TechLead-Story: Walter Huber, CTO von KaWa commerce

TechLead-Story: Walter Huber, CTO von KaWa commerce

Team

Ja also wir sind noch ein kleines Unternehmen, von dem her sind wir noch eine sehr flache Hierachie. Wir haben noch die klassischen Entwickler, die Codes schreiben und dementsprechend testen und deployen. Ich habe genauso die Solutionarchitekten im AWS-Bereich, die halt dann auch ein bisschen coden weil sie dann Lambda schreiben, oder auch Cloud Formation Templates dann machen – also in dem Bereich verwischt und verschwimmt das recht. Und das Schöne ist bei uns momentan auch, dass sich das entwickeln so in kleine Teams strukturiert die dann zusammenarbeiten und die sich auch gegenseitig dann auch weiterbilden in dem das diese präsentieren was sich machen.

Also bei uns ist das wirklich agil jetzt auch von der internen Struktur her. Bei uns ist das ein sehr projektgetriebenes Geschäft natürlich so, dass man sagt man hat ein Kundenprojekt an dem man mal mit zwei, drei Leuten arbeitet gleichzeitig und dann kommt ein Entwickler wieder zum nächsten Projekt dazu. Ja, so ist immer was los und immer was Neues und wenn mal etwas Pausen sind, dann machen wir interne Sachen, also das wir uns intern weiterentwickeln. Wir nutzen das auch das wir fürs Training, dass wir für uns intern auch Tools entwickeln, die wir auch nutzen können und die dann auch dementsprechend in AWS betrieben werden.

Ja, so geht es bei uns ganz gut voran – so dass man sich bei uns vom Junior bis zum Senior ganz gut entwickeln kann und dann wirklich in einem kleinen feinen Team kann.

Recruiting

Natürlich muss man sich den zukünftigen Mitarbeiter gut ansehen, wichtig ist eine gute Pipeline zu haben von Leuten die sich bewerben. Das ist momentan immer wieder schwierig weil die Leute vergriffen sind. Bei uns ist es eher nachrangig, ob er wirklich schon viel Berufserfahrung hat oder sich in dem Bereich auskennt.

Bei uns ist auch ist auch großgeschrieben, dass man viel lernen kann bei uns und auch wirklich ongeboardet wird mit Trainings, mit Zertifizierungen oder sonstigen Dingen, dass man interne Schulungen machen.

Wichtig ist, dass dieser ins Team passt vom Wesen her. Es gibt natürlich auch die Coder, die sind eher zurückhaltend und müssen erst auftauen, aber bei unserem jungen Team werden alle gut aufgenommen und nett aufgenommen. Da ist eigentlich das Onboarding relativ gut und einfach gemacht.

Wie gesagt, fachliche Fähigkeiten sollten schon mal da sein grundlegend, den Rest kann man auf- und ausbauen, das ist bei uns als AWS Partner auch wunderbar. Wir bekommen von AWS auch viele Trainings bereitgestellt, wir bekommen auch viel Unterstützung von Solution Architekten von AWS, um Dinge zulernen. Und dann ist es bei uns natürlich so, dass bei uns der Junior die einfachen Sachen macht darf und im Hintergrund arbeiten darf. Und umso mehr man dann quasi im Level steigt, umso mehr hat man dann auch mit dem Kunden zu tun und dementsprechend auch gewisse Architekturen zu machen und man kann sich da super weiterentwickeln.

Es ist halt bei uns so mit zwei Standorten in Wien und in Kärnten ist bei uns auch Homeoffice sehr stark – oder Telearbeit generell ist auch sehr interessant. Das muss einem halt liegen, da wissen wir auch aus Erfahrung der Junior muss sich das selber gut aneignen können. Ansonsten ist es bei uns so, dass man zwischen den Standorten hin und her fährt, dass man sich gegenseitig kennenlernt und eine Teambuildung macht und ja, wenn einer ins Team passt und die fachlichen Sachen kann, ist einer bei uns eigentlich rasch und einfach bei uns aufgenommen und fühlt sich gleich einmal wohl.

Technologie

Also von der Technologien her wenn ich es jetzt mal wirklich global sehe, dann sind es bei uns zwei große Themen bei uns. Das eine ist Magento E-Commerce – Onlineshops aufbauen und betreuen für Kunden – das andere ist Amazon Webservices – Cloudtechnologien für den Kunden einsetzten. Das sind wirklich zwei Sachen die einerseits gerne miteinander verknüpft werden können – bei großen Kunden machen wir es vor allem so, dass man das Hosting natürlich auch mit AWS macht, und ansonsten auch klassische AWS Migrationen und Microservice Sachen in AWS entwickeln. Und das ist von den Technologien her sehr interessant, weil bei uns der Entwickler diesen Cloud-Gedanken mitbekommt und wir sehen dass gerade im E-Commerce, wo halt sehr viel Traffic Spikes dabei sind, dann wirklich auch dann diese Cloud Technologien von Vorteil sein können. Gerade fürs skalieren und diese Dinge.

Und wir selber schauen, dass man sagt man hat jetzt einen Magento Shop für den Kunden im Betrieb und es gibt jetzt ein neues Feature, das wir machen wollen, können wir das nicht mit einem Microservice in AWS lösen, und so quasi den Monolithen jetzt nicht weiterentwickeln, sondern außenstehende Microservices dazu bauen.

Und das braucht bei Entwicklern den Gedankengang wie AWS funktioniert und das ganze dann aufgebaut werden kann.

Aber das gibt eben auch gewisse Freiheiten, er kann dann sich dann zum Beispiel dann im Microservice selber entscheiden, mit welcher Programmiersprache er das macht, ist ihm da Node.js lieber oder Python oder bleibt er in PHP und in diesen Dingen, wie halt Magento programmiert ist.

Aber natürlich ist für ihn auch eine gewisse Verantwortung da, da er nicht nur der Developer ist, sondern auch Operations teilweise macht mit DevOps weil er sich dann seine AWS Umgebung selber hochfährt und selber das entwickelt.

Hat auch Vorteile – nämlich bei uns ist es so, weil ein jeder Entwickler oder auch jeder der auch im technischen Bereich arbeitet, bekommt bei uns einen Sandbox Account. Wir haben AWS bei uns aufgesetzt mit der Organization, dass ein jeder Entwickler der neu zu uns kommt gleich ein Sandbox Account hochgefahren wird. Da kann er Sachen probieren und automatisieren, und wenn es für den Kunden funktioniert gleich beim Kundenaccount ausrollen.

Und das macht dann schon Spaß, weil man dann sagt ich habe jetzt eine Idee, das probiere ich jetzt aus,

geht das mit dem und dem Service, das verknüpfe ich mal in einem Cloud Formation Template, dass ich das ich das ganze mal als Infrastruktur habe, dann gebe ich noch einen Code dazu mit den Lambda Funktionen und wenn es passt und getestet ist, dann kann man es wirklich für den Kunden einsetzten. Und das kann man dann wiederholen für andere Kunden – und ist ist bei uns von den Technologien her sicher sehr interessant.

Ansonsten sagen wir auch von der Ausstattung her, da schauen wir das wie wirklich gute Werkzeuge haben – das ist eins von meinen Credos, dass ich sage mit dem richtigen Werkzeug kann man gut arbeiten. Das heißt wir wollen bei den Laptops nicht sparen, wir wollen auch bei der Ausrüstung, bei Bildschirmen und Tastatur usw. nicht sparen. Weil ich einfach selber merke, bei mir, wie effizient ich arbeiten kann, wenn ich den richtigen Bildschirm dazu habe wenn ich meine Fenster aufteilen kann. Wenn ich die richtigen Tools zum entwickeln habe, also wir haben JetBrains gerade bei uns jetzt sehr stark im Einsatz mit den ganzen PhpStorm und PyCharm.

Und das macht schon Sinn, dass man da investiert. Das eine ist der Mitarbeiter in den man investiert und zweitens seine Werkzeuge, dass er dann wirklich arbeiten kann damit.

Und das sind halt die Dinge die wir einfach wertschätzen und wir auch sehen dass das die Mitarbeiter das auch wertschätzen, dass sie dann auch richtig bei der Arbeit was weiterbekommen – und nicht einfach wieder schnaufen müssen weil der Laptop zuwenig RAM hat und diese Dinge. Da schauen wir drauf, und darum macht es glaub ich wirklich Spaß bei uns zu arbeiten.

 

 

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Walter Huber

Interview im September 2021