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Alexander Peinsipp, CEO & Senior Solution Architect bei hilarion 5

Description

CEO & Senior Solution Architect von hilarion 5 Alexander Peinsipp spricht in seinem Interview über die Besonderheit der Team Organisation, auf was beim Recruiting geachtet wird und mit welchen Technologien gearbeitet wird.

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Video Zusammenfassung

In Alexander Peinsipp, CEO & Senior Solution Architect bei hilarion 5 schildert Alexander Peinsipp, wie das 11-köpfige, flach organisierte Fullstack-Team agil in zweiwöchigen Sprints arbeitet, kurze Wege und Remote-Cafés für Wissensaustausch nutzt und sowohl Kundenprojekte (von Consulting bis DevOps) als auch eigene Produkte wie Herb und die Anmeldeliste vorantreibt, inklusive erster Schritte in Web3, Blockchain und NFTs. Kulturprägend sind Selbstständigkeit, Kommunikations- und Organisationsfähigkeit, Vertrauensarbeitszeit ohne Kernzeiten, Workation und frei wählbare Hardware, um beste Rahmenbedingungen zu schaffen. Bewerbungen laufen direkt per E-Mail ohne Motivationsschreiben; wichtig sind Teamfit und Kundennähe, danach folgen Gespräche mit Hardware-Klärung, Onboarding über Jira-Tasks und Arbeiten im Zweier-Setup; technologisch setzen sie u. a. auf Vue.js (neben Angular/React), Node.js oder Java/Spring, Docker, relationale Datenbanken und MongoDB, Flutter sowie Solidity für Web3.

Full-Stack statt Silos: Wie hilarion 5 mit Vertrauen, Agilität und moderner Technologie Engineering-Talent gewinnt – Insights von Alexander Peinsipp, CEO & Senior Solution Architect bei hilarion 5

Was wir von „Alexander Peinsipp, CEO & Senior Solution Architect bei hilarion 5“ gelernt haben

Bei DevJobs.at haben wir die Session mit Alexander Peinsipp aufmerksam verfolgt – und ein klares Bild davon bekommen, wie ein kleines, fokussiertes Tech-Unternehmen eine starke Arbeitgebermarke aufbaut. Acht Jahre nach der Gründung ist hilarion 5 auf elf Mitarbeiter angewachsen, mit sehr kurzen Entscheidungswegen, flachen Hierarchien und einem konsequenten Full-Stack-Ansatz. Die Kultur basiert auf Vertrauen, Eigenverantwortung und einer pragmatischen, technologieneutralen Herangehensweise: Erst das Problem verstehen, dann die Lösung entwerfen und erst am Ende das passende Tech-Stack festlegen.

Peinsipp gab uns Einblicke in Arbeitsweise, Produkt- und Projektlandschaft, Hiring-Prozess, Onboarding und Technologieentscheidungen – von Vue.js im Frontend über Spring und Node.js im Backend bis hin zu Docker, MongoDB, Flutter und ersten Web3-Projekten mit Solidity. Und er machte deutlich, was Bewerberinnen und Bewerber bei hilarion 5 erwartet: viel Verantwortung, direkter Kundenkontakt, echte Flexibilität und ein Team, das sich gegenseitig den Rücken freihält.

„Wer wann wo arbeitet, ist egal.“

Dieser Satz fasst die Grundhaltung von hilarion 5 prägnant zusammen: Ergebnisse und Teamwork zählen – nicht Präsenzzeit oder Anwesenheitsort.

Teamstruktur: Klein, schnell, Full-Stack

hilarion 5 ist „ein kleines Unternehmen mit sehr kurzen Entscheidungswegen und sehr flachen Hierarchien“. Seit der Gründung ist das Team auf mittlerweile elf Mitarbeitende gewachsen. Das Unternehmen stellt regelmäßig neue Entwicklerinnen und Entwickler ein – bewusst ohne die sonst häufige Aufteilung in reine Frontend-, Backend- oder DevOps-Teams. Stattdessen:

„Bei uns sind alle Entwicklerinnen und Entwickler Fullstack-Entwickler.“

Wichtig ist dabei die Differenzierung: Full-Stack bedeutet hier nicht, dass „jede*r alles machen muss“. Peinsipp betont, dass das Team die Stärken und Interessen der Einzelnen kennt und genau danach einsetzt. Das sorgt für Klarheit im Projektalltag und schafft Möglichkeiten, sich in bevorzugten Schwerpunkten zu vertiefen, ohne in Silos zu denken.

Kommunikationsstark und eigenverantwortlich

In der Zusammenarbeit legt hilarion 5 besonderen Wert auf:

  • Selbstständigkeit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Organisationsfähigkeit

Diese Eigenschaften sind nicht nur kulturell verankert, sondern auch nötig, weil die Entwicklerinnen und Entwickler „direkten Kontakt mit den Kunden haben“. Wer Verantwortung übernehmen und Dinge vorantreiben will, findet hier die passenden Rahmenbedingungen – mit der Sicherheit eines Teams, das auf kurzen Wegen hilft, Feedback gibt und Wissen teilt.

Agile Arbeitsweise: Zwei-Wochen-Sprints, kurze Wege, Remote-Café

Das Team arbeitet in zweiwöchigen Sprints – mit gemeinsamem Sprint-Planning am Start und einem Sprint-Review zum Abschluss. Der Austausch im Team passiert „auf kurzen Wegen“ und pragmatisch – passend zur Größe und zur flachen Struktur des Unternehmens.

Auch remote arbeitende Kolleginnen und Kollegen sind fest eingebunden. hilarion 5 hat dafür ein Ritual etabliert, das uns besonders im Gedächtnis geblieben ist:

„Wir machen sogenannte Remote-Café-Termine online, wo wir die Kollegen im Homeoffice unterstützen und irgendwo einen Wissensaustausch im Team fördern.“

Der Effekt: Wer nicht im Büro ist, bleibt fachlich wie sozial angebunden. Wissensinseln werden abgebaut, und neue Kolleginnen und Kollegen finden schneller Anschluss.

Produkte und Projekte: Von Consulting bis DevOps – plus eigene Lösungen

hilarion 5 bedient zwei Felder:

  1. Kundenprojekte: vom Consulting über Implementierungspartner bis hin zu DevOps. Das Team begleitet End-to-End und passt die Rolle je nach Bedarf an – genau die Art von Abwechslung, die Full-Stack-Profile reizt.
  2. Eigene Produkte: beispielsweise „Herb“ und „die Anmeldeliste“. Diese Lösungen werden laufend gewartet und weiterentwickelt.

Gerade die Kombination aus Projektgeschäft und Produktentwicklung bringt Vorteile: Sie schafft Planbarkeit, eröffnet Gestaltungsräume und bietet Raum für technische Experimente. Peinsipp beschreibt es so: Eigene Produkte geben „die Möglichkeit und die Flexibilität, dass wir moderne Technologien oder Frameworks evaluieren, testen, implementieren und auch darin einsetzen können“.

Am Puls der Zeit: Von Web 2.0 zu Web 3.0

Aktuell beschäftigt hilarion 5 intensiv die Frage, „wie wir Unternehmen vom Web 2.0 ins Web 3.0 unterstützen können“. Erste Projekte sind bereits umgesetzt – auf der Blockchain und mit NFTs – und weitere Vorhaben sind in Planung. Das zeigt: Neue Technologie wird nicht nur beobachtet, sondern praktisch erprobt.

Vertrauenskultur und Benefits: Flexibilität, Workation, neues Büro

Peinsipp formuliert die Kultur glasklar:

  • Flexible Arbeitszeiten
  • Keine Kernarbeitszeiten
  • „Bei uns basiert alles auf Vertrauen“ – Arbeitszeit ist Vertrauensbasis
  • Motto: „Wer wann wo arbeitet, ist egal.“

Diese Haltung ermöglicht echte Flexibilität – inklusive Workation: „Privatleben, sprich Urlaub und Arbeit in gegebenenfalls einem fremden Land auszuüben und zu genießen.“

Das Team nutzt dennoch gerne die Vor-Ort-Räumlichkeiten – vor allem seit dem Einzug ins neue Büro in Antering. Das spricht für eine Arbeitsumgebung, die gern angenommen wird, ohne Pflicht zur Präsenz. Die Leitlinie bleibt: „Wir glauben einfach, dass die Mitarbeiter die beste Leistung nur erbringen können, wenn sie sich wohl fühlen, und daher ist es unsere Aufgabe, die besten Rahmenbedingungen zu bieten.“

Hiring: Unkompliziert, direkt, ohne Motivationsschreiben

Die Recruiting-Philosophie von hilarion 5 ist genauso schnörkellos wie die Arbeitsweise. Der Weg führt „direkt mit unseren Vorgesetzten oder in dem Fall mit Daniel und für mich, ganz ohne Umwege“. Der Bewerbungsprozess startet bewusst einfach:

  • Stellenausschreibung sehen
  • Unkompliziert per Mail bewerben
  • Lebenslauf anhängen oder Link zu einem CV-Profil (LinkedIn, Xing)
  • Kein Motivationsschreiben nötig

Wichtig sind Peinsipp zufolge drei Kernkompetenzen – dieselben, die die Teamkultur prägen:

  • Selbstständigkeit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Organisationsfähigkeit

Weil Entwicklerinnen und Entwickler direkten Kundenkontakt haben, wird außerdem hoher Wert auf Teamfit gelegt. Der Teamspirit ist spürbar – „das sieht man bei uns mit Social Events, beim Tagspielen oder beim Wurzeln“.

Zwei Gespräche, klare Erwartungen

Kommt eine Bewerbung rein, gibt es ein erstes Vorgespräch – remote, telefonisch oder gern im Büro. Dafür nimmt sich das Team „extrem viel Zeit“, um offene Fragen zu klären und beidseitig zu prüfen, ob Skillset, Rolle und Umfeld passen. Darauf folgt das finale Bewerbungsgespräch (ebenfalls remote oder im Büro), in dem vor allem ein Punkt wichtig ist:

„Nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wissen, welche Hardware sie brauchen, um effektiv zu arbeiten.“

Hardware ist also frei wählbar – ein starkes Signal für Vertrauen und Produktivitätsfokus.

Onboarding: Struktur, Starthilfe und Pairing als Sicherheitsnetz

Der erste Tag läuft klassisch an – Kennenlernen, Setup, Überblick. In Jira sind „meistens schon die Einfach-Tasks angelegt“, damit neue Kolleginnen und Kollegen sofort loslegen und die Systemlandschaft kennenlernen können. Das Team hilft „alle gerne weiter, um dort erste Schritte zu machen“.

Besonders erwähnenswert: hilarion 5 organisiert Arbeit so, „dass wir in zweierlei Teams arbeiten, egal ob das bei diversen Kundenprojekten ist oder bei unseren Produkten“. Pairing sorgt für Backup, Wissensaustausch und Sicherheit – für den Fall, dass Fragen aufkommen oder Engpässe entstehen. Es ist die pragmatische Alternative zu großen, spezialisierten Teams: kleine Einheiten, die Verantwortung tragen und füreinander einspringen.

Engineering-Philosophie: Problem vor Technologie

Peinsipp skizziert eine klare Entwicklung hin zu mehr technischer Fokusdisziplin:

Früher: „Wir machen alles außer SAP … nein, Schmäh beiseite“ – viel Technologie aus Interesse.

Heute: „Erstens einmal Probleme evaluieren, dann eine Lösung finden und dann die geeignete Technologie dazu implementieren.“

Dieser Dreiklang ist spürbar: Technologie ist wichtig, aber kein Selbstzweck. Entscheidend ist, was für das Problem und den Kunden die beste Lösung ist – nicht, was gerade „hip“ ist.

Tech-Stack im Überblick: Vue.js, Node.js/Java, Spring, Docker, MongoDB, Flutter, Solidity

Auch wenn Technologie kein Selbstzweck ist, benennt Peinsipp klare Präferenzen und Standards im Team.

Frontend: JavaScript dominiert – mit Vue.js als Favorit

„Gerade bei den Web-Apps ist JavaScript einfach der Platzhirsch, Nummer eins.“ Im Frontend kommt je nach Projekt Angular, React oder Vue.js zum Einsatz – „Vue.js hat sich jetzt, glaube ich, in letzter Zeit herauskristallisiert“ gegenüber Angular und React. Diese Fokussierung erleichtert Wiederverwendung, Onboarding und Wartung, ohne die Fähigkeit zu verlieren, kundenspezifisch auch andere Frameworks zu bedienen.

Backend: Node.js oder Java – mit Spring als Produktstandard

Im Backend setzt hilarion 5 „ganz klassisch entweder Node.js oder Java“ ein. Bei den eigenen Produkten ist Spring „klassischerweise“ zentral, insbesondere bei der Persistierung. Das unterstreicht: Für Produktentwicklung bevorzugt das Team Stabilität und solide Ökosysteme; in Projekten bleibt man flexibel.

Datenbanken: Relational und NoSQL kombiniert

Zur Persistenz gehören beide Welten:

  • Relationale Datenbanken: PostgreSQL, MySQL, Oracle
  • NoSQL: MongoDB

Diese Bandbreite spiegelt die problemorientierte Herangehensweise. Man wählt, was passt – nicht nur, was man schon kennt.

Betrieb und Deployment: Von WAR auf Tomcat zu Docker

„Früher haben wir noch WAR-Pakete am Tomcat deployed“ – heute laufen die eigenen Produkte „alles auf Docker-Basis“. Bei Kundenprojekten ist es unterschiedlich; nicht alle Firmen sind bereits auf Docker umgestiegen, „aber man merkt, das geht“. Für Entwicklerinnen und Entwickler heißt das: moderne Toolchains, aber mit Augenmaß.

Mobile: Flutter

Für mobile Apps hat sich „für uns ausgeschlossen, dass Flutter das geeignete Framework ist“. Klare Linie, klare Tooling-Entscheidungen – auch das vereinfacht Zusammenarbeit und Qualitätssicherung.

Web3: Solidity

Weil hilarion 5 Unternehmen beim Schritt Richtung Web 3.0 unterstützt, setzt das Team im Smart-Contract-Umfeld auf das „Solidity-Framework“ – konsistent mit den erwähnten Blockchain- und NFT-Projekten.

Lernen, Weiterentwicklung und Experimentierfreude

Peinsipp macht deutlich, dass Weiterbildung und Flexibilität nicht „nice to have“, sondern konstitutiv sind: „Generell ist bei uns vieles möglich … das trifft vor allem auf die Benefits, auf die Weiterbildung und auf die Flexibilität, die wir als Arbeitgeber bieten.“ Eigene Produkte dienen auch als Testbett, um neue Technologien „zu evaluieren, testen, implementieren und auch einzusetzen“. Wer sich entwickeln will, findet Strukturen und echte Gelegenheiten, Neues in die Praxis zu bringen.

Was erwartet neue Kolleginnen und Kollegen konkret?

  • Full-Stack-Verantwortung statt Silodenken – mit Schwerpunktsetzung nach Stärken und Interessen.
  • Zwei-Wochen-Sprints mit klarem Rhythmus (Planning und Review) und kurzen Kommunikationswegen.
  • Direkter Kundenkontakt – fachlich wie kommunikativ anspruchsvoll, mit entsprechendem Gestaltungsspielraum.
  • Pairing-Setup im Projektalltag, das für Wissensaustausch und Backup sorgt.
  • Moderne, aber pragmatische Technologie-Entscheidungen – Vue.js im Frontend, Node.js/Java/Spring im Backend, Docker im Betrieb, MongoDB plus relationale Datenbanken, Flutter für Mobile und Solidity für Web3-Use-Cases.
  • Flexibilität durch Vertrauensarbeitszeit, keine Kernzeiten und die Möglichkeit zur Workation.
  • Selbstbestimmte Hardware: „frei wählbar“, weil die Entwicklerinnen und Entwickler am besten wissen, womit sie produktiv sind.

Warum hilarion 5 für Tech-Talente attraktiv ist

  • Weil Verantwortung erwünscht ist: Direkter Kundenkontakt, Eigenverantwortung und kurze Wege geben viel Impact.
  • Weil Fokus und Vielfalt zusammengehen: Kundenprojekte plus eigene Produkte schaffen Abwechslung ohne Chaos.
  • Weil Technologie modern, aber vernünftig eingesetzt wird: Problem vor Tool, Vue.js, Spring, Docker – und offen für Web3.
  • Weil Kultur mehr ist als ein Schlagwort: „Bei uns basiert alles auf Vertrauen“ – vom Zeitmodell bis zur Hardware-Wahl.
  • Weil Wissensaustausch gelebt wird: Remote-Café, Pairing und ein Team, das „alle gerne weiter“ hilft.
  • Weil Teamfit zählt: Ein starker Teamspirit, spürbar in gemeinsamen Aktivitäten – „Tagspielen oder Wurzeln“.
  • Weil Onboarding strukturiert ist: Jira-Tasks ab Tag 1, um ins System und die Codebasis hineinzuwachsen.

Fazit: Kleine Firma, große Hebel – und eine Kultur, die Leistung möglich macht

„Alexander Peinsipp, CEO & Senior Solution Architect bei hilarion 5“ hat gezeigt, wie ein kompaktes Team mit klaren Prinzipien skalierbare Software liefert – und dabei ein Arbeitsumfeld schafft, in dem Menschen ihr Bestes geben können. Die Zutaten: Full-Stack statt Silos, Vertrauen statt Kontrolle, klare agile Prozesse, Pairing als Sicherheitsnetz, kontinuierliche Weiterbildung durch Produkte und Projekte – und eine durchdachte Tech-Strategie von Vue.js bis Solidity.

Wer eine Umgebung sucht, in der man wirklich etwas bewegen kann, findet bei hilarion 5 die richtigen Spielräume: Verantwortung, Flexibilität, moderne Tools – und ein Team, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Genau diese Mischung macht das Unternehmen für Entwicklerinnen und Entwickler attraktiv, die nicht nur coden, sondern gestalten wollen.

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