5 Dinge, die du übers Networking nicht wusstest

5 Dinge, die du übers Networking nicht wusstest

Aus irgendeinem Grund hören das viele Menschen nicht gern, aber Networking ist eine der effektivsten Möglichkeiten, um die Karriere voranzutreiben, sofern man es richtig angeht. Auf den ersten Blick scheint Networking ganz einfach: Leute treffen und Beziehungen zu ihnen aufbauen. Wenn du jedoch planlos Menschen verfolgst, kann dies mehr schaden als nützen. Hier findest du einige Tipps, um Stolperfallen zu vermeiden.

Es ist ein Geben und Nehmen

Man kann nicht einfach irgendwelchen dahergelaufenen Fremden auf die Schulter klopfen und erwarten, dass sie dir einen Gefallen tun. Bitte sie also nicht bloß nur um Hilfe. Biete selbst etwas an, indem du Job-Leads oder Neuigkeiten teilst und Personen untereinander vorstellst.

Höflichkeit und Rücksicht gehört auch dazu. Sende beispielsweise Glückwünsche für Erfolge von anderen und Dankesschreiben, wenn dir jemand eine Empfehlung geschrieben hat. Wenn du Zeit damit verbringst, andere zu unterstützen, wird natürlich auch die Wahrscheinlichkeit höher, dass du die gleiche Unterstützung zurückbekommst, solltest du sie brauchen.

Eigentlich ist es eine gar nicht so weit hergeholte Idee. Menschen mögen es, dabei zu sein, sie mögen es, anerkannt zu werden, und sie erinnern sich gern an die kleinen Nettigkeiten.

Es ist alles Gewohnheit

Wenn man dabei bleibt, ist der Aufbau von Beziehungen gar nicht schwierig. Für manche liegen solche Dinge in ihrer DNA. Sie sind die Ersten, die sich für Konferenzen anmelden oder zum Beispiel zum Mittagessen einladen. Vor allem aber warten solche Menschen nicht, bis sie arbeitslos sind, um Kontakte zu knüpfen. Sie bauen dieses Networking in ihre alltäglichen Aktivitäten ein.

Wenn du von Natur aus kein Networker bist, bleib dran, bis es zur Gewohnheit wird. Setze dir zunächst einige realistische Ziele und integriere sie anschließend in den Tagesablauf, indem du sie in deine Tasklist oder Kalender aufnimmst. Ein mögliches Ziel wäre etwa, jede Woche zwei neue Kontakte zu knüpfen oder einen Job-Lead mit jemanden zu teilen, gehe mit einem neuen Kontakt Mittagessen oder besuche jeden Monat ein Meetup oder eine Veranstaltung (post Corona). Aber übertreibe nicht. Schaue einfach, dass du allmählich dein passendes Maß an Networking findest.

Man muss nicht extrovertiert sein

Du musst nicht immer und überall im Rampenlicht stehen, um ein aktives Netzwerk zu haben. Wähle jene Formate und Veranstaltungsorte aus, bei denen du dich am wohlsten fühlst, und bringe dann den Ball ins Rollen, indem du zuerst einen kleinen Kreis an Kontakten aufbaust. Wenn du dich auf Meetups alleine unwohl fühlst, gehe gemeinsam mit einem Freund oder Kollegen hin. Indem man sich in Grüppchen gegeneinander vorstellt, kann man auch das Eis schneller brechen.

Etwas anderes zum Ausprobieren, ist das Buddy-System. Schließe dich mit einem Kollegen mit ähnlichen Netzwerkzielen zusammen, so könnt ihr euch gegenseitig unterstützen. Eine andere Möglichkeit ist es, „Schüler“ eines gut vernetzten Veteranen zu werden. Auf diese Weise erhält man nicht nur Netzwerkerfahrung aus erster Hand, sondern in erster Linie auch Kontakte.

Es braucht Zeit

Vor einem Computerbildschirm kann man keine sinnvollen Beziehungen aufbauen. Niemand wird seinen Ruf aufs Spiel setzen, indem er für jemanden bürgt, den er kaum kennt. Obwohl man mithilfe von sozialen Medien schnell Kontakte knüpfen und Status Updates austauschen kann, benötigt es Zeit um sich kennenzulernen und Vertrauen zu entwickeln. 

Es braucht keine hochrangigen Kontakte

Natürlich – es ist immer gut, ein paar CIOs im Netzwerk zu haben. Aber der Typ im Büro nebenan, ein Verkäufer oder sogar dein Nachbar ist leichter zu erreichen und könnte somit ein viel wertvollerer Kontakt werden. Da es ja das Ziel ist, eine für beide Seiten gewinnbringende Beziehung aufzubauen, bieten solche Kontakte das beste Kosten-Nutzen Verhältnis. Das was man fordert und das was man anbieten kann, soll immer in Balance sein.