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Harald Leitner, Back End Developer bei Meierhofer

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Harald Leitner von Meierhofer erzählt im Interview über den Weg von seinen frühen Anfänge im Programmieren bis hin zu seiner aktuellen Arbeit und gibt Tipps für Neueinsteiger.

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Video Zusammenfassung

In Harald Leitner, Back End Developer bei Meierhofer schildert Speaker Harald Leitner seinen Weg vom ersten Programmieren mit Visual Basic und Pascal über C++ und Objektorientierung bis hin zu rund 20 Jahren .NET. Heute arbeitet er im Backend bei Meierhofer an Datenbanken, Verschlüsselung und Ablage hinter einer Patientenoberfläche, in einem Scrum-Team mit fünf Leuten, Azure DevOps und Git, das Aufgaben gemeinsam plant, schätzt, umsetzt und nachvollziehbar macht. Er betont moderne Tools und gelebten Teamgeist und rät, einfach zu starten, bei Bedarf für den Nachweis zu studieren und vor allem neugierig zu bleiben, um den Wandel souverän zu meistern.

Vom Computerraum zur modernen Backend-Entwicklung: Was wir aus „Harald Leitner, Back End Developer bei Meierhofer“ für unsere Karriere lernen können

Ein Einstieg, der neugierig macht

Als wir von DevJobs.at die Session „Harald Leitner, Back End Developer bei Meierhofer“ hörten, war schnell klar: Hier spricht jemand, der Softwareentwicklung nicht nur gelernt, sondern über Jahrzehnte miterlebt, mitgestaltet und reflektiert hat. Harald Leitner führt uns von seinen ersten Zeilen Code im Schul-Computerraum bis in den heutigen Alltag eines Backend-Entwicklers im Team – mit einem Fokus auf .NET, moderner Toolchain, gelebtem Teamgeist und der vielleicht wichtigsten Ressource in Tech: unerschütterlicher Neugierde.

Seine Reise zeigt eindrücklich, wie technologische Entwicklung und persönliche Haltung zusammenwirken. Wer verstehen will, wie man als Softwareentwickler langfristig relevant bleibt, findet hier einen prägnanten, menschenzentrierten Leitfaden: startklar werden, im Team wachsen, mit modernen Werkzeugen arbeiten – und nie aufhören, neugierig zu sein.

Die ersten Zeilen Code: Visual Basic, Pascal, C++ und Objektorientierung

Haralds Story beginnt in der Schule, in einem Computerraum „hinter einer Holzwand“, mit großen Disketten und einer Tastatur, an der die ersten Funktionen entstanden. Diese sehr anschauliche Erinnerung erinnert uns daran, wie prägend die ersten Erfolgserlebnisse sind. Ausgehend von Visual Basic führte ihn ein Schulkurs weiter zu Pascal – und dann kam C++ ins Spiel, inklusive des großen Schritts in die Objektorientierung.

„Von den Anfängen da in Visual Basic … bin ich dann über einen Schulkurs auch noch an Pascal da geraten, mit Pascal und C++ dann Objektorientierung, war damals auch ein großer Schritt.“

Was lässt sich daraus ableiten?

  • Grundlagen sind wertvoll: Wer mehrere Paradigmen und Sprachen früh kennengelernt hat, versteht später bessere Abstraktionen einfacher.
  • Objektorientierung als Denkschule: Für viele war (und ist) OOP der Einstieg in strukturiertere, wartbarere Software – ein prägender Moment in vielen Entwicklerbiografien.
  • Der Weg ist oft nicht linear: Visual Basic, Pascal, C++ – jede Station brachte ein neues Konzept, eine neue Perspektive.

Der große Bogen: Vom Studium zu 20 Jahren .NET

Nach der Schulzeit folgte bei Harald das Studium – ein Schritt, der nicht nur fachlich prägte, sondern ihm später auch formal nützte. Danach hat ihn .NET nicht mehr losgelassen: „seit 20 Jahren … beschäftige ich mich eigentlich in erster Linie mit .NET“.

Bemerkenswert ist seine Haltung zum Technologiestack: Ihm ist wichtig, dass Sprachen und Werkzeuge einen „modernen Blickwinkel auf Software“ ermöglichen. Nicht das Lagerdenken zwischen .NET und Java ist entscheidend, sondern deren Fähigkeit, moderne Softwarepraktiken gut abzubilden.

„… nachdem ich das dann auch mal studiert habe, beschäftige ich mich eigentlich in erster Linie mit .NET … also nicht das Wichtigste, ob .NET nett ist oder Java, aber dass man diesen moderneren Blickwinkel auf Software hat …“

Für uns bedeutet das:

  • Technologie als Mittel, nicht als Identität: Entscheidend ist, wie gut Sprache und Tools die heutigen Anforderungen unterstützen.
  • Lernkurve akzeptieren: Was gestern „gesetzt“ war (z. B. „Nur C++ ist schnell“), kann morgen relativiert werden – und das ist gut so.

Abschied von Mythen: Performance, Praxis und der Wechsel zum Modernen

Einer von Haralds persönlichen Wendepunkten: die Einsicht, dass Performanz nicht exklusiv C++ gehört – und dass er heute gar nicht mehr im alten Umfeld arbeiten möchte. Eine klare Absage an Mythologien, die oft über ganze Karrieren hinweg wirken.

„Früher habe ich mir gedacht, ja, nur C++ ist schnell, aber das stimmt ja gar nicht und mittlerweile möchte ich auch gar nicht mehr in dem alten Umfeld arbeiten …“

Diese Aussage ist für viele Entwickler ein Weckruf:

  • Performance ist vielschichtig: Runtime, Speicher, I/O, Architektur, Datenbanken, Netzwerke – moderne Plattformen adressieren diese Aspekte systematisch.
  • Entwicklererfahrung zählt: Produktivität, Debugging, Observability, CI/CD – all das zahlt auf Qualität und Time-to-Value ein.
  • Wandel annehmen: Technologien entwickeln sich mit guten Gründen; wer dranbleibt, profitiert.

Backend-Arbeit bei Meierhofer: Was im Hintergrund zählt

Harald arbeitet im Backend. Er beschreibt die Anwendungslandschaft über eine große Oberfläche, „wo man Patienten anlegen kann“, während im Hintergrund die Verarbeitungslogik läuft. Sein Aufgabenfeld klingt nach dem, was Backend ausmacht: Datenmodelle, Sicherheit, Persistenz – kurz, alles, was ein Frontend erst sinnvoll macht.

„Ich bin im Backend … Im Hintergrund läuft die Verarbeitung von den ganzen Geschichten … Das geht von Datenbanken über Sachen verschlüsseln, Sachen ablegen, alles was im Hintergrund noch passieren muss …“

Für uns ist das eine klare Erinnerung: Backend-Entwicklung ist mehr als Controller und Endpoints. Sie umfasst:

  • Datenbankmodellierung und -zugriff
  • Verschlüsselung und sichere Speicherung
  • Robustheit, Nachvollziehbarkeit und Integrität der Prozesse

Dass gerade „Patienten“ in der Oberfläche angelegt werden, unterstreicht, wie kritisch korrektes Datenhandling und Security im Hintergrund sind. Es geht nicht um „Features allein“, sondern um Vertrauen, Nachvollziehbarkeit und nachhaltige Qualität.

Arbeitsweise im Team: Scrum mit fünf Personen und ein klarer Fluss

Harald arbeitet nicht solo, sondern in einem Scrum-Team mit fünf Leuten. Der Ablauf: Eine Aufgabe entsteht, wird gemeinsam besprochen, geschätzt und anschließend von einer Person übernommen. Niemand ist allein gelassen – Fragen sind erwünscht, gegenseitige Unterstützung ist gelebte Praxis. Abgenommen wird im Team.

„Das geht … so: da gibt es zum Beispiel einen Task … da wird dann gemeinsam besprochen … wie lange wird das ungefähr dauern … dann wird im Team dann einer sich den Task nehmen und bearbeiten … da ist man dann auch nicht alleine … und das Ganze findet im Team statt, wird dann auch im Team abgenommen.“

Die strukturellen Elemente:

  • Gemeinsames Verständnis vor Beginn der Umsetzung
  • Realistische Schätzungen und klare Verantwortlichkeit
  • Unterstützung während der Umsetzung statt Silodenken
  • Teamgetriebene Abnahme als Qualitätshebel

Mehrere Teams arbeiten so – alle nach Scrum-Prinzipien. Es ist kein Einzelphänomen, sondern gelebter Standard.

Tooling am Puls der Zeit: Azure DevOps, Git und vollständige Nachvollziehbarkeit

Für Harald ist es „wichtig, dass man nicht mit den Tools von vorgestern arbeitet“. Er nennt Azure DevOps und Git als Kernwerkzeuge, die den gesamten Ablauf der Softwareentwicklung abbilden – Schritt für Schritt, nachvollziehbar, inklusive falscher Abzweigungen. Diese Prozess-Transparenz ist kein Luxus, sondern Teil professioneller Softwarearbeit.

„Wir arbeiten mit Azure DevOps … um den ganzen Ablauf von der Softwareentwicklung eigentlich abzubilden … mit Git … Schritt für Schritt … nachvollziehen … welche falschen Abzweigungen sind da mal genommen worden … sodass man da auch eine History hat.“

Konkrete Vorteile dieser Arbeitsweise:

  • Historie: Entscheidungen und Experimente bleiben sichtbar und verständlich.
  • Qualität: Änderungen sind rückverfolgbar, Risiken werden kontrollierbarer.
  • Kollaboration: Teams teilen Kontext statt nur Artefakte.

Wer so arbeitet, entwickelt nicht nur Features, sondern dokumentiert die Evolution der Software gleich mit.

Kultur vor Prozess: Teamgeist als Multiplikator

Bei aller Technik betont Harald die persönliche Seite als „fast wichtiger“. Ein Team, in dem man sich gegenseitig hilft, hebt das Leistungsniveau verlässlich an – und macht die Arbeit besser.

„Schön ist, dass wir ein Team haben, wo sich die Leute auch wirklich gegenseitig helfen und wo … der Teamgeist … gelebt wird … man merkt, dass den anderen und einem selber geholfen wird … man kümmert sich dann halt selber auch darum, dass das da schön läuft.“

Was wir daraus mitnehmen:

  • Zusammenarbeit ist aktiv: Teamgeist entsteht nicht, er wird gepflegt – durch Hilfsbereitschaft, Kommunikation, Verantwortung.
  • Prozess ist Rahmen, Kultur ist Praxis: Scrum liefert Struktur; Wert entsteht, wenn Menschen sie mit Leben füllen.

Einstieg in die Softwareentwicklung: Einfach anfangen

Haralds Rat an alle, die starten wollen, ist herrlich unprätentiös: anfangen. Keine Angst vor Mathe und der Art zu denken. Bücher, YouTube – die Quelle ist zweitrangig. Hauptsache, man bleibt dran.

„Also starten, einfach anfangen, wenn man sich dafür interessiert … so kann man das mit irgendwelchen Büchern oder YouTube Videos … einfach anfangen …“

Als Redaktion sehen wir darin eine praxisnahe Haltung: Lernen ist heute so zugänglich wie nie. Entscheidend ist, das erste Hindernis zu überwinden – und dann die Gewohnheit zu pflegen.

Studium: Können plus Zettel

Harald spricht einen Punkt an, den viele irgendwann erleben: Es kann nützlich sein, nicht nur zu können, sondern es auch formal belegen zu können – gerade, wenn man sich „später nochmal bewirbt“. Das Studium empfiehlt er, wenn die Zeit dafür da ist.

„… wenn man das vertiefen will, ist glaube ich Studieren auch nicht ganz das verkehrteste … da ist es dann schon gescheit, wenn man es nicht nur kann, sondern vielleicht auch einen Zettel hat …“

Dieses Plädoyer ist differenziert:

  • Autodidaktisch starten: Ein sinnvoller Anfang, sofort umsetzbar.
  • Studium als Hebel: Für Tiefe, Systematik und formale Anerkennung.

Am Laufenden bleiben: Neugierde als Konstante

Der vielleicht wichtigste Satz der Session dreht sich um Neugierde. Das Feld ist im Wandel; es kommen ständig neue Themen. Man kann sich davon einschüchtern lassen – oder neugierig bleiben, ausprobieren, ohne sich von der Masse erschlagen zu fühlen.

„… das ist das Wichtigste, dass man neugierig bleibt, dass man nicht sagt, um Gottes Willen, da kommt schon wieder was Neues, sondern dass man sagt, ah interessant, schau ich mal an, probiere ich aus … nicht so, dass man sich abschrecken lässt …“

Praktisch heißt das:

  • Entdecken statt verteidigen: Neue Tools, neue Paradigmen – zunächst anschauen, dann urteilen.
  • Kleine Schritte, großer Effekt: Ausprobieren reduziert die mentale Barriere und schafft Momentum.
  • Vielfalt als Vorteil: Zu jedem Thema gibt es „100 YouTube Videos und Artikel“. Nutzen, was da ist.

Was wir von Harald Leitner konkret lernen

Aus „Harald Leitner, Back End Developer bei Meierhofer“ nehmen wir fünf handfeste Leitlinien mit, die sich sofort auf die eigene Arbeit übertragen lassen:

  1. Baue auf breite Grundlagen und moderne Praktiken
  • Verschiedene Sprachen und Paradigmen verstehen hilft, sauberere Architekturentscheidungen zu treffen.
  • Halte Ausschau nach Tools, die den „modernen Blickwinkel“ gut unterstützen – unabhängig vom Lagerdenken.
  1. Arbeite nachvollziehbar – für dich und dein Team
  • Nutze Versionierung und eine integrierte Toolchain (Git, Azure DevOps), um Entscheidungen Schritt für Schritt sichtbar zu machen.
  • Dokumentation entsteht nicht erst am Ende; sie steckt bereits in sauberer Historie und klarer Zusammenarbeit.
  1. Pflege Teamgeist
  • Hilfe geben und annehmen ist kein „Nice-to-have“, sondern beschleunigt Lernen und Qualität.
  • Teamabnahmen sorgen für höhere Standards und gemeinsames Verständnis.
  1. Starte pragmatisch und lerne kontinuierlich
  • Bücher, Videos, Artikel: Wähle das Format, das dich ins Tun bringt.
  • Studium erwägen, wenn du Tiefe willst oder ein formales Signal brauchst – insbesondere, wenn spätere Bewerbungsprozesse anstehen.
  1. Bleib neugierig
  • Sieh Neuigkeiten als Einladung, nicht als Bedrohung.
  • Kleine Experimente halten deine Lernkurve aktiv und dein Profil relevant.

Ein Blick in den Alltag: Wie Aufgaben entstehen und abgeschlossen werden

Haralds Beschreibung des Arbeitsflusses macht greifbar, wie gute Teams Tempo und Qualität zusammenbringen:

  • Aufgabenaufnahme: Eine Aufgabe wird sichtbar – sie ist nicht vage, sondern wird früh mit dem Team besprochen.
  • Aufwandsschätzung: Das Team schätzt die Komplexität; Erwartungsmanagement beginnt vor dem ersten Commit.
  • Verantwortungsübernahme: Eine Person nimmt sich der Aufgabe an – aber nie isoliert.
  • Unterstützung als Standard: Fragen stellen ist erwünscht; Wissen fließt, statt zu stocken.
  • Teamabnahme: Erledigte Arbeit wird gemeinsam geprüft – Qualität als gemeinsame Verantwortung.

Diese Kette ist simpel – aber sie funktioniert, weil Kultur und Tooling sie tragen. „Am Puls der Zeit“ zu arbeiten, heißt hier: Transparenz, Iteration, Lernbereitschaft.

Der Wert von Historie: Entscheidungen, Irrwege, Learnings

Besonders hängen geblieben ist uns Haralds Betonung auf Nachvollziehbarkeit. Es geht ihm nicht nur darum zu wissen, was passiert ist, sondern auch, „warum“ und „wie“. inklusive „welche falschen Abzweigungen“ es gab. Das ist selten so offen formuliert – und es ist Gold wert.

  • Irrtümer sind Teil des Prozesses: Sichtbar gemacht, ermöglichen sie bessere Entscheidungen in der Zukunft.
  • Historie ist Wissensmanagement: Neue Teammitglieder können schneller in Zusammenhänge hineinwachsen.
  • Engineering-Kultur: Transparenz schafft Vertrauen – im Team und in die Software selbst.

Sicherheit und Daten: Verantwortung im Backend

Wenn in einer Oberfläche „Patienten angelegt“ werden, hat das Konsequenzen für das Backend: Datenschutz, Verschlüsselung, korrekte Speicherung. Harald nennt „Sachen verschlüsseln“ und „Sachen ablegen“ explizit – Aspekte, die nicht optional sind, sondern integraler Teil solider Software.

Für Backend-Entwickler heißt das:

  • Security ist kein Add-on: Sie gehört in die Architektur und in den Entwicklungsprozess.
  • Datenintegrität ist zentral: Was gespeichert wird, muss korrekt, konsistent und nachvollziehbar sein.
  • Praxistaugliche Lösungen: Gute Tools und Standards helfen, aber Verantwortung bleibt beim Team.

Relevanz behalten: Zwischen Spezialisierung und Offenheit

Haralds Werdegang – von Visual Basic über Pascal/C++ zur .NET-Welt – zeigt eine gesunde Balance: Spezialisierung in einem Ökosystem (seit vielen Jahren .NET), jedoch ohne ideologische Verengung. Er betont, dass nicht „.NET vs. Java“ entscheidend ist, sondern der moderne Blick auf Software.

Für die Karriereplanung ist das wegweisend:

  • Werde tief in einem Stack – aber bleibe anschlussfähig.
  • Beurteile Technologien danach, wie gut sie heutige Softwarepraktiken unterstützen.
  • Habe den Mut, alte Grundannahmen zu überprüfen – wie in Haralds Abschied vom „Nur C++ ist schnell“-Narrativ.

Mentale Modelle: Wie Neugierde den Unterschied macht

Haralds wichtigste Botschaft lässt sich auch als mentales Modell formulieren:

  • Neugierde statt Angst: Neue Themen sind eine Chance, nicht ein Angriff.
  • Exploration statt Dogma: Erst anschauen, dann bewerten – nicht umgekehrt.
  • Iteratives Lernen: Kleine Experimente senken die Einstiegshürde und erhöhen die Lernfrequenz.

Dieses Modell ist wertvoll für Einzelne und Teams – und es verträgt sich wunderbar mit der von Harald beschriebenen Toolchain, die Schritte transparent macht und Lernen dokumentiert.

Praktische Schritte für den nächsten Sprint deiner Laufbahn

Wer nach Haralds Impulsen ins Tun kommen will, kann mit kleinen, konkreten Schritten beginnen:

  • Wähle ein fokussiertes Lernziel für zwei Wochen (z. B. ein kleiner Backend-Service mit sicherer Speicherung).
  • Nutze Git und eine Aufgabenverwaltung (z. B. Azure DevOps Boards), um Arbeitsschritte sichtbar zu machen.
  • Bitte aktiv um Feedback im Team – und biete es ebenso aktiv an.
  • Lies zu jedem neuen Thema mindestens einen Artikel und schau ein kurzes Video – just enough, um loszulegen.
  • Schreibe auf, was du ausprobiert hast und warum – deine persönliche Historie macht dich schneller besser.

Diese Schritte sind bewusst klein gedacht – genug, um Momentum aufzubauen, ohne zu überfordern. Genau das ist die Kraft von Neugierde im Alltag.

Fazit: Eine Karriere, die Haltung zeigt

„Harald Leitner, Back End Developer bei Meierhofer“ ist eine unspektakuläre, gerade deshalb aber eindringliche Erinnerung daran, wie man in der Softwareentwicklung langfristig wächst: durch Neugierde, durch Zusammenarbeit, durch moderne Werkzeuge – und durch die Bereitschaft, alte Gewissheiten loszulassen.

Haralds Weg vom Schul-Computerraum über Visual Basic, Pascal und C++ hin zu .NET, sein Arbeiten im Scrum-Team mit Azure DevOps und Git, der Fokus auf Sicherheit und Daten im Backend sowie sein Rat, einfach anzufangen und formal zu studieren, wenn es Sinn ergibt – all das bildet einen Kompass, der sich in jeder Phase einer Entwicklerlaufbahn bewährt.

Am Ende bleibt die vielleicht schönste Zeile seiner Botschaft: Neugierde ist das Wichtigste. Wer diesen Satz ernst nimmt, ist in der Softwareentwicklung immer richtig unterwegs – Schritt für Schritt, nachvollziehbar, gemeinsam.

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