TechLead-Story: Michael Eisenbart, Senior Manager bei Bosch

TechLead-Story: Michael Eisenbart, Senior Manager bei Bosch

Team

Wir sind generell organisiert global, also unser Team ist in 7 Ländern, die Teams sind alle selbständige Scrum Teams, die 100-prozentige Verantwortung für ihr Produkt haben.

Es ist nicht so dass man sich die Arbeit unter den Ländern teilt, sondern das Team lokalisiert immer idealerweise beim Kunden. Generell ist es tatsächlich so, dass ein jedes Team sein eigenes Produkt hat, und auch seinen eigenen Technologiestack hat, den sie in dieser Form verwalten.

Recruiting

Generell ist es so, dass bei uns Onboarding etwas unterschiedlich abläuft, je nach dem welches Team es ist. Weil natürlich die Teams sehr unterschiedliche Technologien benutzen. Und es ist auch tatsächlich so, dass bei verschiedenen Bosch-Einheiten, dort es verschiedene Methoden gibt.

Generell bei uns ist es üblicherweise so, dass wir erst mit einem Telefoninterview starten um die Leute erst mal kennenzulernen. Im Moment machen wir dann in Folge darauf noch ein Videointerview, klassischerweise sind es Vorort-Interviews aber das ist für den Moment ausgesetzt. Und dann gibt es noch ein drittes Interview. Generell, mit wem spricht man da? Die Bewerber sprechen immer mit mir an der Stelle, sprechen auch immer noch mit meinen Chef – dem Alexander – und sprechen auch immer mit dem Team. Weil umgekehrt auch wichtig ist, dass die Bewerber sich nicht nur bei uns vorstellen, sondern auch erfahren was ist denn überhaupt der Job, was macht den Job aus, wer ist denn eigentlich in dem Team und kann ich es mir persönlich vorstellen – also das sind die zwei Hauptaspekte.

Auf was achten wir besonders – also mir persönlich sind tatsächlich in Bewerbungen GitLab Profile unheimlich wichtig. Dass wir wirklich reingucken können, was haben die Leute praktisch geschrieben. Das ist so eine „Besonderheit“ bei uns, und tatsächlich ist es so, je nach Team, da wir dort auch unterschiedliche Technologiestacks haben, da gibt es noch ein paar spezielle Aufgaben in die Richtung in den Stacks von den jeweiligen Teams.

Technologien

Also wie der Bosch sich techologisch entwickelt ist natürlich eine spannende Frage, das Unternehmen wir dieses Jahr 135 Jahre alt. Das heißt, als wir angefangen haben, gab es noch nicht mal Computer, das heißt bei uns ändert sich das konstant und andauernd. Und das ist natürlich auch das was wir versuchen in dieser neuen IT-Welt beizubehalten. Wir versuchen auch das wir in den neuen Lösungen immer zumindest am Stand der Technik sind, weil wir auch als Unternehmen gelernt haben, dass wir immer am neusten Stand der Technik sein müssen, um einfach noch relevant zu sein, für die Produkten die wir fertigen.

Vor dem Hintergrund ist es auch so das von den Technologien die wir nutzen – unsere Infrastruktur ist größten Teils Docker und Kubernetes. Wir nutzen fast kein Java, größtenteils bei uns tatsächlich Golang im Einsatz für die Back Ends und Daten-Pipelines.

Ansonten bezüglich Big Data Architektur – da ist bei uns dann mehr Cluster Computing, wo wir viel Spark einsetzten, ein bisschen Scala und natürlich viel Python in dem Umfeld. Das sind so die Haupttechnologien, aber das ist auch ein Thema wo wir uns kontinuierlich verändern und anpassen.

Und auch ein Thema das mir persönlich auch bei Bewerbern wichtig ist: Wir schauen eigentlich immer drauf, dass wer mindestens zwei Programmiersprachen kann, weil wir auch sagen wir wollen dass die Leute da flexibel sind, und wir machen das auch sehr stark dass wir in den Teams hin un her wechseln. Also dass auch Leute in einen Stack reingehen, den sie überhaupt nicht kennnen – also der Big Data Entwickler geht dann auch mal in das Front End Team und arbeitet mit Angular.

 

 

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Michael Eisenbart

Interview im September 2021