Tech Talk: How Corplife built: "Der Aufbau von Corplife Produkten" mit Max Zhukov

Tech Talk: How Corplife built: "Der Aufbau von Corplife Produkten" mit Max Zhukov

Stell dich kurz vor

Hallo, ich bin Max, von den Developern und Teil eines kleinen aber feinen Teams. Unser Unternehmen heißt Corplife Gmbh. Bis vor Kurzem war es noch ein junges Startup, jedoch hat das Unternehmen mittlerweile 22 Mitarbeiter, die immer in der Lage sind, die Arbeit von vielen Unternehmen zu optimieren und zu vereinfachen.

Warum habt ihr das gebaut?

Wie der Firmenname schon sagt, sind unsere Produkte auf den Unternehmensmarkt ausgerichtet, genauer gesagt ist unser Ziel, die HR-Prozesse effizienter zu gestalten. Wir versuchen dies durch die Automatisierung und Digitalisierung zu erreichen – um ehrlich zu sein, waren das die Worte unseres Chefs Mario, aber sie beschreiben perfekt die Ziele des Unternehmens.

Wie habt ihr das gebaut?

Im Moment haben wir ein fertiges Produkt, nämlich die Mitarbeiterwelt Webseite. Und zwei Produkte in der Endphase der Entwicklung – wirklich in der Endphase. Das sind Clevexa und Apetio, mobile Apps für iOS und Android.

In unserer erste Web-Applikation Mitarbeiterwelt können die Mitarbeiter Rabatte in verschiedenen Geschäften erhalten, oder einzigartige Rabattangebote von Restaurants kaufen. Diese App ist schon fertig, die kann man schon ausprobieren.

Kurz die Projekte in der Entwicklungsphase:

Um es kurz zu beschreiben, Clevexa ist ein digitales Fahrtenbuch. Tatsächlich sind aber die Vorteile viel größer, denn man muss nicht einen Haufen belege sammeln, sich nicht sorgen dass sie verloren gehen und am Ende nach all dem Stress monatelang auf die Rückerstattung der Firma warten. Man braucht nur ein Foto des Belegs zu machen und unsere App nimmt die notwendigen Daten selbständig auf, speichert sie und alle Ausgaben des Mitarbeiters sind sofort sowohl für ihn als auch für die Personalabteilung sichtbar.

Die zweite App ist Apetio, diese App motiviert und inspiriert mich am meisten! Die Idee finde ich wirklich cool. Und zwar ist die Idee, Essensgutscheine im Unternehmen abzuschaffen. Schließlich haben sie auch viele Nachteile, hauptsächlich die fehlende freie Wahl, wo man sich bewerben kann oder möchte. Oft ist diese Möglichkeit sehr begrenzt, manchmal ist es nur irgendwie eine Kantine. Im Allgemeinen ist der Zweck dieser App, dass dieses zugewiesene Lebensmittelgeld überall verwendet werden kann. Jedes Restaurant, Lebensmittelgeschäft – oder im Falle unseres Teams: der Lieblingsdönerladen. Das Funktionsprinzip ist so einfach wie in Clevexa . Man macht ein Foto des Kassenbons, unsere App speichert das und zeigt an, welches Budget in diesem Monat noch übrig ist und es sind auch wieder alle Daten für dich und die Personalabteilung verfügbar.

Das Projekt, mit dem ich mich momentan beschäftige ist Corplife Dashboard. Man könnte es in etwa mit einem Flugkontrollzentrum vergleichen, in dem alle Informationen unserer Apps gesammelt werden. Die Personalabteilung wird hier in der Lage sein, alle Daten mit vielen verschiedenen Filtern zu analysieren und sofort als XML Datei speichern zu können. Wir sind jetzt in der Entwicklungsphase dieses Projekts, es wird auch bald möglich sein das Dashboard zu nutzen – das hier ist jetzt eine kleine „Insiderinformation“ von unserem Team.

Willst du uns das mal zeigen?

Jetzt befinden wir uns auf der Hauptseite unseres Dashboards, die ich bereits erwähnt habe. Die große Anzahl an Graphen sollte nicht stören, da es aus Sicht der User Experience wirklich gut gemacht ist. Alle Komponenten sind intuitiv verständlich.

Fangen wir von oben an: In dieser Zeile kann man die Tabelle mit den meist gewählten Bereichen sehen, wie etwa Restaurants oder Supermärkte. Auf der linken Seite stehen die monatlichen Kosten, auf der rechten Seite ist der jeweilige Tag.

Unten ist das Diagramm, das die Ausgaben der einzelnen Niederlassungen des Unternehmens zeigt. Zum Beispiel, wenn das Unternehmen mehrere Filialen in verschiedenen Städten oder Länder hat, so kann man dann sehen wie viel und wo jede Filiale für Lebensmittel ausgibt.

Weiter unten gibt es eine Tabelle, bei der die Ausgaben der einzelnen Mitarbeiter gezeigt werden. Man sieht auch jene Mitarbeiter, welche die App noch nicht installiert haben – man kann hier auch gleich eine Einladung schicken.

Die letzte Tabelle gibt uns die Standorte, wo Mitarbeiter die Apetio-App verwenden – inklusive Special Deals, Restaurant Name und mehr Informationen.

Ich kann sagen, dass es sonst auch noch viele Informationen gibt, wie man in der Sidebar sieht. Zum Beispiel „Employee“.

Unser Dashboard ist mit React, Redux, TypeScript und Node.js mit Express Framework. Viele Technologien, aber alles in Verbindung arbeitet wirklich sehr schnell. Das kann ich zeigen, wenn ich hier in der Suche „Max“ schreibe – es reagiert sofort, keine Ladezeiten, wirklich schnell.

Unsere mobile Apps sind mit Flutter geschrieben von unserem Mobile Developer. Um ehrlich zu sagen hat er für uns aber auch einmal eine Website mit Flutter geschrieben.

Ja, das war unser Stack. Hier im Dashboard benutzen wir Mongo, Express, React und Node.js.

Welche Herausforderungen gab es?

Um ehrlich zu sein, gab es für mich als Junior Developer einige Schwierigkeiten, da ich anfangs wie ein Erstsemestriger an der Uni war. Alles war für mich neu und unklar und war ein bisschen überrascht. Für das Team bestand die größte Herausforderung darin, eine gute Kommunikation aufzubauen – vor allem in der Zeit des Lockdowns. So brauchten wir alle etwas Zeit, sich auf ein neues Arbeitsprinzip einzustellen.

Was ist gut gelungen?

Der größte Erfolg ist eigentlich auch mit den Herausforderungen verbunden, die wir zu bewältigen hatten. Wir haben als Team sehr gut zusammengearbeitet, schließlich durchläuft das Produkt in unserem Unternehmen selbst einen gesamten Lebenszyklus nur in einem Büro. Idee, Design, Marketing, Development. Deswegen war es für uns wichtig, dass wir auch trotz des Lockdowns als ein Team – „ein Organismus“ – arbeiten. Das ist uns im Grunde recht schnell gelungen. Aus meiner Erfahrung kann ich auch sagen, dass ein funktionierendes Team einen großen Einfluss auf die Produktivität hat. Nicht nur weil die Aufgaben pünktlich erledigt werden, sondern auch weil man in den Rhythmus des Teams kommt und täglich versucht besser zu werden.