TechLead-Story: Klaus Ettmayer, Bereichsleiter IoT Produkte von Kontron Technologies

TechLead-Story: Klaus Ettmayer, Bereichsleiter IoT Produkte von Kontron Technologies

Team

Also wir – die Kontron Technologies – haben auf unsere Standorte Linz, Hagenberg und Wien insgesamt 11 Entwicklungsteams, die zwischen 4 und 8 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beinhalten. Die Entwicklungsteams haben prinzipiell jeweils einen Teamsprecher, der einerseits für die Koordination der Teammeetings zuständig ist und andererseits als Sprachrohr für die Entwicklungsteams fungiert. Die Entwicklerteams sind vom Skillset her so aufgebaut, dass sie bei einem Projekt den ganzen Skill abdecken können – vom Back End über Core zum Front End – und wenn es sein muss, dann ist auch ein Mobile Entwickler drinnen. Natürlich ist auch immer ein Tester dabei, damit man da auch testen kann.

Wie sind wir prinzipiell organisiert da drinnen? Von unseren Aufgaben her – das heißt, die Lösungen, die wir den Kunden anbieten – sind wir sehr breit aufgestellt. Wir bieten einerseits Softwareentwicklung für Individualsoftware an, wir bieten Produkte an – haben somit eine Produktentwicklung im Haus – wir bieten IoT Lösungen an und wir bieten auch eine sogenannte „verlängerte Werkbank“ an.

Das heißt wir haben unterschiedliche Anforderungen an die jeweiligen Entwicklungsteams, trotzdem arbeiten alle Scrum-ähnlich. Das heißt sie arbeiten in Zwei-Wochen Sprints, wir haben die Planungsmeetings, wir haben Requirement Meetings, wir haben die Daily Standups und so weiter. Aber dennoch versuchen wir die Prozesse so anzupassen, damit wir die Anforderungen vom Kunden oder vom Projekt optimal abdecken können. Heißt natürlich auch, dass wir die Bedürfnisse der Mitarbeiter versuchen optimal abzudecken. Das heißt, wenn ein Team sich dazu entscheidet eher später anzufangen, dann setzen wir dort die Dailies auf 10.30 Uhr oder was auch immer – wenn ein Team sagt, sie wollen früher anfangen, dann können die das auch früher um 8.00 Uhr oder 8.30 Uhr ansetzen. Da schauen wir, dass wir auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter auch eingehen.

Zusätzlich zu den Entwicklungsteams an sich haben wir noch sogenannte Serviceteams, wie zum Beispiel ein IT-Team, das sich um die Infrastruktur-Themen kümmert. Oder ein Prozess-Team, das zuständig ist, die Prozesse im Unternehmen zu optimieren, damit sie die Entwicklungsteams an sich und die Entwickler und Entwicklerinnen um das Wichtige, um das Essentielle kümmern können und nicht abgelenkt sind – nicht zusätzliche Tätigkeiten, die andere übernehmen können.

Ja, soviel dazu.

Recruiting

Die technologischen Needs, die wir im Unternehmen haben, kommen prinzipiell aus den Entwicklungsteams heraus. Wir versuchen dann diese Needs unternehmensintern abzudecken. Falls wir nicht die Möglichkeit haben, dann geben wir das an das Recruiting-Team weiter, die dann versuchen potentielle Kandidaten und Kandidatinnen zu finden. Wenn ein Kandidat oder eine Kandidatin sich bei uns bewirbt, dann wird die Person zu uns in der Business Unit – inklusive mit dem Entwicklungsleitungs-Team – zu einem persönlichen Gespräch eingeladen, wo wir dann die fachliche Kompetenz, als auch – was noch wichtiger ist – Soft Skills abfragen. Weil es für uns sehr wichtig ist, dass die Mitarbeiter gut ins Team passen, dass die Mitarbeiter engagiert und motiviert sind.

Wenn sich dann ein zukünftiger Mitarbeiter oder eine zukünftige Mitarbeiterin für uns entscheidet, dann werden die mit Tag 1 in das Entwicklungsteam integriert und bekommen dort die Einführung und werden dort sukzessive an die Aufgaben, die auf sie warten herangeführt. Das Entwicklungsteam steht dann prinzipiell für all jegliche Fragen zur Verfügung. Wir haben auch andererseits – wir sind zwar 150 Mitarbeiter im Unternehmen, ungefähr – dennoch ein sehr familiäres Klima in der Firma. So wie man es von Startups prinzipiell auch kennt. Weil es ist auch so, dass jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin zu jeder Zeit auch zum Management gehen kann und dort auch offene Türen hat für berufliche als auch private Gespräche. Das wird auch von unseren Mitarbeitern sehr gut aufgenommen.

Technologien

Aufgrund unserer Unternehmenshistorie heraus sind wir sehr breit von den Technologien aufgestellt. Unsere Haupttechnologien sind einerseits C# und .NET, andererseits sind wir auch im Java-, als auch Angular-Bereich unterwegs und haben IoT Lösungen im Repertoire. Daraus haben wir die Möglichkeit, den Kunden ein breites Repertoire zur Verfügung zu stellen und unterschiedlichste Projekte in unterschiedlichsten Branchen anzunehmen – das machen wir auch! Was auch dazu führt, dass wir auch in den unterschiedlichen Branchen auch in unterschiedliche – und viele! – Technologien hineinschuppern können und diese kennenlernen dürfen. Wenn wir dann entscheiden eine Technologie sehen wir als vielversprechend an, dann versuchen wir diese auch in unserem Unternehmen aufzubauen und im Repertoire mit aufzunehmen.

Andererseits haben wir auch Produktentwicklung. Wir haben unterschiedliche Produkte, die natürlich schon langjährig entwickelt worden sind. Da haben wir natürlich altbewährte Technologien, wo wir immer wieder versuchen, die natürlich auch up-to-date zu halten. Das ist etwa zum Beispiel Java, mit den ganzen Versionen, die da rausgekommen sind, und Probleme die dahergekommen sind. Da haben wir viel zu tun!

Aufgrund der langjährigen Entwicklung an den Produkten, sind die früher sehr monolithisch aufgebaut worden. Da versuchen wir auch den Schwenk zu serviceorientierter Architektur zu schaffen, was auch eine sehr große Herausforderung für uns ist.

Auf Seite der Projekte her, sind wir – wie schon angesprochen – sehr breit aufgestellt in unterschiedlichsten Technologien. C#, .NET, Java, Angular – habe ich eh schon erwähnt. Wir haben auch Mobile Entwicklung von Xamarin, Android, iOS – haben wir alles herinnen.

Was Datenbanken anbelangt: Oracle, MS SQL, PostgreSQL, MongoDB, und so weiter – sind wir sehr stark aufgestellt und auch die unterschiedlichsten Technologien von Azure Cloud und AWS. Alles was da so ein wenig am Markt ist, haben wir schon in irgend einer Form Know-How darin.

Das bringt auch den großen Vorteil, dass wenn neue Projekte hereinkommen – einerseits ist man eh von den Kunden getriggert, gewisse Technologien zu verwenden – andererseits haben wir die Möglichkeit – wenn ein Kunde daherkommt mit einem Problem – dass wir aufgrund des breiten Repertoires entscheiden können „okay, was ist da das Beste, was wir jetzt einsetzen können“ und sind nicht von ein oder zwei Technologien beschränkt.

 

 

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Klaus Ettmayer

Interview im September 2021