TechLead-Story: Stefan Larndorfer, Geschäftsführer von sequality

TechLead-Story: Stefan Larndorfer, Geschäftsführer von sequality

Team

Ja unser Programmierteam ist ungefähr acht, neun Personen groß. Ich sage immer wir sind „überschaubar“. Dadurch sind wir sehr flexibel, sehr aktiv und schnell in der Umsetzung. Wir sind organisiert entlang von Projekten, dass heißt es gibt bei den acht, neun Leuten kleine Mini Teams mit zwei drei Personen die dann gewisse Projekte vollständig übernehmen. Somit arbeiten die dann immer an den gleichen Tasks und es ist quasi entlang von Kunden und Projekten organisiert, das Team.

Recruiting

Also was uns wichtig ist, dass die Bewerber und Bewerberinnen einen gewissen Eigenantrieb haben, eine gewisse Eigenmotivation haben, sich haben sich mit dieser Technologie zu beschäftigen und auch in dem Umfeld zu lernen und offen sein für Neues. Das ist mal eine ganz wichtige Sache, weil man kann glaub ich nicht erwarten, dass jemand von Anfang an alles kann. Aber wichtig ist das Interesse und die Motivation, dass die da ist, das ist ganz essentiell! Dann muss es natürlich auch noch auf der persönlichen Ebene gut passen – klare Kommunikation, Offenheit, positives Denken sind wichtige Werte.

Und wenn das auch noch passt, dann ergibt sich hoffentlich der Rest noch von selbst und mit der Zeit wächst man in das Team rein und erfüllt seine Aufgabe sehr gut.

Onboarding

Also häufig ist es so, dass direkt mit einer Jobausschreibung auch so ein erstes kleines Projekt auch schon beschrieben wird. Das ist dann meistens eine Technologie-Evaluierung, das wir intern immer schon mal machen wollten und das ist dann gleichzeitig auch der Start-Task für den neuen Mitarbeiter.

Und das ist schon Teil des Onboardings – steht schon in der Stellenbeschreibung drinnen.

Nachdem das dann gut abgewickelt worden ist, geht es dann weiter – man lernt natürlich auch die internen Prozesse ganz gut kennen bei dieser Abarbeitung, dann geht’s weiter zu internen Produkten die dann mit rein dazu kommen und dann auch Kundenprojekte, wo dieser aktiv mitarbeitet. Also es ist ein bisschen stufig aufgebaut damit da der Übergang gut erfolgt und der Know-How Aufbau gut unterstützt wird. Und ja, damit man sich wohl fühlt von Anfang an!

Technologien

Unser technologischer Schwerpunkt liegt bei Embedded Linux, C++ und Qt. Das sind unsere Haupttechnologien, die auch fast all unsere Kundenprojekte nutzen.

Als Benutzeroberfläche kommt in den letzten Jahren immer stärker das Thema HTML5- und Angular-Anwendungen dazu, so wie man es z.B. kennt vom eigenen Router, dass man sich über Webseiten auf dem Embedded Gerät verbinden kann und da Einstellungen vornehmen kann. Da sind wir – von den Technologien her – sehr fokussiert eigentlich und setzten das um in unseren Projekten und Anfragen.

Herausforderungen

Vor zehn Jahren war das Thema benutzerfreundliche Anwendungen auf Embedded Geräten noch anders gelagert, da waren doch noch sehr häufig relativ einfache Systeme mit Microcontroller und ganz einfachen Bedienungen.

Mittlerweile steigt die Komplexität von den Geräten, jedes Gerät braucht eine Internetverbindung, man möchte es am Gerät vielleicht selbst konfigurieren, dann habe ich zusätzliche Schnittstellen Richtung Cloud oder Richtung App am Smartphone und da eignet sich eigentlich die Embedded Linux Plattform ganz gut und mit unseren Technologien können wir da ganz gut andocken und Anwendungen und Software für diese Geräte erstellen.

Ich denke in die Richtung wird es auch weitergehen: die Komplexität wird weiter zunehmen und auch die Konnektivität wird zunehmen und das möglichst effizient umzusetzen ist – glaube ich – auch wichtig und ich denke da ist man mit dem Technologien-Stack nach wie vor sehr gut unterwegs und da tut sich auch einiges in dem Bereich.

 

 

Erfahre mehr zum DevTeam von sequality

Stefan Larndorfer

Interview im October 2021