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Tipps gegen Unzufriedenheit im Developer-Job

karriere-tips Arbeitsleben

Arbeit macht glücklich. Prinzipiell jedenfalls. Immer wieder haben Studien belegt, dass Berufstätige sehr viel glücklicher sind als arbeitslos gemeldete Menschen. 95,1 Prozent der Arbeitnehmer in Österreich sind laut einer Studie der Londoner School of Economics mit ihrem Job zufrieden. 

Für IT-Berufe liegt allerdings das Potenzial für Unzufriedenheit tatsächlich höher. Die meisten Tätigkeiten sind hier stark spezialisiert und in Arbeitsabläufe zerlegt, die vom „fertigen“ Produkt oft weit entfernt sind. Bei Berufen, die glücklich machen, ist das Gegenteil der Fall: Auf Platz 1 liegen hier die Floristen, dahinter folgen Friseure und Klempner. Wenn du dennoch nicht von der Software-Entwicklung auf auf Floristik umsatteln möchten, haben wir hier einige Tipps für mehr Spaß bei der Arbeit in der IT zusammengestellt.

Mehr Schlaf für mehr Spaß in der Arbeit

Glück und Wohlergehen sind die Basis für Produktivität und gute Leistung bei der Software-Entwicklung. Auch umgekehrt bedeutet das auch: Wer produktiver ist, hat mehr Spaß bei der Arbeit. Auch du hast sicher schon öfters die Erfahrung gemacht, dass ausgeruht sein und produktiv sein eng zusammenhängen. Also Schlaf ist daher ein sehr simples Mittel gegen Unzufriedenheit im Job. Das hilft dir in jedem Fall, die Herausforderungen des nächsten Arbeitstages gut gestärkt anzugehen. Praktischer Nebeneffekt: Du kommst morgens garantiert besser aus dem Bett.

Konzentration beugt Unzufriedenheit im Job vor

Eine Studie des britischen iOpener Instituts zeigt, dass glückliche Mitarbeiter in 80 % ihrer Arbeitszeit voll auf ihre Aufgaben konzentriert sind. Dagegen verbringen unzufriedene Angestellte nur 40 % der Arbeitszeit damit, ihre To-dos zu erledigen. Mit anderen Worten: Wer unzufrieden im Job ist, sollte konzentrierter arbeiten. Leichter gesagt als getan? Der Schlüssel zum Erfolg ist ein gutes eigenes Zeitmanagement.

Hast du schon von der Pomodoro-Technik gehört? Mit Pasta hat das wenig zu tun. Dafür mit klarer Zeiteinteilung, die dir sehr effektiv dabei helfen kann, Aufgaben fokussiert und ohne Ablenkungen zu erledigen. Das Prinzip ist denkbar einfach: Jede Arbeitseinheit hat 25 Minuten. Bevor du die Uhr startest, notiere dir kurz, welche Aufgaben du in dieser Zeit erledigen möchtest. Und los geht’s. Sind die 25 Minuten um, hakst du das Erledigte ab und machst 5 Minuten Pause. Dann beginnt das nächste Intervall. Nach vier „Pomodori“ legst du eine längere Pause ein – je nach Bedarf 15 oder 30 Minuten. Der Erfinder der Pomodoro-Technik Francesco Cirillo benutzte für seine Zeitmessung eine einfache Küchenuhr im Plastiktomaten-Look – daher auch der Name. Wer eine digitale Lösung bevorzugt, findet z. B. online den Tomato Timer oder such dir aus dem bunten Angebot die passende Tomaten-App für dein Smartphone aus. (Aber Achtung: Hier droht wieder Ablenkungsgefahr!)

Initiative macht glücklich

Wer immer nur mit uninteressanten Aufgaben eingedeckt wird, wird früher oder später wohl automatisch unglücklich im Job sein. Das beste Gegenmittel: Zeige Initiative. Wenn du von dir aus neue Anstöße lieferst und frische Ideen einbringst, kannst du deine Aufgaben auch selber besser steuern. Hindernisse solltest du auch so schnell wie möglich aufs Tapet bringen und am besten schon Lösungsvorschläge machen. Denn wenn fehlende Informationen oder Mittel den Arbeitsfluss blockieren, kann das schnell zu Frust bei der Arbeit führen. Wer übrigens der Meinung ist, eigene Initiative sorge für mehr Arbeitsbelastung und mache darum eher unzufrieden im Job, liegt falsch: Eine Forschungsgruppe um die an der TU Eindhoven forschende Professorin Evangelia Demerouti hat das Gegenteil festgestellt. Hohes Arbeitsengagement führt nicht zu physischer oder emotionaler Belastung. Vielmehr ist das Erholungsniveau von Angestellten nach einem engagierten Tag besser als nach einem wenig engagierten.

Pausen sind notwendig

Regelmäßig Pause zu machen, fördert das Wohlbefinden bei jeder Form von Arbeit, also auch bei der Programmierung. Pause allein ist gut. Pause gemeinsam ist besser. Ist es nicht netter, seinen Pausenkaffee in Gesellschaft zu trinken und dabei mit den Kollegen noch ein paar Worte zu wechseln? Wer den Kontakt zu seinen Kollegen bewusst pflegt, wird selbst in stressigen Zeiten weniger unzufrieden im Job sein. Denn eine angenehme Atmosphäre im Team kann viele Krisen abfangen. Die gegenseitige Hilfsbereitschaft ist größer und jeder wird mehr Spaß bei der Arbeit entwickeln, wenn wirklich alle an einem Strang ziehen. Du musst unter deinen Kollegen ja nicht den Freund fürs Leben finden. Doch ein freundlicher Umgang, Respekt und ehrliches Interesse am anderen sind für alle zwischenmenschlichen Beziehungen eine gute Basis. Werde selber aktiv und sei gesellig. Gemeinsame Rauch- oder Kaffeepausen gehen immer. Auch das Feierabendbier ist ein zu Recht hoch gehaltener Brauch.

Die Mittagspause für mehr Spaß und ein ausgeruhtes Hirn

Die Mittagspause muss deine Oase sein. Hier tankst du deine Reserven auf, um gut durch die zweite Halbzeit des Tages zu kommen. Wer bei seinen Aufgaben nicht konzentriert bei der Sache sein kann, wird auf Dauer in seinem Job unglücklich sein. Also gestalte deine Mittagspause so, dass du dich optimal erholen kannst. Wem die Runde mit den Kollegen zu sehr stresst, der sollte sich ohne Bedenken auch mal ausklinken. Für Mitarbeiter-Plausch gibt es am Tag schließlich genug andere Gelegenheiten. Wie genau die ideale Pause aussehen soll, entscheidet jeder individuell.

Ein paar Anregungen und Tipps: Zum Glücklichsein braucht dein Körper Abwechslung. Also tue  nicht das, was du den Rest des Tages tust – nämlich sitzen. Lieber spazieren gehen und ein bisschen frische Luft tanken. Das macht auch den Kopf frei. Esse, was du gerne isst. Nicht einfach das, was am schnellsten geht. Und – auch das ist ein bekannter Faktor – esse mittags nicht zu viel und nicht zu schwer. Das macht den Kopf langsam und kann dir Frust bei der Arbeit bescheren.

Wer wirklich „abschaltet“, ist länger glücklich im Job

Wer abends nicht richtig abschalten kann, kann für den nächsten Tag nicht genug frische Kräfte sammeln. Schon seit Langem ist bekannt, dass ständige Erreichbarkeit oder extrem verlängerte Arbeitstage große Stressfaktoren sind. Wer sich dem aussetzt, wird schneller unzufrieden mit dem Job.

Versuche also, pünktlich in den Feierabend zu gehen. Das wird dir umso leichter fallen, wenn du tagsüber konzentriert arbeitest. Und lasse auf jeden Fall die Arbeit im Büro.

Als eines der Vorzeige-Unternehmen hat Google in Reaktion auf eine firmeneigene Mitarbeiter-Studie in seinem Dubliner Büro kurzzeitig den Testballon „Google goes dark“ gestartet: Alle Mitarbeiter mussten ihre Smartphones, Tablets und Notebooks im Büro lassen – wurden also zum Abschalten gezwungen. Auch ohne äußeren Zwang kann ein Einschränken der Dauer-Erreichbarkeit eine wirksame Prophylaxe gegen Unzufriedenheit im Job sein. Hier ist eigene Disziplin gefragt: Lasse dein Geschäftshandy doch einfach mal im Büro. Checke und beantworte nach 18 Uhr keine E-Mails mehr.

Gestalte dir deinen Job selber

Zentraler Faktor, der über Zufriedenheit oder Unzufriedenheit im Job entscheidet, bleibt die Tätigkeit selbst. Du bist unzufrieden mit deinem Developer Job? Die Chemie zwischen deinen Coding-Kollegen oder im Team stimmt einfach nicht? Kein Jobprofil ist in Stein gemeißelt. Sprich mit deinem Lead-Developer bzw. Vorgesetzten. Vielleicht bist du nur im falschen Raum bzw. Projektteam und es genügt ein Umzug zu anderen Kollegen, damit du wieder mehr Spaß bei der Arbeit entwickelst. Bemühe dich aktiv um die Aufgabenbereiche, die dir wirklich liegen. Jeder Chef wird ebenfalls Interesse daran haben, dass du deine Stärken bestmöglich einbringen kannst. Ein veränderter Aufgabenbereich, ein anderes IT-Projekt  mit anderer Teambesetzung kann Wunder wirken, wenn du nicht mehr glücklich im Job bist.

Wenn sonst nichts mehr hilft:

Sei ehrlich mit dir selbst und packe das Problem an der Wurzel. Wer dauerhaft unglücklich im Job ist, muss sich fragen: Bin ich tatsächlich beim richtigen Arbeitgeber im richtigen Job? Wenn du diese Frage mit „Nein“ beantworten musst, dann nichts wie los: Andere Firmen haben auch schöne IT-Stellen, gerade für Tech-Profis und Developern. Überlege dir genau, wie der Job aussehen muss, der dich glücklich macht. Und dann schau dich um – z. B. jetzt sofort auf www.devjobs.at