TechLead-Story: Ernst Haselsteiner, Head of Software R&D bei ams AG

TechLead-Story: Ernst Haselsteiner, Head of Software R&D bei ams AG

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Team

Wie groß ist das Dev/IT-Team? Wie setzt sich das Team, in Funktionen aufgeteilt, zusammen?

Bei der ams AG arbeiten etwas mehr als 100 IngenieurInnen im Bereich Software. Dies ist Software Entwicklung für ams Produkte im Bereich On-Chip Firmware, Algorithmen, Driver und GUIs zur Produktevaluierung und Konfiguration. Die Entwicklung von Testprogrammen für Chip Produkte ist hier noch nicht inkludiert. Diese Gruppe und auch IT sind eigene Organisationen und nicht Teil von R&D Software.

Wie ist euer Team organisiert und aus welchem Grund habt ihr euch für eine bestimmte Organisation entschieden? Worin liegen die Vorteile, wo die Nachteile?

Wir haben ein firmenweites Corporate Software Team und produkt-spezifische Software Teams in den verschiedenen Business Lines. Daraus ergibt sich ein sehr effizienter Mix aus spezifischen Skills für bestimmte Sensoren wie zum Beispiel 3D Sensoren und aus mehr generischen Skills wie zum Beispiel Firmware Update Services oder Multi Processor System Architekturen.

Was macht euer Team, im Vergleich zu anderen Teams, besonders? 

Unser Software Team hat den direktesten Link zur Hardware Entwicklung den man sich als Embedded Developer nur wünschen kann. In vielen Fällen sitzt der Ingenieur/die Ingenieurin, der die Software baut, direkt im Nebenbüro von der Hardware Entwicklung. Dadurch gibt es einen kontinuierlichen Austausch zwischen Hard- und Software und wir können somit optimale Lösungen für Kunden entwickeln.

Recruiting

Wie ist eure Abteilung in den Recruiting-Prozess integriert?

Recruiting Anforderungen werden in einem zentralen Tool erfasst, freigegeben und damit startet das Recruiting von HR aus. Gemeinsam mit HR werden Calls/Gespräche durchgeführt, alle Daten stehen jederzeit im Tool zur Verfügung. Unsere Abteilung bzw. der dafür zuständige Manager/Managerin ist bei einer neuen Jobanforderung ganzheitlich in den Prozess integriert.

Gibt es ein konkretes Prozedere für neue Kollegen? Wie werden diese integriert?

Onboarding ist ein super wichtiges Thema bei uns. Weit vor dem ersten Arbeitstag werden alle Arbeitsmittel wie Tisch, Laptop und Screens besorgt und von IT startbereit aufgebaut. Der/die Vorgesetzte definiert einen klaren Action Plan für die ersten Tage und definiert zusätzlich einen Mentor/eine Mentorin. Ein Mentor/eine Mentorin ist typischerweise ein Kollege/eine Kollegin aus dem Team des neuen Mitarbeiters/der neuen Mitarbeiterin und unterstützt bei vielen kleinen Fragen wegen denen der neue Mitarbeiter/die neue Mitarbeiterin nicht zwingend „zum Chef/zur Chefin“ gehen möchte/muss.

Neben der fachlichen Qualifikation, worauf legt ihr noch Wert, wenn ihr nach IT-Spezialisten für euer Team sucht?

Begeisterung für Halbleitertechnologie und Teamfähigkeit stehen ganz oben. Wir suchen Leute die Freude daran haben, schwierige Aufgaben im Team zu lösen. Sehr, sehr wichtig sind ausgezeichnete Englischkenntnisse.

Technologien

Welchen technischen Herausforderungen seht ihr Euch gegenüber?

Wir suchen den optimalen Mix aus Hardware und Software für unsere Produkte um perfekte Sensor Performance bei minimalem Platz- und Stromverbrauch zu liefern.

Mit welchen Technologien arbeitet ihr?

Im Firmware Bereich dominiert ganz eindeutig C. C++ gewinnt ein bisschen an Boden, aber manche Teile werden immer noch in Assembler programmiert. In anderen Bereichen setzen wir vor allem auf Python und moderne GUI Technologien wie Electron.

Wie hat sich die Technologie des Unternehmens seit der Gründung verändert?

Im Bereich der Firmware Entwicklung hat sich zwar an der Programmiersprache C wenig geändert, aber die die Development Tools haben riesige Schritte vorwärts gemacht. Abseits von Firmware hat sich vor allem Python durchgesetzt. Im GUI Bereich hat sich vieles von C++ zu TypeScript verschoben.