Logo eworx Network & Internet GmbH

eworx Network & Internet GmbH

Etablierte Firma

Reinhard Eisner, Produkt Manager bei eworx

Description

Reinhard Eisner von eworx erzählt im Interview über die Development Teams aus technologischer und organisatorischer Perspektive und den grundlegenden Ansatz beim Recruiting.

Beim Videoaufruf stimmst Du der Datenübermittlung an YouTube und der Datenschutzerklärung zu.

Video Zusammenfassung

In „Reinhard Eisner, Produkt Manager bei eworx“ erläutert Reinhard Eisner die Arbeit an der eworx Marketing Suite mit zwei eng verzahnten Teams: Produktentwicklung in zweiwöchigen Scrum-Sprints und Service & Account Management im Kanban-Modus für Mandantensetup, individuelle Templates und Schnittstellen; Full-Stack inklusive Betrieb, verteilt auf Rohrbach und Linz, mit vertrauensbasiertem Homeoffice und spürbarem Mehrwert gemeinsamer Bürotage. Die Kultur setzt auf Transparenz, Selbstbestimmung, Heterogenität und evolutionäres Wachstum zur Domänenexpertise, gestützt von Pipelines, Tickets, Testautomatisierung und einem modernen Stack (.NET, Vue, Microsoft SQL/NoSQL, Microservices, Docker). Gesucht werden motivierte Entwickler:innen mit Lernlust und Beharrlichkeit für 15 Jahre gewachsene Software; ein zweistufiger Prozess (Soft-Skills-Gespräch und Vorstellungstag mit Team‑Veto und kleiner Aufgabe) stellt den beidseitigen Fit sicher und wird durch Konferenzbesuche ergänzt.

Produktkultur mit Verantwortung: Wie die eworx Marketing Suite gebaut, betreut und weiterentwickelt wird – Techleadstory mit Reinhard Eisner (eworx Network & Internet GmbH)

Ein Blick ins Herz der eworx Marketing Suite

In der Techleadstory „Reinhard Eisner, Produkt Manager bei eworx“ von eworx Network & Internet GmbH haben wir einen selten transparenten Einblick in ein Produkt bekommen, das von Grund auf als Software-as-a-Service gedacht ist – jedoch in einer eigenen, selbst betriebenen Cloud läuft. Genau diese Kombination prägt die Produktkultur: Full-Stack-Verantwortung bis in den Betrieb hinein, unmittelbarer Kundenkontakt und die bewusste Balance zwischen individueller Betreuung und skalierbarer Produktentwicklung.

„Wir arbeiten alle an der eworx Marketing Suite. Das ist unser Produkt, das ist eine Software-Service, das ist eine Cloud, selbst gehostet.“

Aus der Perspektive von DevJobs.at war das eine klare Einladung an Tech-Talente, die gern Verantwortung übernehmen – von Architekturentscheidungen bis zum operativen Betrieb – und zugleich Freude an Produkten haben, die täglich von Marketing-Anwendern genutzt werden. Denn hier zählt nicht nur die Funktionalität, sondern genauso das Design, die Performance im Wachstum und die Fähigkeit, Altes und Neues sinnvoll zusammenzuführen.

Produktauftrag: Nähe zum Kunden, Fokus aufs Ganze

Reinhard Eisner macht unmissverständlich deutlich: Die eworx Marketing Suite lebt von der Kundennähe – und gleichzeitig vom strategischen Blick auf das Gesamtsystem. Diese Dualität ist bewusst organisiert und spiegelt sich in der Teamstruktur wider. Einerseits gibt es jenes Team, das in zweiwöchigen Sprints den Product Value steigert. Andererseits ein Service- und Account-Management-Team, das Kanban-getrieben tägliche Kundenanliegen umsetzt.

„Der Kunde wünscht sich immer 100 Dinge, aber wir müssen natürlich das Produkt gesamtheitlich weiterbringen.“

Das heißt konkret:

  • Produktentwicklung priorisiert, was das Produkt für alle verbessert – in überschaubaren, iterativen Schritten.
  • Service & Account Management liefert individuelle Konfigurationen, Mandanteneinrichtungen, E-Mail-Templates, Formulardesigns, CI-Anpassungen und Schnittstellenberatungen.
  • Beide Teams arbeiten „als Gesamteam zusammen“. Die Denkweise unterscheidet sich – Kundenfokus vs. Produktfokus –, aber die Ziele sind kompatibel: nachhaltiger, kundennaher Fortschritt.

Diese Struktur schafft klare Verantwortlichkeiten und hält gleichermaßen Raum für Individualität. Aus unserer Sicht ist das ein entscheidender Punkt für Talente, die gerne Wirkung sehen: direkte Rückmeldungen aus Projekten mit Kunden UND spürbare Produktverbesserungen im Sprinttakt.

Teamstruktur: Zwei Teams, ein Produkt

Die Organisation ist bewusst simpel gehalten – und gerade deshalb wirkungsvoll:

  • Produktentwicklung (der „wirkliche Dev-Track“) arbeitet in zweiwöchigen Sprints. Hier sitzen aktuell sechs Entwicklerinnen und Entwickler, und das Team wächst schrittweise weiter.
  • Service- und Account Management arbeitet nach Kanban. Hier werden kundenspezifische Konfigurationen und Anpassungen ausgeliefert.

„Wir wollen da immer Richtung Kunden arbeiten und wollen aber zugleich ein Team haben, was an dem Produkt arbeitet …“

Dieser Aufbau erlaubt es, die unterschiedlichen Taktungen produktiv zu kombinieren: schwankende Kundenbedarfe vs. planbare Iterationen in der Produktentwicklung. Wer in einem solchen Setup arbeitet, muss kontextwechselrobust sein – und genau diese Qualität spiegelt sich in der Kultur wider.

Remote, Office, Vertrauen: Zusammenarbeit, wie sie praktisch funktioniert

Die Entwickler:innen sind an den Standorten Rohrbach und Linz verteilt; Homeoffice ist „schon fast zum Standard geworden“. Der Alltag ist auf Remote-Prozesse eingestellt, Microsoft Teams ist zentraler Kommunikationskanal, Dailies finden virtuell statt – manchmal sogar dann, wenn alle zufällig im Büro sind, schlicht weil die Abläufe darauf abgestimmt sind.

„Wir verwenden da Microsoft Teams und dann eigentlich könnten wir wieder mal ein Daily im Büro machen, weil wir eh alle da sind, aber … die Prozesse [sind] darauf abgestimmt.“

In Retrospektiven zeigt sich dennoch: Wenn alle gemeinsam im Büro sind, läuft manches noch besser. Das ist kein Entweder-oder, sondern ehrliche Pragmatik in der Zusammenarbeit – mit voller Vertrauensbasis für Homeoffice.

Aus Sicht von Kandidat:innen ist das ein erwachsenes Modell: Remote, wenn sinnvoll, Office, wenn hilfreich – und Prozesse, die beides unterstützen.

Evolutionäres Wachstum statt Scale um jeden Preis

Reinhard beschreibt, warum eworx schrittweise wächst: Im Team soll Domänenwissen aufgebaut werden, das Kund:innen und Geschäftsmodell wirklich versteht. Diese Fähigkeit ist Teil der Unternehmensstärke – und sie kann nicht im Eiltempo zugekauft werden.

„Wir wollen … in Rohrbach und in Linz die Personen hinzuholen … wir wollen in Team auch das Domänenwissen aufbauen und das Kunden verstehen.“

Das heißt: keine sprunghaften Remote-Erweiterungen ohne Einbindung, sondern gezieltes, „evolutionäres“ Wachstum. Für Bewerber:innen hat das klare Vorteile – Onboarding mit Substanz, Nähe zu Stakeholdern, Lernkurve im Alltag, statt bloßes „Tickets abarbeiten“.

Hiring mit Tiefgang: Zwei Schritte, echtes Team-Veto

Der Bewerbungsprozess ist bewusst zweistufig und verbindet Kultur- und Skill-Fit:

1) Erstgespräch (persönlich): Schwerpunkt auf sozialen Skills und Prinzipien. Transparenz, Selbstbestimmung und agile Grundsätze stehen im Fokus – aber immer mit der Ehrlichkeit, dass ein Angestelltenverhältnis für beide Seiten passen muss. Oder, wie Reinhard sagt: Manche Dinge sind vielleicht „noch nicht ganz perfekt“, und auch das muss für beide Seiten in Ordnung sein.

2) Vorstellungstag im Team: Eine Person aus dem Team – „mittlerweile fast immer dieselbe Person“ – begleitet den Tag. Es gibt eine kleine Aufgabe, bei der weniger die perfekte Lösung als vielmehr die Herangehensweise zählt. Wichtig: Das Team hat ein Veto-Recht. Kultur ist hier gelebte Praxis, nicht Folie.

„Das ist auch ein bisschen herausfinden von den Skills … wie reagiert die Person drauf … Und auch das Team kann dann noch entscheiden, passt die Person zu uns.“

Spannend für Bewerber:innen: Das Team ist ausdrücklich heterogen – Frauen und Männer, alt und jung, unterschiedliche Interessen. Genau diese Vielfalt macht die Zusammenarbeit lebendig.

Kultur und Werte: Motivation, Technikdrang – und Beharrlichkeit

Was eworx erwartet, ist erstaunlich nüchtern und gleichzeitig anspruchsvoll. Reinhard benennt es offen:

  • Motivation für die Anwendung – das „Warum“ hinter der eworx Marketing Suite.
  • Ein „Streben nach technischer Experience“ – neues Lernen, neue Architektur, neue Tools.
  • Beharrlichkeit – denn die Software ist über 15 Jahre gewachsen. Es gibt Legacy-Anteile, und es gibt Neuentwicklungen. Beides will zusammengeführt werden.

„Wir haben eine gewachsene Software über 15 Jahre. Das heißt, wir haben ein bisschen alte Codeteile, dann machen wir wieder ganz neu …“

Auch die technische Neugierde wird aktiv genährt:

„Letztes Jahr waren wir zum Beispiel auf der VIO Developers und auch heuer werden wir vielleicht noch eine Messe oder Anfang nächstes Jahres anschauen.“

Dieser Mix macht den Reiz aus: Hier kann man modernisieren, ohne das Produktverständnis zu verlieren. Man kann Neues wagen, ohne die Last des Vergangenen auszublenden. Das ist echte Ingenieursarbeit.

Prozesse: State of the Art – und immer noch „Work in Progress“

Pipelines, Ticketsystem, Testautomatisierung – was heute „Standard“ ist, ist bei eworx vorhanden. Gleichzeitig herrscht die Haltung vor, daran stetig weiterzuarbeiten.

„Natürlich … haben wir Pipelines, haben ein Ticketsystem … aber selbst da wollen wir uns immer weiterentwickeln, auch Testautomatisierung und solche Themen.“

Die Prozesse sind also ausreichend robust für Delivery im Alltag – und doch offen für Verbesserung. Für Entwickler:innen bedeutet das: Man kann gestalten, nicht nur bedienen.

Architektur und Stack: .NET, Vue, SQL – und Microservices im Aufbau

Die eworx Marketing Suite ist historisch eine .NET-Entwicklung. In den letzten Jahren wurde das Frontend mit Vue ergänzt. Die Datenhaltung basiert auf Microsoft SQL, wobei man für aktuelle Planungen explizit auch NoSQL in Betracht zieht. Das Team wählt Technologien problemorientiert – wenn möglich, soll die Lösung zur Domäne passen.

„Wir wählen auch oft die Technologie, was für das Problem am besten gelöst ist, falls das möglich ist.“

Architektonisch geht eworx den Schritt zu Microservices – „absolute Kapselung“ – seit zwei bis drei Jahren bewusst an. Noch ist nicht alles in Services geteilt; die Orchestrierbarkeit wird schrittweise erhöht. Der Betrieb läuft in der eigenen Cloud, Docker-Services sind im Einsatz, und Full-Stack heißt hier ausdrücklich: Entwicklung bis zum Betrieb in einer Hand.

Highlights aus dem Stack, wie Reinhard sie skizziert:

  • .NET im Backend
  • Vue im Frontend
  • Microsoft SQL-Datenbank; NoSQL in der Planung für neue Anforderungen
  • Microservice-Architektur mit fortschreitender Kapselung und Orchestrierung
  • Betrieb eigener Docker-Services
  • HTML/CSS anwendungsnah, weil die Marketing-Zielgruppe schöne und stimmige Oberflächen erwartet

„… der Anwender ist halt auch ein Marketer, der liebt schöne Anwendungen … hinsichtlich Verkaufserfolg macht nicht nur die Funktionalität etwas aus, sondern auch das Sein.“

Für Engineering bedeutet das: Frontend-Details zählen, Backend-Architektur muss mit dem Wachstum Schritt halten – und das Zusammenspiel entscheidet über den Markterfolg.

Engineering-Herausforderungen: Performance, Kapselung, Kontinuität

Mit steigender Nutzerzahl verändert sich, was „performant“ ist. eworx adressiert das aktiv: Architekturen werden dort angepasst, wo Wachstum es erfordert.

„… oftmals ist einfach durch die höhere Anzahl von Nutzer, die höhere Anzahl von Kunden, Anwendungen, was bis jetzt noch performant war, muss man dann wieder architektonisch anders ausrichten.“

Genau hier zeigt sich die Stärke der Microservice-Strategie: Kapselung, gezieltes Skalieren, Orchestrierung – schrittweise eingeführt, um das System langfristig resilient zu halten. Gleichzeitig verlangt diese Bewegung nach Beharrlichkeit: Services bauen, Grenzen definieren, Migrationen planen, Alt und Neu betreuen – und all das, ohne die tägliche Lieferfähigkeit zu verlieren.

Zusammenarbeit im Detail: Sprints, Kanban, Retros

  • Zweiwöchige Sprints im Produktteam liefern einen stabilen Rhythmus – Planbarkeit für Entwicklung, Verlässlichkeit für Stakeholder.
  • Kanban im Service- und Account-Management ist auf Reaktionsschnelligkeit ausgerichtet – ideal für Konfigurations- und Anpassungsarbeit.
  • Retrospektiven greifen Beobachtungen auf („Wenn alle im Büro sind, ist manches besser“) und lassen daraus Praxis werden – ohne Dogma.

Diese Grundmechanik erzeugt ein Produkt, das bewegt und beweglich bleibt. Für viele Entwickler:innen ist das die produktivste Umgebung: genug Struktur, um fokussiert zu arbeiten, genug Freiheit, um Dinge zu verbessern.

Gründe, warum Tech-Talente bei eworx andocken sollten

Was haben wir aus dem Gespräch mitgenommen, das für Bewerber:innen den Unterschied macht?

  • Full-Stack-Verantwortung inklusive Betrieb: Wer gern mit Docker, Services, Orchestrierung arbeitet – hier ist das kein „DevOps-Appendix“, sondern Teil des Produktauftrags.
  • Echte Kundennähe: Mit Mandanteneinrichtung, Templates oder Schnittstellenberatung spürt man Wirkung – und versteht den Use Case.
  • Produktfokus im Sprinttakt: Zweiwöchige Iterationen, die Value steigern, statt lediglich Tickets abzuschließen.
  • Architektur mit Entwicklungsperspektive: Von .NET/Vue über SQL/NoSQL bis Microservices – hier wird nicht ein Stack stur gefahren, sondern problembasiert entschieden.
  • Kultur des Vertrauens: Homeoffice ist Standard, Office bleibt wertvoll. Prozesse funktionieren remote – mit Augenmaß für das, was vor Ort besser geht.
  • Lern- und Veränderungsfähigkeit: Testautomatisierung, Konferenzbesuche (z. B. „VIO Developers“), stetige Verbesserung – ohne Hype, mit Bodenhaftung.
  • Heterogenes Team: Alter, Geschlecht, Interessen – Vielfalt ist Normalität und bereichert die Zusammenarbeit.
  • Solides Hiring mit Team-Veto: Kulturfit und Arbeitsweise werden ernst genommen – Kandidat:innen lernen das Team kennen, das Team lernt Kandidat:innen kennen.

Was eworx von Bewerber:innen erwartet

Reinhard formuliert es zwischen den Zeilen – wir fassen es zusammen:

  • Interesse am „Warum“: Motivation für die Anwendung und deren Nutzer:innen.
  • Freude an Technik – und am Lernen: neue Architekturen, neue Tools, neue Muster.
  • Ausdauer für Legacy: Altes würdigen, Neues bauen – und beides betreuen.
  • Pragmatismus in Delivery: Sprints, Kanban, Tickets, Pipelines – Prozesskompetenz gehört dazu.
  • Kommunikationsstärke: Cross-Team und mit Service nah am Kunden.
  • Offenheit: Ein Umfeld, das noch nicht „perfekt“ ist, als Chance wahrnehmen, aktiv mitzugestalten.

Im Bewerbungsprozess selbst zählt weniger die perfekte Musterlösung, sondern wie man an Aufgaben herangeht – und wie man mit dem Team interagiert. Das Veto-Recht zeigt: Man nimmt Teamdynamik ernst, nicht nur Lebensläufe.

Fazit: Ein Ort für Produktmenschen mit technischem Tiefgang

„Reinhard Eisner, Produkt Manager bei eworx“ von eworx Network & Internet GmbH zeichnete das Bild eines Produktunternehmens, das Verantwortung nicht outsourct: Entwicklung, Betrieb, Kundennähe und Produktstrategie greifen ineinander. Wer die eworx Marketing Suite mitbaut, beeinflusst, wie Marketer:innen täglich arbeiten – in einer Architektur, die sich aktiv modernisiert, und in einer Kultur, die Vertrauen vor Formalität stellt.

„Wir betreuen eben auch den eigenen Betrieb …“

Für Tech-Talente, die echte Produktwirkung, technisches Weiterdenken und kollegiale Zusammenarbeit suchen, ist das ein überzeugendes Angebot. Die Kombination aus evolutionärem Wachstum, klarer Teamstruktur, problembasierter Technologieauswahl und ehrlicher Hiring-Praxis wirkt wie ein Versprechen – nicht auf schnelle Showcases, sondern auf nachhaltig gutes Engineering.

Kontext: Session-Referenz

  • Title: Reinhard Eisner, Produkt Manager bei eworx
  • Speaker: Reinhard Eisner
  • Company: eworx Network & Internet GmbH

Weitere Tech Lead Stories