5 Tipps zur Förderung deiner Karriere als IT-Recruiter

5 Tipps zur Förderung deiner Karriere als IT-Recruiter

Du willst beruflich weiterkommen?!

In dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung werden fünf umsetzbare Möglichkeiten beschrieben um deine Karriere als Tech Recruiter voranzutreiben:

von der Implementierung von Automatismen bis zur Verfolgung von Markttrends und mehr.

Zusammen stärken diese Strategien den Recruitingprozess - und bringen dich auf einen erfolgreichen Weg zu einem messbaren Erfolg bei den Einstellungen.

1) Investiere in das Beziehungsmanagement

Recruiting dreht sich um Menschen.

Zu jeder Zeit kannst du technische Kandidaten interviewen, Personalchefs informieren oder dich mit Kollegen abstimmen. Erfolg in diesem Bereich bedeutet, über herausragende zwischenmenschliche Fähigkeiten zu verfügen - und sich zu einer offenen Kommunikation zu verpflichten.

Denke daran: Starke Beziehungen zahlen sich aus. Der Aufbau von Vertrauen mit Personalmanagern ist eine wichtige Komponente einer produktiven Suche. Der Abgleich mit Wünschen und Bedürfnissen der Unternehmen, ist ein bewährter Weg zum Erfolg. Dies erhöht deine Chancen, die richtigen Mitarbeiter für offene Rollen zu finden.

Natürlich ist das Management von Kandidatenbeziehungen ebenso wichtig.

Durch den Aufbau einer Beziehung zu Kandidaten können Personaler wichtige Erkenntnisse wie Wunschvergütung, konkurrierende Interviewaktivitäten und ein ehrliches Unternehmensfeedback aufdecken. Oft wird die vorgelebte Transparenz vom ersten Anruf an geschätzt und erwidert. Die Aufrechterhaltung einer informativen und transparenten Beziehung zu den Kandidaten trägt kurzfristig zur Förderung der Aktivität und langfristige positive Markenbekanntheit bei.

Als Personalmanager bist du auch ein Markenvertreter, der in der Regel als erster Ansprechpartner der Kandidaten für das Unternehmen fungiert. Positive Interaktionen verbessern den Markenruf und somit auch deinen.

2) Werde Fachexperte

Die Technologielandschaft ändert sich ständig - ebenso wie beliebte Programmiersprachen.

Wenn du mit Kandidaten sprichst, ist es wichtig, dass du auch weißt wovon er spricht wenn er seine Präferenzen hinsichtlich der Programmiersprachen deutlich macht. Wenn du über Programmiertrends auf dem Laufenden bleibst, kannst du wichtige Vorteile erzielen - von höherer Glaubwürdigkeit bis hin zu einer besseren Rücklaufquote.

Die Kenntnis verschiedener Sprachen, Frameworks und Tools hilft auch dabei das Vertrauen zu stärken. Gemeinsam kann darüber beraten werden, welche Skills essentiell für die Stelle sind und welche auch durch andere Erfahrungen ersetzt werden können. Das wird die Suche erheblich vereinfachen.

In einer Umfrage unter über 1.000 Entwicklern, bewerteten die Befragten Python, JavaScript und Java als ihre drei wichtigsten Programmiersprachen. Falls relevant sollten IT-Recruiter diese Sprachen in Stellenbeschreibungen und bei der Kontaktaufnahme mit Bewerbern angeben und Überlappungen zwischen den Programmierern und den Unternehmen hervorheben. So kannst du einen Wettbewerbsvorteil erzielen und den Erfolg bei der Einstellung steigern.

Developer und IT-Spezialisten möchten mit modernen Technologien arbeiten, die sie interessant oder herausfordernd finden und die meisten sind bereit, neue Fähigkeiten zu erlernen, die sie in einer neuen Umgebung einsetzen können. Eine klare Kommunikation über Programmiersprachen hinweg hilft Personalern auch dabei, Personen herauszufiltern, die nicht zu der Position passen

- und reduziert somit den Zeitaufwand für das Sprechen mit den falschen Kandidaten.

3) Optimiere den Workflow des Teams

Im Jahr 2017 prognostizierte McKinsey, dass die Automatisierung Unternehmen dabei helfen würde, „Ergebnisse zu erzielen, die über die menschlichen Fähigkeiten hinausgehen“. Heute wissen wir, dass diese Worte wahr sind.

Technologie hat unzählige Branchen grundlegend verändert, von Gesundheitswesen über Gastgewerbe und Bankwesen bis hin zu Dating.

Recruiting ist da keine Ausnahme.

Durch Automatisierung erhält man unter anderem:

  • Top auf das Unternehmen zugeschnittene Kandidaten, welche der Passgenauigkeit entsprechend abgestuft aufgelistet werden können.
  • Eine schnellere Besetzung der offenen Stellen durch den immer wieder neu generierten Talente-Pool.
  • Eine deutliche Zeitersparnis, da unpassende Kandidaten automatisch aussortiert werden.

Aber bei all diesen Vorteilen darf auch nicht vergessen werden, dass auch eine solche Automatisierung Probleme mit sich bringt. So ist es beispielsweise so, dass Kandidaten durch kleine Eingabefehler schon im Vorhinein für eine Stelle ausgeschlossen werden können – auch wenn diese eigentlich perfekt für die Position gepasst hätten. Zusätzlich darf auch die menschliche Komponente nicht außer Acht gelassen werden. Das Kennenlernen des Kandidaten und dessen Wünschen kann oftmals ein anders Licht auf die Situation werfen – Personen können und wollen sich auch verändern…genauso wie es die Branche getan hat.

4) Erweitere die Suche

Allzu oft suchen HR-Manager nach Gleichheit und filtern nach bestimmten Hochschulen oder Unternehmen während des Rekrutierungsprozesses. Aber es ist an der Zeit solch ein Vorgehen in die Vergangenheit zu schieben.

Überall sind qualifizierte Kandidaten, die gefunden werden können.

Wenn du an neuen Orten suchst, kannst du Spitzenkandidaten entdecken, die den weniger befahrenen Weg eingeschlagen haben - und gleichzeitig einen signifikanten Return on Investment erzielen.

Eine weitere Möglichkeit, qualifizierte IT-Kandidaten zu finden, besteht darin, sich in die Tech-Community einzubetten. Wenn du dich Slack-Gruppen und speziellen Entwicklerseiten anschließt, kannst du talentierte Kandidaten treffen, die sonst möglicherweise übersehen worden wären.

5) Verfolge Markttrends

Daten erzählen eine Geschichte.

Durch die Verfolgung von Markttrends können HR-Manager bestimmen, auf welche Städte sie abzielen wollen, welche Gehälter sie anbieten wollen und welche Leistungen für Mitarbeiter bei Gesprächen mit Kandidaten besonders hervorzuheben sind.

Daten zeigen beispielsweise, dass 49% der neuen Tech-Talente für Remote-Jobs offen waren. Für 47% der Programmierer ist es das Beste dabei, dass sie keine Zeit für das Pendeln zu verschwenden - und für 35% ist eine flexible Zeiteinteilung ausschlaggebend.

In Anbetracht dieser Erkenntnisse kannst du die Stellenbeschreibungen so anpassen, dass du auf moderne Vergünstigungen wie Work-from-Home oder kostenlose Lebensmittellieferungen verweist (da bestückte Büroküchen keine Remote-Kandidaten anlocken).

Des Weiteren bewerteten die Befragten personalisierte Nachrichten als einen der fünf wichtigsten Gründe für die Zusammenarbeit mit HR-Managern. Letztendlich kann die Liebe zum Detail deine Rücklaufquote erheblich steigern - ein Beweis dafür, dass ein wenig Nachforschung eine große Auswirkung haben kann.