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Nihad Abou-Zid, Lead Software Engineer bei ProSaldo.net
Description
Lead Software Engineer bei ProSaldo.net Nihad Abou-Zid erzählt in seinem Interview über den Aufbau des Scrum Teams, was beim Recruiting Prozess im Unternehmen wichtig ist und wie der Techstack aussieht.
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Video Zusammenfassung
In "Nihad Abou-Zid, Lead Software Engineer bei ProSaldo.net" schildert Nihad Abou-Zid den Aufbau ihres Scrum-Teams: fünf festangestellte Entwickler plus eine Freelancerin, dazu ein Product Owner für das Anforderungsmanagement und ein erfahrener manueller Tester. Der Recruiting-Prozess startet mit HR-Screening, gefolgt von einem CV-Review durch ihn und den Product Owner sowie gemeinsamen Gesprächen, die Technikkompetenz und Teamfit prüfen. Erwartet werden Motivation zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung sowie offene, beidseitige Feedbackkultur; technologisch setzt das Team auf .NET/C# mit Microsoft SQL und Vue.js/TypeScript und plant ein Upgrade der .NET-Version sowie die Prüfung von NoSQL für mehr Flexibilität.
Engineering bei ProSaldo.net: Scrum, Microsoft‑Stack und Feedbackkultur – Einblicke aus „Nihad Abou-Zid, Lead Software Engineer bei ProSaldo.net“
Ein kompakter Überblick: Was wir aus der Session mitnehmen
In der Session „Nihad Abou-Zid, Lead Software Engineer bei ProSaldo.net“ gab uns Nihad Abou-Zid einen klaren, praxisnahen Einblick in Teamaufstellung, Recruiting und Technologieentscheidungen bei ProSaldo.net. Im Zentrum: ein kleines, fokussiertes Scrum-Team, ein Microsoft-lastiger Technologie-Stack rund um .NET und C#, eine bewusste Kombination aus manuellem Testing und Engineering, sowie ein Hiring-Prozess, der technische Exzellenz und Teamfit gleichwertig betrachtet. Dazu kommt ein ambitionierter Blick nach vorne – von der Modernisierung der .NET-Version bis zur sorgfältigen Abwägung von SQL gegenüber NoSQL für mehr Flexibilität.
„Wir sind grundsätzlich fünf Entwickler, festangestellt und eine Freelancerin … [dazu] ein Product Owner … [und] ein Tester, der unser Produkt dann wirklich manuell durchtestet.“
„Ist grundsätzlich ein Scrum-Team … Recruiting-Prozess … Personalabteilung … erste Gesprächsrunde … weitere Gespräche … gemeinsam mit der Personalabteilung … technische Aspekte, aber auch, dass wir die Persönlichkeit einfach ein bisschen einschätzen können.“
„Uns ist sehr wichtig, dass da die Person auch zum Team passt … Motivation, sich selbst weiterzuentwickeln … offen reden kann über Kritik.“
„Technologie ist bei uns recht Microsoft-lastig mit .NET … C-Sharp … Datenbank … SQL, auch von Microsoft … Frontend … JavaScript … Vue.js 2 und 3 … bei der 3er-Version auch TypeScript.“
„Die .NET-Version … ist ein bisschen älter … wollen wir gerne auf eine neuere Version … Was die Datenbank anbelangt … ob da vielleicht eine NoSQL-Lösung besser passen würde, weil es einfach flexibler ist.“
Im Folgenden ordnen wir diese Punkte aus Sicht von DevJobs.at ein: Was bedeuten sie für Entwickler:innen im Alltag? Welche Erwartungen stellt ProSaldo.net im Hiring? Und warum könnte diese Umgebung für Tech-Talente spannend sein?
Das Team: fünf Entwickler:innen, eine Freelancerin, Product Owner und manueller Tester
Nihad beschreibt eine bewusst schlanke Aufstellung:
- Fünf festangestellte Entwickler:innen
- Eine Freelancerin
- Ein Product Owner, der Anforderungen managt und priorisiert
- Ein manueller Tester mit tiefem Produktverständnis
Diese Konstellation steht für klare Verantwortlichkeiten und kurze Wege. Gerade in kleineren Engineering-Teams entsteht so oft eine hohe „Signalstärke“: Entscheidungen sind greifbar, Kontextwechsel überschaubar, Ownership wird erlebbar. Die Einbindung eines Product Owners unterstreicht, dass Anforderungen kanalisiert und in umsetzbare Schritte übersetzt werden. Und die Rolle eines erfahrenen manuellen Testers deutet auf eine bewusste Qualitätsstrategie hin: Nicht alles wird automatisiert, sondern kritische Flows und produktnahe Szenarien werden in Ruhe, wissensbasiert geprüft.
Warum ein manueller Tester in diesem Setup wirkt
Viele Teams setzen ausschließlich auf automatisierte Tests. ProSaldo.net wählt hier einen pragmatischen, ergänzenden Weg. Nihad betont, dass der Tester „sich mit der ganzen Materie sehr gut auskennt“ und das Produkt „wirklich manuell durchtestet“. Der Mehrwert:
- Tiefes Domänenverständnis: Manuelle Tests decken reale Nutzungsszenarien ab, die automatisierte Suiten nicht ohne Weiteres widerspiegeln.
- Schnellere Rückmeldungen in frühen Phasen: Gerade bei UI-Änderungen oder Interaktionen hilft ein Testblick „aus der Anwendung heraus“.
- Qualitätsnetz für kontinuierliche Modernisierung: Wenn .NET gehoben oder Frontend-Komponenten erneuert werden, fängt manuelle Qualitätssicherung Regressionen auf, die sich rein automatisiert schwer greifen lassen.
Scrum in der Praxis: klare Rollen, nachvollziehbare Abläufe
„Ist grundsätzlich ein Scrum-Team, recht bekannt, denke ich“, sagt Nihad. Diese knappe, aber deutliche Formulierung lässt erkennen: ProSaldo.net folgt bewährten agilen Routinen. Ein dedizierter Product Owner, ein fokussiertes Dev-Team, ein Tester – das Raster stimmt. In einem solchen Setup sind die bekannten Scrum-Elemente (Backlog, Sprints, Reviews, Retrospektiven) mehr als Formalien; sie sind die Klammer, die Anforderungen, Umsetzung und Qualität zusammenhält.
Für Entwickler:innen bedeutet das in der Praxis oft:
- Transparenz über Prioritäten durch ein gepflegtes Product Backlog
- Iteratives Arbeiten in Sprints, mit greifbaren, regelmäßig überprüfbaren Inkrementen
- Frühes Feedback aus Tests und aus Stakeholder-Sicht
- Raum für Verbesserungsschleifen (Retrospektiven) – wichtig für die Kultur des offenen Feedbacks, die Nihad anspricht
Recruiting, das Technik und Teamfit verbindet
Nihad zeichnet den Recruiting-Prozess klar nach:
- Die Personalabteilung (HR) leitet den Prozess ein und übernimmt das erste Screening – „in Absprache schon mit uns, was die Anforderungen betrifft“.
- HR führt eine erste Gesprächsrunde mit vielversprechenden Kandidat:innen.
- Lebensläufe derjenigen, die die erste Runde bestehen, gehen an Nihad und den Product Owner.
- Engineering gibt Feedback; für interessante Kandidat:innen werden weitere Gespräche anberaumt – gemeinsam mit HR.
- In diesen Gesprächen geht es um technische Aspekte und die Persönlichkeit: Passt die Person ins Team? Wie ist die Zusammenarbeit vorstellbar?
Dieses Set-up zeigt: HR und Engineering arbeiten Hand in Hand. Das ist relevant, weil Profile nicht nur „am Papier“ überzeugen sollen, sondern in der konkreten Teamkonstellation funktionieren müssen. Wer sich bewirbt, kann damit rechnen, sowohl auf fachliche Tiefe als auch auf Substanz beim Thema Zusammenarbeit angesprochen zu werden.
Was im Gespräch zählt
Nihad formuliert mehrere Punkte klar:
- Motivation, sich persönlich und fachlich weiterzuentwickeln
- Fähigkeit, offen über Kritik zu sprechen – in beide Richtungen
- Akzeptanz, wenn Arbeitsweisen gemeinsam angepasst werden
Das ist kein „Nice to have“, sondern Kern der Arbeitsweise. Wer mit Modernisierung (z. B. .NET-Upgrade) und Technologieoptionen (z. B. NoSQL-Abwägung) zu tun hat, muss Lernbereitschaft mitbringen – und Lust, gemeinsam am besten Weg zu arbeiten.
Tech-Stack: Microsoft .NET, C#, Microsoft SQL, Vue.js (2 und 3) – mit TypeScript in Vue 3
Die technologische Basis bei ProSaldo.net ist „recht Microsoft-lastig“:
- Backend: .NET Framework, C#
- Datenbank: SQL „von Microsoft“
- Frontend: JavaScript, Vue.js 2 und 3; bei Vue 3 auch TypeScript
Für Entwickler:innen ergibt sich daraus ein klarer Fokus und eine interessante Spannweite: solide Microsoft-Welt im Backend, kombiniert mit einem modernen, reaktiven Frontend-Framework. Besonders spannend ist die Parallelität der Vue-Versionen (2 und 3). Das ist in vielen gewachsenen Anwendungen üblich und schafft Lernchancen:
- Verständnis für Legacy- und Modern-Patterns im Frontend
- Migrationserfahrung und Typisierungskompetenz (TypeScript) in Vue 3
- Bewusster Umgang mit Schnittstellen zwischen Frontend und Backend (z. B. Datenmodelle, Validierung, Fehlerbehandlung), der in C#-Domänenmodellen und im typisierten Frontend zusammenläuft
Warum TypeScript in Vue 3 ein gutes Signal ist
Nihad sagt: „Wir verwenden da bei der 3er-Version auch TypeScript.“ In der Praxis bedeutet das:
- Bessere Lesbarkeit und Wartbarkeit durch Typen
- Frühzeitige Fehlererkennung in der Entwicklungsumgebung
- Klarere Verträge zwischen Frontend- und Backend-Modellen
Gerade im Mix aus .NET/C# und einem typisierten Frontend lässt sich die Domäne konsistent abbilden – ein Gewinn für Stabilität und Developer Experience.
Wohin es geht: .NET-Modernisierung und die Frage SQL vs. NoSQL
Zwei Ausblicke von Nihad sind besonders prägnant:
- „Die .NET-Version, die wir haben, ist ein bisschen älter … [wir] wollen gerne auf eine neuere Version, weil die einfach mehr neue Features hat … und einfach besser zum Arbeiten ist.“
- „Was die Datenbank anbelangt, … ob da vielleicht eine NoSQL-Lösung besser passen würde, weil es einfach flexibler ist als das klassische SQL.“
Beides zeigt: ProSaldo.net blickt bewusst nach vorn. Ein Upgrade der .NET-Version bringt erfahrungsgemäß modernere Sprachelemente, Performance- und Sicherheitsverbesserungen sowie eine zeitgemäße Entwicklungsumgebung mit sich – genau das, was Nihad als „besser zum Arbeiten“ beschreibt. Wer sich hier einbringt, gestaltet aktiv mit: von der Planung und Teststrategie über die Migrationspfade bis zur Absicherung in Produktion.
Auch die Datenbankfrage ist spannend. SQL „von Microsoft“ bildet aktuell die Basis. Gleichzeitig sieht das Team den Wert von NoSQL in der Flexibilität. Diese Abwägung verlangt technische Urteilskraft: Datenmodellierung, Konsistenzanforderungen, Zugriffsmuster, Skalierung – all das gehört auf den Prüfstand. Für Entwickler:innen ist das eine Lern- und Gestaltungschance: Nicht alles ist gesetzt, Technologieentscheidungen werden begründet und gemeinsam getroffen.
Zusammenarbeit, die Qualität ernst nimmt
Ein bemerkenswerter Akzent in Nihads Einblick: Qualitätssicherung ist keine Nebensache. Der dedizierte manuelle Tester kennt „die ganze Materie“ und „testet wirklich manuell durch“. Diese Aussage steht für eine Kultur, in der reale Produktnutzung hoch gewichtet wird. Gerade in Phasen der Modernisierung und bei Parallelität (Vue 2 und 3) ist das Gold wert. Manuelle Tests decken oft Kantenfälle und UX-Aspekte auf, die in automatisierten Checks schwer greifbar sind.
Für das Team bedeutet das:
- Kontinuierliches Feedback zu Regressionsrisiken
- Bessere Absicherung bei Refactorings und Versionswechseln
- Gemeinsame Sprache zwischen Product Owner, Entwickler:innen und Tester – was im Scrum-Setting die Schleifen aus Review und Retrospektive wirksam macht
Erwartungen an neue Kolleg:innen: Lernhunger, Klartext und Teamgeist
Was ProSaldo.net abseits des Fachlichen wichtig ist, bringt Nihad auf den Punkt:
- „Motivation, sich selbst weiterzuentwickeln“ – persönlich und fachlich
- Offene Kommunikation über Kritik – in beide Richtungen
- Bereitschaft, Arbeitsweisen gemeinsam zu verbessern
Das ist eine Einladung an Kandidat:innen, die denken wie Builder und handeln wie Teamplayer. Wer Freude daran hat, bestehende Systeme solide weiterzuentwickeln und gleichzeitig Modernisierung voranzutreiben, findet hier Anknüpfungspunkte – von der .NET-Erneuerung über typed Frontends bis zu datenbankseitigen Entscheidungen.
Warum ProSaldo.net für Tech-Talente attraktiv ist
Aus Sicht von DevJobs.at ergeben sich mehrere handfeste Gründe:
- Überschaubares, fokussiertes Team: viel Impact, klare Verantwortlichkeiten, direkte Kommunikation.
- Klarer Tech-Stack: .NET/C#, Microsoft SQL, Vue.js (2 und 3) mit TypeScript – eine Kombination aus Stabilität und Modernisierung.
- Gelebte Agilität: Scrum mit eindeutigem Product-Ownership und einer Testrolle, die Produktnähe in die Qualitätssicherung bringt.
- Modernisierungsagenda: Upgrade auf eine neuere .NET-Version, bewusste Prüfung von NoSQL – echte Gestaltungsfelder statt reiner Wartung.
- Kultur der Offenheit: Feedbackfähigkeit, Lernbereitschaft, Teamfit stehen im Vordergrund – das schafft ein Umfeld, in dem Weiterentwicklung möglich ist.
Konkrete Gesprächsanlässe für Bewerber:innen
Wer mit ProSaldo.net ins Gespräch geht, kann die folgenden Themen adressieren – sie schließen direkt an Nihads Punkte an:
- Erfahrungen mit .NET-Updates: Welche Strategien haben sich bewährt? Wie adressiert man Breaking Changes und Testabdeckung sinnvoll?
- Migrationserfahrungen in Vue: Umstieg von Vue 2 auf Vue 3, Einsatz von TypeScript und typische Stolpersteine.
- Datenbankentscheidungen: Kriterienkataloge für SQL vs. NoSQL im Hinblick auf Flexibilität, Entwicklungsaufwand und Betriebsaspekte.
- Zusammenarbeit mit manuellen Testern: Wie man exploratives Testen und Automatisierung sinnvoll verzahnt.
- Kultur und Feedback: Beispiele aus der Praxis, in denen offene Kritik zu besseren Ergebnissen geführt hat – und der eigene Umgang damit.
Diese Fragen zeigen nicht nur Interesse, sondern auch Anschlussfähigkeit an die konkreten Herausforderungen des Teams.
Was der Hiring-Prozess über die Engineering-Kultur verrät
Der gemeinsame Auswahlprozess von HR und Engineering, die Balance aus Technik und Persönlichkeit und die explizite Betonung von Lernmotivation sprechen für eine pragmatische Kultur. Es geht nicht um Buzzwords, sondern um gut funktionierende Zusammenarbeit. Das deckt sich mit der Teamstruktur: kleine, klare Einheiten mit eindeutigen Rollen und einem realistischen Blick auf Qualität.
Engineering-Praxis im Alltag: was wir zwischen den Zeilen hören
Obwohl Nihad nur die Eckpunkte skizziert, lassen sich aus ihnen hilfreiche Schlüsse für den Alltag ziehen:
- Priorisierte Arbeit: Der Product Owner filtert und strukturiert Anforderungen, wodurch Entwickler:innen fokussiert arbeiten können.
- Kontinuierliche Validierung: Der manuelle Tester ist nah am Produkt; Änderungen werden nicht nur technisch, sondern entlang echter Use Cases geprüft.
- Iteratives Vorankommen: Scrum sorgt dafür, dass Feedback regelmäßig ins Team zurückfließt – eine gute Basis für Modernisierungsvorhaben.
- Gemeinsame Entscheidungen: Bei Themen wie .NET-Upgrade oder Datenbankstrategie ist das Team eingebunden – so entsteht Commitment.
Ausblick: Modernisierung als Teamaufgabe
Modernisierung ist kein Einmalprojekt, sondern eine Reise. Nihads Hinweise zur .NET-Version und zur Datenbankwahl markieren bewusste Etappen. Für das Team heißt das:
- Planung: welche Komponenten wann gehoben werden
- Absicherung: welche Tests (manuell und automatisiert) welche Risiken abfangen
- Kommunikation: wie Product Owner, Entwickler:innen und Tester die Schritte koordinieren
Wer daran Spaß hat, findet in dieser Umgebung viel Gestaltungsspielraum.
Fazit: Klare Strukturen, moderne Ambitionen – ein Umfeld für Macher:innen
„Nihad Abou-Zid, Lead Software Engineer bei ProSaldo.net“ skizziert ein Team, das bewusst fokussiert arbeitet, Qualität ernst nimmt und gleichzeitig nach vorne schaut. Die Mischung aus Microsoft-Stack, modernem Frontend mit Vue und TypeScript, gelebter Scrum-Praxis und einer Kultur der offenen Rückmeldungen macht ProSaldo.net besonders für Entwickler:innen attraktiv, die Verantwortung übernehmen und mit ihrem Handwerk spürbaren Unterschied machen wollen. Wer Lernhunger, Klartext und Teamgeist mitbringt, findet hier genau das Umfeld, in dem technische Exzellenz und Zusammenarbeit zusammengehen – und in dem Modernisierung nicht Schlagwort, sondern gemeinsame Aufgabe ist.