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Tipps für ein professionelles Austrittsgespräch

karriere-tips Arbeitsleben

Für Arbeitssuchende kann das Weglassen von wichtigen Informationen aus dem Lebenslauf schwerwiegende Folgen haben. Für Angestellte, die das Unternehmen verlassen und bereits einen Fuß aus der Tür haben, hat brutale Ehrlichkeit keinen Sinn mehr, insbesondere in einem Austrittsinterview. Die harte Wahrheit ist, dass viele Unternehmen selten auf Vorschläge bzw. Beschwerden von austretenden Arbeitnehmern reagieren.” Spiele daher nicht den großen Helden auf dem Weg nach draußen.” Wenn du wirklich was verändern möchtest, sei lieber ein Held während du noch da bist. In diesem Artikel haben wir dir drei Punkte aufgelistet, was du bei deinem Austrittsgespräch sagen sollst und was nicht.

Interview absagen

Falls du für ein großes Unternehmen mit tausenden von Mitarbeitern arbeitest, wird es wahrscheinlich nicht so auffallen, wenn du höflich dein Austrittsgespräch absagst. Dies gilt gerade für Unternehmen, die solche Interviews in letzter Minute und als reine Formalität abhandeln. 

Anders ist es sicher bei kleineren und mittelgroßen Unternehmen, bei denen du den Termin auf jeden Fall wahrnehmen solltest, um nicht alle Brücken hinter dir abzureißen.

Falls du wirklich noch etwas auf dem Herzen hast, lade zwei oder drei Monate später deinen ehemaligen Chef, doch zu einem Kaffee ein.  Nachdem du die Organisation verlassen hast, ist es sicher leichter, offen und ehrlich zu sprechen.

Mach dich nicht angreifbar

Egal wie schrecklich der Job war oder wie schlecht du behandelt wurdest, nutze das Austrittsgespräch, um dich auf die positiven Aspekte des Jobs zu konzentrieren. Der Interviewer wird dich auch fragen, wie sich das Unternehmen und deine Führungskraft verbessern können. 

Da du zu diesem Zeitpunkt nichts mehr gewinnen kannst, ist es eine bessere Strategie zu den beruflichen Vorteilen deiner neuen Tätigkeit zu wechseln. Dich auf die Zukunft zu konzentrieren, kann dich davon abhalten, wie ein verbitterter Nörgler zu klingen. Warum du mit deinem alten Job unzufrieden gewesen bist, wird indirekt durch das Hervorheben der Gründe, die dich zur neuen Position hingezogen haben vermittelt.

Du kannst beispielsweise erklären, dass es keine leichte Entscheidung war, sondern die neue Chance einfach zu gut war, um diese abzulehnen.

Bist du gezwungen, doch Kritik zu äußern, dann wirf lieber ein paar Softbälle. Erwähne zum Beispiel, dass du eine Kultur bevorzugst, die etwas risikobereiter ist. Halte dich an schwammige breitgefächerte kulturelle Gründe. Andernfalls kann der Interviewer defensiv werden oder reagiert mit einem Gegenangebot, welches dich in eine unangenehme Position bringen kann.

Vermeide Schuldzuweisungen

Denke daran, egal was dir gesagt wird, jedes negative Feedback, welches du abgibst, wird wahrscheinlich zu deinem Chef oder deinen Kollegen zurückkehren.  Wir leben in einer sehr kleinen Welt, darum vermeide jede Art von Frustration und namentliche Schuldzuweisungen.  Du weißt nie, wann du wieder mit einem früheren Teamkameraden oder Vorgesetzten zusammen kommst.Du möchtest sicher nicht,  dass sich der Tratsch im Büro wiederholt,  oder dass deinem Chef oder Kollegen unangemessenes Verhalten vorgeworfen wird. Es ist definitiv am besten für dich, das Ausgangs-Interview produktiv und professionell zu halten, schließlich hast du dich bereits für eine neue Herausforderung entschieden.