TechLead-Story: Stefan Warmuth, Head of IT Services bei websms

TechLead-Story: Stefan Warmuth, Head of IT Services bei websms

tech-stories TechLeadStory

Team

Wie groß ist das Team? Wie setzt sich das Team,in Funktionen aufgeteilt, zusammen?

Das websms Technik-Team besteht aus zwei Fullstack-Entwicklern, einem Backend-Entwickler, unserem Designer und unserem zweiköpfigen Operations-Team. Unterstützt wird die Entwicklung durch unseren Product-Owner und dem Head of Tech.

Wie ist euer Team organisiert und aus welchem Grund habt ihr euch für eine bestimmte Organisation entschieden? Worin liegen die Vorteile, wo die Nachteile?

In der Technik arbeiten wir mit Kanban. In regelmäßigen Roadmap-Meetings entscheidet der Product-Owner zusammen mit anderen Stakeholdern welche Themen für die Firma wichtig sind und in der Technik umgesetzt werden sollen. Durch diese Priorisierung kann das Team die Inhalte für die zweiwöchigen Sprints herunterbrechen und im Team die Komplexität dieser Stories und Tasks festlegen, bevor sie für den nächsten Sprint ausgewählt werden. In täglichen Sprints spricht das Team über Fortschritte und auftretende Probleme, die so schnellstmöglich neutralisiert werden können. Das Operations Team ist über den Stand der Entwicklung jederzeit informiert und kann zusammen mit den Entwicklern Auswirkungen auf die Infrastruktur früh abschätzen und notwendige Änderungen planen. Als Herausforderung stellt sich vor allem die zweiwöchentliche Planung im Operations-Bereich dar, da die Anforderungen aus dem Daily-Business, Support und Incidents oft nicht vorhersehbar sind. 

Was macht euer Team im Vergleich zu anderen Teams besonders?

Wir sind ein eingespieltes Team, vielleicht auch weil einige der Teammitglieder schon lange am Erfolg des Unternehmens mitwirken. Wir kennen unsere Stärken und setzen sie für unsere gemeinsamen Ziele ein. Haben wir ein Ziel erreicht, stoßen wir auf unseren Erfolg an, ruhen uns aber nicht auf den Lorbeeren aus ;)

Recruiting

Wie ist eure Abteilung in den Recruiting-Prozess integriert?

Wir versuchen im Bewerbungsprozess das Feedback vom Team einzuholen und lassen einzelne Teammitglieder den potenziellen Kollegen schon im Bewerbungsprozess kennen lernen. So können wir eine weitere Meinung im Bewerbungsprozess einholen. 

Sofern der Bewerber Arbeitsproben oder "Hausarbeiten" abliefert, werden diese auch von einem zukünftigen Kollegen durchgesehen. 

Gibt es ein konkretes Prozedere für neue Kollegen? Wie werden diese integriert?

Im Onboarding-Prozess kümmert sich nicht nur HR um wichtige Themen, es bekommt auch jeder Teamleiter die Chance sein Team und dessen Tätigkeitsbereich vorzustellen. Wir denken, dass das dem neuen Mitarbeit hilft, schon in den ersten Tagen einen guten Überblock über die Tätigkeitsfamilien im Unternehmen zu bekommen. Aus fachlicher Sicht erstellt der Vorgesetzte zusammen mit dem neuen Mitarbeiter einen Einarbeitungsplan, wo konkrete Ziele und Maßnahmen für die ersten Wochen definiert sind. So gibt es je nach Tätigkeit die fachliche Einführungen in Technologien und Umgebungen und Hilfestellung bei den ersten Schritten im jeweiligen Bereich. Von Tag Eins ist der neue Kollege ein vollwertiger Teil vom Team und wird auch so behandelt. 

Neben der fachlichen Qualifikation, worauf legt ihr noch Wert, wenn ihr nach Entwicklern für euer Team sucht?

Nachdem wir ein sehr kleines Team sind, ist es wichtig auch über den Tellerrand hinausblicken zu können. Eine ganzheitliche Sicht auf das Produkt ist für die Qualität ausschlaggebend – wir freuen uns, wenn unsere Techniker unser Produkt und das System rundherum verbessern oder Optimierungspotenzial in anderen Bereichen aufzeigen. 

Technologien

Welchen technischen Herausforderungen seht ihr Euch gegenüber?

Nachdem unsere Systeme – vor allem unsere Messaging-API – für viele unserer Kunden (über)lebenswichtig sind – zB für Feuerwehr-Alarmierungen, TAN-Versand, Unwetter-SMS, Kundenkommunikation mittels Messenger-Diensten –, haben für uns die Verfügbarkeit dieser Services und die Qualität der von uns zugestellten Nachrichten höchste Priorität. Es gilt also neue Features und Verbesserungen zum Kunden zu bringen – und das schnellstmöglich und ohne Nebenwirkungen. 

Mit welchen Technologien arbeitet ihr?

Unser Tech-Stack entwickelt sich kontinuierlich weiter. Im Backend setzen wir auf ein modulares, verteiltes und deshalb besonders performantes Java-Backend, das Frontend setzt wie heute üblich auf JavaScript-basierte Frameworks wie Angular, Node.js, jQuery, Spring, etc. Unsere Systemadministration betreibt unsere Server in unserem Wiener Rechenzentrum und setzt dabei den Fokus auf Open Source, Ausfallsicherheit und Skalierbarkeit. Configuration Management mit Puppet und Chef im Ops-Bereich sind heutzutage genauso selbstverständlich wie Continuous Integration im Dev-Bereich. 

Als Datenbank verwenden wir meist MySQL, MongoDB oder Elasticsearch. 

Wie hat sich die Technologie des Unternehmens seit der Gründung verändert?

Der anfängliche Tech-Stack bei der Gründung vor 20 Jahren mit der sms.at Plattform basierte auf Linux, Apache, MySQL, Perl, wobei wir auch heute für neue Produkte gerne auf Linux, Apache, MySQL aufsetzen. 

 

 

Stefan Warmuth

Web: https://websms.com/

Linkedin: https://www.linkedin.com/in/stefanwarmuth/