebot, diese Spezialisierung muss man sich weitestgehend dann selber aneignen.

 

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Markus Gursch

Interview im April 2021