dvo Software
TechLead-Story: Richard Theiß, Geschäftsführung & Horst Brandel, Leitung Development von DVO
Description
Geschäftsführung und Leitung Development von DVO Richard Theiß und Horst Brandel sprechen im Interview über den fachspezifischen Aufbau der Scrum Teams im Unternehmen, was neue Bewerber erwartet und mit welchen Technologien gearbeitet wird – und warum auch Back Skills von Vorteil sein können.
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Video Zusammenfassung
In TechLead-Story: Richard Theiß, Geschäftsführung & Horst Brandel, Leitung Development von DVO erläutern Richard Theiß & Horst Brandel von dvo Software, wie ein Team aus 11 Entwicklern und 5 Fachexperten in der Buchhaltungsbranche mit Scrum, Product Ownern und User Stories eng verzahnt arbeitet; Entwickler bekommen viel technischen Gestaltungsspielraum, Fachexperten liefern kontinuierlich Ideen und gesetzliche Updates, und Lösungen entstehen im Dialog statt per Übergabeprozess. Im Recruiting setzen sie auf transparente Erwartungsabstimmung, ein mehrstündiges Team-Format mit Einblick in Codebasis, Tools und Scrum-Boards plus kleinem Coding-Beispiel sowie einen Probenmonat; kulturell zählen persönlicher Fit, gegenseitige Wertschätzung, Humor und Anpackmentalität. Technologisch reicht der Stack von VB6, C++, .NET/C# und Web (HTML/JavaScript/Razor) bis Delphi; künftig rückt Java stärker in den Fokus, Access-Altlasten werden abgelöst, Daten laufen auf SQL Server oder PostgreSQL und Web-Apps zielen auf HTML, Vue.js und TypeScript.
TechLead-Story bei dvo Software: Scrum, Produktnähe und Modernisierung – Einblicke von Richard Theiß und Horst Brandel
Warum diese TechLead-Story relevant ist
In der Session „TechLead-Story: Richard Theiß, Geschäftsführung & Horst Brandel, Leitung Development von DVO“ von dvo Software zeichnete sich ein klares Bild ab: Hier gestaltet ein kompaktes, interdisziplinäres Team ein fachlich komplexes Produkt, das mitten in einer langfristigen technologischen Modernisierung steht. Für Entwicklerinnen und Entwickler ist das die seltene Kombination aus greifbarem Einfluss, enger Zusammenarbeit mit Product Ownern und einer Tech-Landschaft, die vom Legacy-Fundament bis zur modernen Webfront reicht.
Unser Eindruck aus dem Gespräch mit Richard Theiß und Horst Brandel: dvo Software verbindet Produktnähe mit Pragmatismus. Die Entwicklung orientiert sich an der Praxis der Buchhaltung, gesetzliche Anforderungen fließen laufend in das Produkt ein, und gleichzeitig geben die Leads ihren Entwicklerinnen und Entwicklern bewusst kreativen Freiraum, um Lösungen technisch sauber umzusetzen.
Die Domäne: Buchhaltung mit echter Fachexpertise im Team
Der Ausgangspunkt bei dvo Software ist klar: Die Firma entwickelt Software in der Buchhaltungsbranche. Entsprechend fachintensiv sind die Anforderungen – und genau dafür hat das Team eine Besonderheit eingebaut: Neben den Entwicklerinnen und Entwicklern arbeiten Fachexpertinnen und -experten direkt mit.
- Aktuelle Teamgröße: rund elf Entwicklerinnen und Entwickler
- Zusätzlich: fünf Fachexpertinnen und -experten aus dem Rechnungswesen
Diese Konstellation sorgt dafür, dass Produktideen und gesetzliche Anpassungen „laufend“ einfließen. Die Fachexperten bringen neue Ideen, zeigen auf, wo gesetzliche Änderungen nachgezogen werden müssen, und stehen der Entwicklung „mit Rat und Tat“ zur Seite. Für Tech-Talente bedeutet das: Fachlichkeit ist nie abstrakt, sondern konkret und greifbar – Antworten kommen schnell aus erster Hand.
Fachexpertinnen und -experten liefern laufend neue Ideen, helfen bei gesetzlichen Updates und unterstützen die Entwickler bei Fragen.
Organisation: Scrum als bewusst gewählte Klammer
Richard Theiß und Horst Brandel betonen, dass dvo Software Scrum bewusst als Framework gewählt hat, um die Nähe zwischen Product Ownern und Entwicklung zu sichern. Nicht als Selbstzweck, sondern als Organisationsrahmen, der die Zusammenarbeit lebendig macht.
Wir haben uns für Scrum als Framework entschieden, weil Product Owner und Entwickler sehr eng zusammenarbeiten – es macht einfach Spaß, den Projekten beim Wachsen zuzusehen. Von Iteration zu Iteration wird alles besser, bis wir es rausgeben können.
Im Projektalltag arbeitet das Team mit User Stories. Die Product Owner bereiten die fachliche Seite „so gut wie möglich“ auf und sorgen für Klarheit in der Anforderung. Sobald das mit den Entwicklerinnen und Entwicklern besprochen ist, beginnt der Freiraum: Aus technischer Sicht können sie kreativ gestalten und „das Ganze rund machen“.
In den Projekten arbeiten wir mit User Stories. Entwickler haben großen Freiraum, ihre Kreativität umzusetzen – um das Ganze technisch rund zu machen.
Kein „Anforderungs-Schleusen“ – stattdessen Diskussion auf Augenhöhe
Ein deutlicher Kontrast zu großen Konzernen zieht sich als roter Faden durch die Aussagen: Anforderungen werden nicht „reingekippt“. Stattdessen wird diskutiert – auch hin und her –, bis ein Ergebnis entsteht, das sowohl fachlich als auch technisch überzeugt.
Anforderungen werden nicht aus dem Produktmanagement einfach in die Entwicklung hinein gekippt. Wir sprechen darüber, diskutieren – am Ende steht das Beste aus technischer und inhaltlicher Sicht für den Kunden.
Für die Kultur bedeutet dieses Miteinander: Qualität entsteht als Ergebnis gemeinsamer Verantwortung. Product Owner und Entwicklung sind kein Gegeneinander, sondern ein Team, das aus beiden Perspektiven heraus die beste Lösung sucht.
Hiring: transparent, praxisnah, auf beiderseitigen Fit angelegt
Horst Brandel beschreibt einen Bewerbungsprozess, der auf Augenhöhe angesetzt ist und echte Einblicke ermöglicht. Es beginnt klassisch – die eingehende Bewerbung wird auf die fachlichen Kompetenzen geprüft. Dann folgt ein persönliches Gespräch, das nicht nur Tech-Details abfragt, sondern vor allem die Erwartungen und Pläne der Kandidatinnen und Kandidaten in den Mittelpunkt stellt.
Ich möchte wissen, was sich der Entwickler vorstellt, was seine Pläne sind, wo er sich in fünf Jahren sieht. Im Gegenzug bin ich offen und ehrlich und schildere die Technologien und wie wir zusammenarbeiten, damit ein möglichst genaues Bild entsteht.
Wenn die Grundidee gemeinsam passt, folgt ein zweiter, intensiver Termin – diesmal mit einem Teammitglied über mehrere Stunden. Dieses Gespräch ist bewusst praxisnah:
- Die Kandidatin bzw. der Kandidat sieht die Codebasis.
- Tools und Arbeitsweise werden gezeigt – inklusive Scrum-Boards und weitere Hilfsmittel.
- Anschließend gibt es ein kleines Code-Beispiel, um Eckkompetenzen zu prüfen: Findet man sich im Code zurecht? Wie werden Verständnisfragen beantwortet?
Wenn alle Seiten ein gutes Gefühl haben, startet man in einen Probenmonat. Dieser Realitätscheck im laufenden Betrieb ist die logische Fortsetzung des transparenten Einstiegs.
Was neben Technik zählt: Persönlichkeit, Humor und Miteinander
Neben fachlichen Skills legen die Leads viel Wert auf die menschliche Komponente. Richard Theiß bringt das mit mehreren Stichworten auf den Punkt: Das Team ist ein „bunter Haufen“ mit vielen unterschiedlichen Charakteren, und neue Kolleginnen und Kollegen sollen eine „Bereicherung“ sein. Dafür braucht es mehr als reine Kompetenz auf dem Papier.
Klassische Skills sind das eine. Ganz viel ist aber auch das Persönliche – dass man zusammenpasst, sich auf menschlicher Ebene versteht und sich gegenseitig wertschätzt.
Humor hilft. Und eine Haltung, die man im besten Sinne als „anpacken“ bezeichnen kann. Beides fördert die Team-Moral – gerade in komplexen Phasen, in denen man gemeinsam Lösungen ausarbeitet.
Wenn man ein bisschen lustig ist, Humor hat – und anpacken kann – ist das nicht schlecht. Das fördert die Moral im Team.
Techniklandschaft: vom jahrzehntealten Rucksack zur heutigen Zielarchitektur
Die technische Ausgangslage bei dvo Software ist geprägt von Geschichte: über 20, eher 30 Jahre Entwicklung, mehrere Standorte, unterschiedliche Teams – und damit zwangsläufig unterschiedliche Sprachen und Plattformen. Für Engineers heißt das: breite Einblicke, echte Migrationsarbeit und der Reiz, Altes mit Neuem intelligent zu verbinden.
Richard Theiß und Horst Brandel zeichnen die Stationen nach:
- Visual Basic 6 als frühe Basis
- C++ als weiterer Baustein
- Zusammenführung auf .NET mit C# als zentrales Entwicklungskorsett
- Web-Applikationen mit HTML, JavaScript und Razor-Technologie
- Ein weiterer Tech-Stack kam mit „Klinga“ hinzu – dort wurde mit Delphi gearbeitet
Heute steht die nächste Zielrichtung fest:
- In Zukunft wird eher auf Java gearbeitet; .NET bleibt weiterhin bestehen.
- In der Datenbasis werden Access-Datenbanken abgelöst.
- Aktive Datenbanken sind SQL Server und PostgreSQL.
- Für Web-Applikationen ist das Ziel-Set: HTML, Vue.js und TypeScript.
Damit spannt dvo Software den Bogen vom Legacy-Fundament bis zu modernen Frontend-Stacks. Für Entwicklerinnen und Entwickler ist das die Chance, beides zu beherrschen: die robuste Evolution einer bestehenden Plattform und die schrittweise Einführung neuer Technologien.
Arbeitsweise im Alltag: User Stories, Iterationen, Verantwortung
Was im Gespräch immer wieder mitschwingt, ist das Gleichgewicht aus Klarheit und Freiraum. Die Product Owner bringen die fachliche Seite strukturiert ein – in Form von User Stories – und die Entwicklung übernimmt die Verantwortung für die technische Umsetzung, kreativ und eigenständig.
- Praxisnahe Stories statt dicker Pflichtenhefte
- Regelmäßige Iterationen im Scrum-Rhythmus
- Enge Abstimmung statt Übergabedenken
- Kreativer Spielraum der Entwicklung
Das Resultat ist nicht nur ein Produkt, das iterativ besser wird, sondern auch eine Teamkultur, in der sich Verantwortung verteilt – fachlich wie technisch. Entwicklerinnen und Entwickler sind keine Ticket-Abarbeiter, sondern Mitgestalter.
Warum sich Tech-Talente dvo Software ansehen sollten
Aus unserer Perspektive gibt es mehrere handfeste Gründe, warum diese Umgebung für Entwicklerinnen und Entwickler attraktiv ist – unabhängig davon, ob man eher aus dem .NET-, Java- oder Web-Frontend-Lager kommt.
1) Enge Zusammenarbeit mit Product Ownern
- Anforderungen sind greifbar und werden gemeinsam geschärft.
- Diskussion ist gewollt; es gibt kein „Hineinkippen“ von Tickets.
- Fachliche Vorbereitung ist solide, technische Umsetzung frei.
2) Direkter Zugriff auf Fachexpertise
- Fünf Fachexpertinnen und -experten im Team versorgen laufend mit Ideen und Klarstellungen.
- Gesetzliche Anforderungen werden zeitnah erfasst und eingebracht.
3) Kreativer Freiraum in der Umsetzung
- Die Entwicklung entscheidet, wie etwas technisch „rund“ wird.
- Iterative Verbesserungen machen Fortschritt sichtbar.
4) Echte Modernisierung – ohne die Basis zu vergessen
- Tech-Historie von VB6, C++ und Delphi bis .NET, Java, Vue.js und TypeScript.
- Datenbanklandschaft von Access (in Ablösung) bis SQL Server und PostgreSQL.
- Gelegenheit, Migrationspfade mitzudenken und mitzugestalten.
5) Transparenter Bewerbungsprozess
- Frühe Klarheit über Zusammenarbeit, Technologien und Erwartungen – beidseitig.
- Einblicke in Codebasis und Tools, bevor man sich bindet.
- Probenmonat als realitätsnaher Start.
6) Teamkultur mit menschlicher Note
- Wertschätzung, Humor und Anpacken als gelebte Werte.
- Vielfalt an Persönlichkeiten – neue Mitglieder sollen das Team bereichern.
Was Bewerberinnen und Bewerber mitbringen sollten
Die Aussagen von Richard Theiß und Horst Brandel lassen klar erkennen, worauf es ankommt. Einige Leitlinien lassen sich daraus ableiten:
- Interesse an fachlicher Tiefe: Buchhaltung hat Detailtiefe und gesetzliche Dynamik – wer das spannend findet, profitiert von den Fachexpertinnen und -experten im Team.
- Freude an Diskussion und Iteration: Anforderungen werden gemeinsam geschärft; man bringt Argumente ein und sucht zusammen die beste Lösung.
- Technische Eigenständigkeit: Freiraum will genutzt sein – es geht darum, Lösungen technisch sauber „rund“ zu machen.
- Offenheit für heterogene Stacks: Von .NET/C# bis Java und modernen Web-Frameworks wie Vue.js/TypeScript reicht die Palette; Datenbanken sind kein Blackbox-Thema.
- Teamfit: Humor, Respekt und die Bereitschaft anzupacken sind ausdrücklich erwünscht.
Der Interview-Prozess im Detail: Von Vision bis Code
Horst Brandel beschreibt zwei Etappen, die sich sinnvoll ergänzen. Der erste Termin ist ein Kennenlernen jenseits von Buzzwords – mit Platz für Pläne und Erwartungen. Kandidatinnen und Kandidaten sollten hier klar formulieren können, was sie von ihrem nächsten Schritt erwarten und wohin sie sich in fünf Jahren entwickeln möchten.
Im zweiten Termin verschiebt sich der Fokus auf die Praxis: Man sieht Code und Tools, erlebt das Board-Setup und löst eine kleine Code-Aufgabe. Entscheidend ist dabei weniger der Showeffekt als das Verständnis – findet man sich in der Codebasis zurecht? Kann man sauber argumentieren und Fragen schlau beantworten? Genau darauf kommt es an.
Wenn es passt, folgt der Probenmonat – ein Rahmen, in dem beide Seiten ohne Overhead prüfen können, ob die Zusammenarbeit im Alltag funktioniert.
Engineering-Exzellenz im Spannungsfeld von Alt und Neu
Die Tech-Historie von dvo Software ist kein Ballast, sondern ein Lernfeld. Wer schon einmal eine Plattform modernisiert hat, weiß, wie wertvoll Erfahrungswissen aus Legacy-Stacks ist – von Datenmodellentscheidungen über Migrationsstrategien bis hin zu Betriebskonzepten. Die Aussagen zur Zielrichtung – Java stärker in den Fokus, .NET bleibt; Access ablösen; Web mit HTML, Vue.js, TypeScript; Daten mit SQL Server und PostgreSQL – deuten auf eine sorgfältige Weiterentwicklung hin.
Das ist für Engineers spannend, weil es mehrere Kompetenzen schärft:
- Evolution statt Big Bang: Iteratives Vorgehen mit realistischen Zielen.
- Systemdenken: Auswirkungen von Änderungen auf Produkt, Workflow und Daten.
- Tool- und Stack-Kompetenz: Von C#-Services bis zum Vue-Frontend.
- Lesbarkeit und Wartbarkeit: Code, der Alt und Neu sinnvoll verbindet.
Zusammenarbeit, die Motivation stiftet
Dass Richard Theiß ausdrücklich den „Spaß“ an der iterativen Verbesserung betont, ist kein Nebenaspekt. Motivation entsteht, wenn Teams sehen, wie Arbeit in kurzen Abständen wirksam wird und Kundinnen und Kunden echten Nutzen haben. In Kombination mit der fachlichen Nähe durch die Expertinnen und Experten im Team ergibt sich eine Feedbackschleife, die sowohl Geschwindigkeit als auch Qualität erhöht.
Von Iteration zu Iteration wird das Ganze besser, bis wir es dann rausgeben können.
Fazit: Eine Entwicklungsumgebung für Gestalterinnen und Gestalter
„TechLead-Story: Richard Theiß, Geschäftsführung & Horst Brandel, Leitung Development von DVO“ zeigt dvo Software als Organisation, die bewusst auf Zusammenarbeit, Produktnähe und Evolution setzt. Ein Team aus elf Entwicklerinnen und Entwicklern und fünf Fachexpertinnen und -experten, geführt von Leads, die Transparenz, Freiraum und gegenseitige Wertschätzung ernst nehmen – das ist die Bühne.
Wer Lust hat, mit Product Ownern an greifbaren User Stories zu arbeiten, wer Diskussionen auf Augenhöhe schätzt und wer in einem tech-heterogenen Umfeld moderne Lösungen bauen möchte, findet hier den passenden Resonanzraum. Und wer Humor mitbringt und anpacken kann, passt auch menschlich dazu – genau so, wie es Richard Theiß und Horst Brandel beschreiben.
Für alle, die in der Buchhaltungsdomäne Wirkung entfalten wollen, ohne auf technische Modernisierung zu verzichten, gilt: dvo Software bietet die Mischung aus Fachlichkeit, Verantwortung und Weiterentwicklung, die man nicht alle Tage findet.