SMATRICS GmbH & Co Kg
Dominik Treber, Team Lead Software Process & Quality Assurance bei SMATRICS
Description
Dominik Treber von SMATRICS spricht im Interview über den Aufbau der cross-functional Devteams im Unternehmen, wie sich die Bewerbungen und das Onboarding gestalten und spricht über die verwendeten Technologien.
Beim Videoaufruf stimmst Du der Datenübermittlung an YouTube und der Datenschutzerklärung zu.
Video Zusammenfassung
In „Dominik Treber, Team Lead Software Process & Quality Assurance bei SMATRICS“ erläutert Dominik Treber SMATRICS als 360° E‑Mobility-Anbieter und beschreibt eine cross-funktionale IT mit Produktteams (PO, 2–5 Developer, QA), unterstützt von Platform Engineering für einheitliche Releases. Der Bewerbungsprozess setzt auf mehrere Interviewer schon in Runde 1, schnelles Feedback und Cultural-Fit-Checks (inklusive „Get Hired in 1D“), gefolgt von strukturiertem Onboarding mit Buddy, Checkliste und regelmäßigen Feedbacks in den ersten drei Monaten bis zur Eigenständigkeit. Technologisch läuft vieles in AWS; entwickelt wird mit Java und Angular, Datenbanken wie MariaDB oder MongoDB werden bedarfsorientiert gewählt, und im Testen wurde von Selenium auf Playwright gewechselt, um das asynchrone Angular-Frontend besser abzudecken.
Hinter jedem Laderlebnis: Engineering, Qualität und schnelles Hiring bei SMATRICS – Einblicke mit „Dominik Treber, Team Lead Software Process & Quality Assurance bei SMATRICS“ (SMATRICS GmbH & Co Kg)
Warum diese Einblicke für Tech-Talente spannend sind
Was bedeutet es, wenn ein Unternehmen sagt: „Wir wollen, dass hinter jedem Laderlebnis SMATRICS als Top-Technologie-Anbieter steht“? In unserem Gespräch mit „Dominik Treber, Team Lead Software Process & Quality Assurance bei SMATRICS“ (SMATRICS GmbH & Co Kg) wird dieser Anspruch greifbar. Die IT-Organisation arbeitet in cross-funktionalen Teams, hat die nahezu vollständige Migration in die AWS-Cloud gestemmt und justiert ihren Toolstack – vom Java/Angular-Setup bis hin zum Wechsel von Selenium zu Playwright – konsequent entlang realer Produktanforderungen. Dazu kommt ein Recruiting- und Onboarding-Prozess, der auf Tempo, Klarheit und kulturelle Passung ausgelegt ist.
Für Entwicklerinnen und Entwickler, QA-Professionals, Product Owner und Plattform-Ingenieurinnen bedeutet das: echte Produktverantwortung in klar geschnittenen Teams, gelebte Qualitätsarbeit und die Chance, in einem Umfeld mitzuwirken, das Technologien bewusst wählt – nicht aus Modegründen, sondern weil sie für das jeweilige Business-Setup funktionieren.
Mission und Vision: E-Mobilität als Technologieauftrag
„Die Firma SMATRICS ist ein 360 Grad E-Mobilitätsanbieter“, hält Dominik Treber fest. Und die Vision ist ebenso eindeutig:
„…dass hinter jedem Laderlebnis SMATRICS als Top-Technologie-Anbieter steht.“
Aus Engineering-Perspektive ist diese Aussage mehr als ein Claim. Sie setzt die Erwartungen für Architektur, Verfügbarkeit, Sicherheit, Qualität und Release-Fähigkeit der Softwareprodukte. Und sie erklärt, warum die IT bei SMATRICS Prozesse bewusst gestaltet und kontinuierlich verbessert: Technik ist hier nicht nur Enabler – sie ist die erlebbare Marke am Ladepunkt.
So ist die IT organisiert: Cross-funktional, produktnah und unterstützt von Platform Engineering
Dominik beschreibt eine Cross-Functional-Abteilung, in der mehrere Disziplinen zusammenarbeiten:
- Plattform-Engineering
- QA (Quality Assurance)
- Scrum Master
- Product Owner
- Ein großes Development-Team
Die Produkte werden von mehreren Teams getragen. In der Regel gehören zu einem Team:
- ein Product Owner
- zwei bis fünf Developer (abhängig von der Produktgröße)
- ein QA-Mitarbeiter bzw. eine QA-Mitarbeiterin
„Die ganzen Teams werden unterstützt von dem Plattform-Engineering, damit… vereinheitlicht die Softwareprodukte … released werden können.“
Diese Aufstellung zeigt, dass die Release-Fähigkeit – und damit Wiederholbarkeit, Automatisierung und Standardisierung – nicht dem Zufall überlassen bleibt. Platform Engineering liefert die Basiskompetenzen, Standards und Tooling, auf denen die Produktteams aufbauen. Für Entwicklerinnen und Entwickler heißt das: weniger Ad-hoc-Workarounds, mehr Fokus auf die eigentliche Produktentwicklung.
Zusammenarbeit im Team: Rollen mit klaren Verantwortungen
- Product Owner priorisieren die Anforderungen und halten die Produktvision für das Team zusammen.
- Developer übernehmen die End-to-End-Umsetzung und arbeiten eng mit QA zusammen.
- QA ist integraler Bestandteil des Teams – kein nachgelagerter Prüfschritt.
- Platform Engineering sorgt für konsistente Release-Prozesse und gemeinsame technische Fundamente.
Dieses Setup ist besonders attraktiv für Talente, die in produktzentrierten Strukturen arbeiten wollen, in denen Qualität, Auslieferung und Zusammenarbeit zusammengedacht sind.
Technologieentscheidungen: Zweckmäßigkeit vor Hype
„Wir versuchen es immer … anzupassen, was tut sich gerade am Markt und was passt für unsere Situation.“ Dieser Satz zieht sich wie ein roter Faden durch Dominiks Einblicke. Technologie ist bei SMATRICS kein Selbstzweck. Stattdessen zählt der Fit: Was zahlt auf die Business-Requirements ein? Was funktioniert in der Praxis – im Kontext der jeweiligen Produkte?
AWS-Cloud: Nahezu vollständige Migration
„Wir haben jetzt vor kurzem quasi fast komplett in die AWS-Cloud migriert.“
Der eindeutige Cloud-Fokus zeigt: SMATRICS setzt auf Skalierbarkeit, flexible Infrastruktur und moderne Delivery-Pipelines. Für Engineering-Teams bedeutet das Zugriff auf einen großen Werkzeugkasten an Managed Services und die Möglichkeit, Plattform-Standards stringent durchzusetzen. Gleichzeitig zahlt die Cloud-Strategie auf die oben beschriebene Release-Einheitlichkeit ein – ein zentraler Beitrag von Platform Engineering.
Java-Backend und Angular-Frontend
„Technologiemäßig für Developer interessant, verwenden wir Java mit dem Angular Frontend…“
Das beliebte Setup aus Java (als robuste Backend-Technologie) und Angular (als strukturiertes Frontend-Framework) erleichtert die Entwicklung skalierbarer Business-Anwendungen. Es ist ein Tech-Stack, der sowohl Enterprise-Reife als auch gutes Ökosystem mitbringt – ein attraktives Feld für Entwicklerinnen und Entwickler, die saubere Architektur, Typsicherheit und klare Patterns schätzen.
Datenbanken: MariaDB und MongoDB – je nach Produkt
„…wir haben Projekte, die zum Beispiel MariaDB verwenden, aber auch andere Projekte, die MongoDB verwenden… die entsprechenden Technologien … die halt für das Setup ganz gut passen.“
Die Botschaft: Es gibt keine One-Size-Fits-All-Datenbank. Stattdessen richtet sich die Auswahl nach den fachlichen Anforderungen des jeweiligen Produkts. Für Engineering-Teams bedeutet das Freiheit und Verantwortung, informierte Trade-offs zu treffen und langfristig wartbare Lösungen aufzubauen.
Testautomatisierung: Von Selenium zu Playwright
Dominik spricht offen darüber, warum SMATRICS in der Testautomatisierung einen Wechsel vollzogen hat:
„…von Selenium gewechselt auf Playwright, weil wir festgestellt haben, dass das für unsere Situation mit dem Angular Frontend, was halt sehr asynchron läuft, … besser geeignet ist.“
Das ist ein starkes Beispiel für praxisnahe Toolauswahl. Ein Angular-Frontend bringt Asynchronität mit sich – und genau hier spielt Playwright seine Stärken aus. Für QA- und Frontend-Teams heißt das robustere, stabilere End-to-End-Tests, weniger Flakiness und eine passendere Abbildung realer Nutzerflüsse. Vor allem zeigt der Wechsel: SMATRICS evaluiert, lernt und handelt – Qualität wird aktiv gestaltet.
Qualitätskultur: QA ist Teamaufgabe – mit dedizierter Rolle
Dass in jedem Team ein QA-Profil verankert ist, ist mehr als eine Formalie. Es signalisiert: Qualität ist Teil des Entwicklungsprozesses, nicht nur ein Gate am Ende. In Kombination mit Platform Engineering und dem konsequenten Einsatz geeigneter Tools (Playwright für Angular) entsteht eine Qualitätskultur, die auf Stabilität, Geschwindigkeit und Reproduzierbarkeit zielt.
- QA ist im Team situiert und nicht „außen“.
- Die Toolwahl folgt dem Produktkontext, nicht dem Tooltrend.
- Release-Fähigkeit wird organisationsweit unterstützt.
Für Talente, die sich in moderner QA zuhause fühlen – sei es als SDET, Test Engineer oder als Dev mit Qualitätsfokus – bietet dieses Setup die Möglichkeit, Qualität im Produkt wirklich zu beeinflussen.
Recruiting bei SMATRICS: Mehrperspektivisch, schnell und transparent
Dominik beschreibt einen Bewerbungsprozess, der Bewerberinnen und Bewerbern früh konkrete Antworten liefert.
„Schon in den ersten Runden werden Bewerber und Bewerberinnen von mehreren Leuten gleich interviewt… HR, der jeweilige Teamleiter … plus auch … unser Abteilungsvorstand…“
Auf den ersten Blick mag das „erschlagend“ wirken, wie Dominik selbst einräumt. Der Vorteil liegt jedoch auf der Hand:
„…wir wollen damit einfach garantieren, dass wir dem Bewerber oder Bewerberin möglichst schnell Feedback geben können…“
Zwei Runden, klare Passung
- Nach der ersten Runde folgt bei positivem Verlauf oft eine zweite Runde.
- Dann sitzen weitere Kolleginnen und Kollegen dabei – etwa aus QA oder dem Produktteam, in dem die Person arbeiten würde.
- Es geht explizit auch um Cultural Fit: „…damit man auch hier auch schon schaut, ob hier ein cultural fit steht…“
Das Ergebnis ist ein Prozess, der fachliche und kulturelle Perspektiven kombiniert – ohne Wochen des Wartens.
„Get Hired in 1D“: Entscheidungen am selben Tag
Ein besonders prägnantes Beispiel für diese Geschwindigkeit ist die Aktion „Get Hired in 1D“:
Bewerberinnen und Bewerber reichten ihren Lebenslauf vorab ein, bekamen am Aktionstag einen Termin – und hatten bei positivem Verlauf am Ende des Tages ein Angebot.
Für Tech-Talente, die Klarheit schätzen, ist das ein starkes Signal. Die Organisation will schnelle Entscheidungen treffen – und hat Prozesse geschaffen, um das zu ermöglichen.
Onboarding: Buddy, Checkliste und regelmäßiges Feedback
Ein strukturierter Start ist der beste Nährboden für nachhaltige Performance. SMATRICS setzt hier auf ein klares Set-up:
- Ein Buddy begleitet die neue Mitarbeiterin bzw. den neuen Mitarbeiter.
- Eine Checkliste führt durch die internen Prozesse und grundlegenden Orientierungspunkte („wo was ist“).
- Regelmäßige Feedback-Gespräche helfen beim Nachsteuern: nach einer Woche, nach zwei Wochen und am Ende jedes Monats der ersten drei Monate.
„…damit wir halt adaptieren können, falls es beim Onboarding Schwierigkeiten gibt… damit wir halt alle am guten Stand sind und uns … früh Feedback geben können, wie es läuft.“
Parallel dazu läuft das fachliche Onboarding:
„…der jeweilige Teamleiter und das jeweilige Projekt kümmert sich darum, dass die neue Mitarbeiterin … sich dann gleich wohlfühlt, einarbeiten kann und dann am Ende von ungefähr drei Monaten auch schon möglichst selbstständig das Projekt bewältigen kann.“
Das Ziel ist Selbstständigkeit – nicht durch Druck, sondern durch Begleitung. Für Talente bedeutet das ein Setup, das Orientierung und Verantwortung sinnvoll verbindet.
Was Tech-Talente bei SMATRICS erwartet – konkret zusammengefasst
Basierend auf den Einblicken von Dominik lassen sich die folgenden Kernpunkte herausarbeiten:
- 360-Grad-E-Mobilität mit klarem Technologieanspruch: Software ist die Marke am Ladepunkt.
- Cross-funktionale Teams mit fester QA-Rolle und Product Ownern; 2–5 Developer pro Team.
- Starker Support durch Platform Engineering für einheitliche Releases.
- AWS-first: nahezu vollständige Migration in die AWS-Cloud.
- Java-Backend mit Angular-Frontend als durchgängiger Standard in vielen Produkten.
- Datenbankwahl je Produkt: MariaDB oder MongoDB – passend zu den Business-Requirements.
- QA-Modernisierung: Wechsel von Selenium zu Playwright für stabilere E2E-Tests im asynchronen Angular-Kontext.
- Recruiting mit Tempo: multiperspektivische Erstgespräche, schnelle Rückmeldungen, klarer Cultural-Fit-Fokus.
- „Get Hired in 1D“ als Beispiel für Entscheidungsfreude: Angebot noch am selben Tag möglich.
- Onboarding mit Buddy, Checkliste und eng getakteten Feedback-Loops; Ziel: nach ca. drei Monaten weitgehend selbstständig.
Diese Punkte sind nicht nur Prozessbeschreibungen – sie zeigen die Prinzipien dahinter: Pragmatismus, Qualität, Verantwortung und Tempo.
Warum das für Entwicklerinnen, QA-Profis und Produktleute reizvoll ist
- Wirkung statt Verwaltung: Wer an Produkten arbeiten will, die unmittelbar am Kundenerlebnis „Laden“ hängen, findet hier einen klaren Auftrag.
- Saubere Rahmenbedingungen: Cross-funktionale Teams, QA im Team und Platform Engineering im Rücken erleichtern nachhaltige Entwicklung.
- Moderne, passende Tools: AWS, Java/Angular, Playwright – mit der Freiheit, pro Produkt die richtige Datenbank zu wählen.
- Transparente Wege in die Rolle: Ein Bewerbungsprozess, der schnell Feedback liefert und Kolleginnen und Kollegen aus dem Zielteam einbindet.
- Strukturierter Start: Buddy, Checklisten und regelmäßige Feedbackgespräche schaffen Orientierung, ohne die Eigenständigkeit aus den Augen zu verlieren.
Für Menschen, die zügig Verantwortung übernehmen und in einem Umfeld arbeiten wollen, das Entscheidungen trifft und aus Erfahrungen lernt, ist dieses Setup attraktiv.
Zitate und Aussagen, die hängen bleiben
- „SMATRICS ist ein 360 Grad E-Mobilitätsanbieter.“
- „Die Vision … ist, dass hinter jedem Laderlebnis SMATRICS als Top-Technologie-Anbieter steht.“
- „Wir haben jetzt … fast komplett in die AWS-Cloud migriert.“
- „Wir verwenden Java mit dem Angular Frontend.“
- „…MariaDB… aber auch … MongoDB… passend zu den Business Requirements.“
- „Von Selenium gewechselt auf Playwright… für unser asynchrones Angular Frontend besser geeignet.“
- „Mehrere Leute schon in den ersten Runden… damit wir möglichst schnell Feedback geben können.“
- „Get Hired in 1D“ – am Ende des Tages bereits ein Angebot möglich.
- „Buddy“, „Checkliste“ und Feedback nach 1 Woche, 2 Wochen und monatlich in den ersten drei Monaten – Ziel: nach rund drei Monaten weitgehend selbstständig.
Unser Fazit aus dem Gespräch mit „Dominik Treber, Team Lead Software Process & Quality Assurance bei SMATRICS“
Die Engineering-Organisation von SMATRICS ist auf Wirksamkeit ausgerichtet: Produktteams mit klaren Rollen, unterstützt von Platform Engineering; eine Cloud-Umgebung, die moderne Delivery-Praktiken ermöglicht; und eine Qualitätskultur, die Tools bewusst wählt und anpasst. Das Recruiting ist schnörkellos und schnell, das Onboarding strukturiert und menschenzentriert.
In Summe entsteht ein Bild, das für Tech-Talente überzeugend ist: Wer E-Mobilität nicht nur als Trend, sondern als Technologieauftrag versteht, findet hier ein Umfeld, in dem Qualität, Tempo und Verantwortungsgefühl zusammenkommen – und in dem Engineering die Vision „hinter jedem Laderlebnis“ unmittelbar mitgestaltet.